Titelbild: Holsteiner Kör- und Auktionstage

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2. bis 4. November 2017 Holsteiner Kör- und Auktionstage

06.11.2017 07:50 Uhr

Peter G. Rathmann und Donata von Preußen mit der goldenen Ehrennadel des Holsteiner Verbandes ausgezeichnet

(Elmshorn) Anlässlich der Holsteiner Körung wurden zwei ganz besondere Persönlichkeiten des Pferdesports für ihre langjährigen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel des Holsteiner Verbandes ausgezeichnet: Peter G. Rathmann und Donata von Preußen.

1987 betrat Peter G. Rathmann die Verbandszentrale des Holsteiner Verbandes und sagte: „Ich kann aus Eurem Blatt, der Holsteiner, ein ordentliches Magazin machen“ – und das schaffte er. Wie Breido Graf zu Rantzau in seiner Laudatio zutreffend sagte: „Du hast Pferd+Sport schön gemacht, so schön, dass es für mich die schönste und beste Verbandszeitschrift in Deutschland geworden ist.“
Über die Verbandszeitschrift hinaus habe Peter G. Rathmann das Raisdorfer Turnier veranstaltet, die Holsteiner Masters gegründet, den Meteor Preis gestiftet und 27 Jahre lang, gegen alle Widerstände ankämpfend, die Baltic Horse Show in Kiel veranstaltet.

Aber was ist eine Zeitschrift ohne eine gute Redakteurin? Donata von Preußen, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, kam 1992 vom Direktorium für Vollblutzucht zum Magazin. „Du warst immer für den Sport da, hast sämtliche Olympische Spiele und Weltmeisterschaften besucht und bist für mich eine der besten Pferdesportredakteurinnen in Deutschland“, würdigte Breido Graf zu Rantzau die langjährige und erfolgreiche Arbeit von von Preußens. Nach 25 Jahren geht Donata von Preußen nun in den Teilruhestand, wird dem Verband und dem Magazin jedoch weiterhin unterstützend zur Seite stehen.

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Peter G. Rathmann und Donata von Preußen (Foto: Bugtrup)

05.11.2017 12:50 Uhr

Holsteiner Siegerhengst 2017: Sandro Junior

Der Holsteiner Siegerhengst 2017 heißt Sandro Junior und kommt aus dem Körbezirk Pinneberg. Der Sandro Boy-Singulord Joter-Acodetto-Sohn (Stamm 104A) erblickte bei Carmen Eissfeldt, Sparrieshoop, das Licht der Welt und wurde von Harm Thormählen, Kollmar, ausgestellt. Der dunkelbraune Publikumsliebling bestach nicht nur mit seinem Typ, sondern auch mit seinen Bewegungsqualitäten und beeindruckendem Freispringen. Sandro Junior, dessen Halbbruder Crister v. Connor im vergangenen Jahr erster Reservesieger in Neumünster war, erzielte auch bei der anschließenden Auktion den Spitzenpreis. Für 260.000 Euro wurde er einem Gestüt in Niedersachsen zugeschlagen.

Zum Reservesieger erkor die Körkommission bestehend aus Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen (Kiel), Jens Hauschildt (Seester), Michael Gonell (Eckernförde), Wulf-Hinrich Hamann (Ammersbek) und Christian Thoroe (Haselund) Uno I v. Uriko-Colman-Contender aus der Zucht und dem Besitz von Timm Peters, Bargenstedt, der mit dem aus einem Embryotransfer stammenden Uno II und Diago v. Dinken-Casall-Contender (Stamm 4025) noch zwei weitere gekörte Hengste stellen konnte. Auch Uno I, der dem Casall-Stamm angehört, bleibt der deutschen Zucht erhalten. Er wurde für 96.000 Euro an das Haupt- und Landgestüt Marbach verkauft. Ein, wie nicht nur der Berichterstatter Dr. Matthias Görbert (Moritzburg) feststellte, „außergewöhnliches Springpferd“ wurde zum zweiten Reservesieger ausgerufen: Cardin v. Casall-Cassini I-Con Air (Stamm 95) aus der Zucht von Reimer Hennings, Bendorf, und dem Besitz der Hennings & Hennings GmbH, Bendorf, & Dieter Mehrens, Struvenhütten. Der Braune wurde von Auktionator Dr. Günther Friemel, der den krankheitsbedingt abwesenden Uwe Heckmann mehr als würdig vertrat, für 220.000 Euro zugeschlagen. Er wird auf der Station von René Tebbel in Emsbüren aufgestellt.


62 Holsteiner Hengste hatten sich der Körkommission präsentiert, von denen 26 ein positives Körurteil erhalten haben und sieben eine Prämie erhielten. Die 18 zum Verkauf stehenden Hengste erzielten bei der Auktion einen Durchschnittspreis von 76.722 Euro. „Schon im Vorfeld der Körung konnten wir dies besonders gute Springqualität dieses Jahrgangs erkennen“, kommentierte Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen nach der Körung. Vor allem der Caretino-Sohn Casall, der nach seiner langen erfolgreichen Karriere unter Rolf-Göran Bengtsson in diesem Jahr vom Sport verabschiedet worden ist, und dessen Söhne Cascadello I und Casaltino wussten mit ihren Nachkommen zu begeistern.


Zum teuersten nicht gekörten Hengst avancierte der Quick Star SF-Caretino-Corrado I-Sohn Quimber (Stamm 703) aus der Zucht von Hark Martensen, Föhr, und dem Besitz der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH, Elmshorn, der für 50.000 Euro nach Italien verkauft wurde. Hier kosteten die Hengste im Schnitt 19.454 Euro.

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Sandro Junior – der Holsteiner Siegerhengst 2017 mit seiner Züchterin Carmen Eissfeldt, Sparrieshoop, und dem stolzen Besitzer Harm Thormählen. Im Hintergrund Philipp Baumgart, der den Hengst vorgestellt hat. (Foto: Bugtrup)

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Auf der wohlverdienten Ehrenrunde: Sandro Junior – der Holsteiner Siegerhengst 2017 (Foto: Bugtrup)

Catharina – Spitzenpferd der Holsteiner Elite-Reitpferdeauktion

Bereits im Vorfeld der Elite-Reitpferdeauktion war sie als Favoritin auf die Preisspitze gehandelt worden: Catharina v. Casall-Montender-Quinar (Stamm 104 A) aus der Zucht und dem Besitz von Professor Dr. Hartwig Schmidt in Borsfleth. Die typvolle, moderne Dreijährige – ein Juwel für Zucht und Sport - aus der nahen Verwandtschaft des einstigen Erfolgspferdes von Carsten-Otto Nagels Erfolgspferd Corradina, wurde für 150.000 Euro an ein Gestüt in Niedersachsen zugeschlagen, das sich wenig später auch den diesjährigen Holsteiner Siegerhengst sichern konnte. Glatte 100.000 Euro kostete der bereits im Turniersport hoch erfolgreiche Nerrado Junior v. Nerrado-Con Air-Capitol I (Stamm 8810) aus der Zucht der Zuchtgemeinschaft Friedrich/Meier, Quickborn, und dem Besitz der European Youngster e. K, Münster. Er wird, wie sechs weitere Elite-Reitpferde, seinen Hafer künftig in Italien fressen. Der langjährige Partner des Holsteiner Verbandes, Alessandro Mingoli, hatte seine italienischen Landsleute gut beraten. Schweizer Kunden waren bei dem vierjährigen Diarado-Lovari-Calato-Sohn Diadoro (Stamm 628B) erfolgreich, den sie für 90.000 Euro ersteigerten. In Deutschland verbleiben wird Carla Clever v. Clinton I-Cassini I-Lucky Light (Stamm 4303) aus der Zucht und dem Besitz von Claus-Heinrich Petersen, Ahrenviöl, die glatte 80.000 Euro kostete. Die 35 Reitpferde kosteten im Schnitt 41.885 Euro.


„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, kommentierte Ronald Schultz, Geschäftsführer der Holsteiner Verband Vermarktungs und Auktions GmbH, „zumal wir etliche Neukunden, die dann auch erfolgreich beim Einkauf waren, akquirieren konnten“. Diese Neukunden kamen u. a. auch aus Mexiko und Dubai. Überhaupt war das ausländische Interesse an den Elite-Reitpferden sehr groß: Vier Reitpferde werden die Reise nach England antreten und dort voraussichtlich eine Karriere im Vielseitigkeitssport in Angriff nehmen. Zwei Pferde wurden jeweils nach Frankreich, in die Schweiz, in die Slowakei und in die USA verkauft, ein weiteres Pferd geht nach Polen. „Unser Auktionator Dr. Günther Friemel hat einen hervorragenden Job gemacht“, sagte Ronald Schultz, „er hat für jedes Pferd eingesetzt  und um jedes Gebot gerungen“.

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Erzielte den Spitzenpreis der Holsteiner Elite-Reitpferdeauktion: Catharina v. Casall (Foto: Bugtrup)

03.11.2017 12:50 Uhr

Impressionen vom Freispringen Fotos: Janne Bugtrup

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02.11.2017 12:50 Uhr

Impressionen vom Donnerstag

Zur Pflastermusterung der Holsteiner Körkandidaten traten heute in Neumünster 62 Kandidaten (ausgefallen sind die Katalognummern: 13, 24, 33, 46 ,49 ,56, 59) vor die Körkommission bestehend aus Jens Hauschildt (Seester), Michael Gonell (Eckernförde), Wulf-Hinrich Hamann (Ammersbek), Dr. Thomas Nissen (Kiel), und Christian Thoroe (Haselund). (Fotos: Janne Bugtrup)

Weitere Informationen unter www.holsteiner-verband.de

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25.10.2017 12:50 Uhr
Autor: Donata von Preußen

Holsteiner Züchter des Jahres 2017: Ernst Carsten Rolfs

Die Holsteiner Kör- und Auktionstage in den Holstenhallen von Neumünster – in diesem Jahr vom 2. bis 4. November – sind eine willkommene Gelegenheit verdiente Züchter auszuzeichnen: Holsteiner Züchter des Jahres 2017 ist Ernst Carsten Rolfs aus Poppenhusen (Dithmarschen

Der Dithmarscher Züchter, Ernst Carsten Rolfs, ist Holsteiner Züchter des Jahres 2017. Und das hat er vorrangig einem mächtigen, für die Holsteiner Zucht gekörten Schimmelhengst zu verdanken: L. B. Convall v. Colman-Cascavelle, der vor zehn Jahren auf dem Rolfs-Hof in Poppenhusen geboren wurde. Unter Philipp Weishaupt, Bereiter im  Stall von Ludger Beerbaum, trug er maßgeblich mit seiner Doppelrunde im diesjährigen Aachener Nationenpreis zum Sieg des deutschen Teams bei. Und wenige Wochen später gewann das Paar den Großen Preis von Calgary, das höchst dotierte Springen der Welt. Im Jahr zuvor hatten Philipp Weishaupt und L. B. Convall, der sich im Besitz des Schweizer Hans Liebherr befindet, bereits im Großen Preis von Aachen, ein Springen, das jeder erfolgreiche Springreiter einmal gewonnen haben muss, triumphiert. Damit gehört der Schimmel, neben Cento (Holst.), Goldfever, Hello Sanctos und Hickstead, zu den fünf Pferden , die die Großen Preise von Aachen und Calgary gewonnen haben.


Der 81jährige Ernst Carsten Rolfs, den seine Freunde nur „Caschi“ nennen, war in jungen Jahren selbst ein erfolgreicher Reiter. Gerade einmal elf Jahr alt gehörte er beim Landesturnier in Bad Segeberg der besten Springreitermannschaft an, die mit dem Staatsehrenpreis des Landwirtschaftsministeriums ausgezeichnet wurde. Später folgten zahlreiche Erfolge auf S-Niveau, Höhepunkt seiner reiterlichen Karriere war zweifelsohne 1953 der Sieg im Großen Preis von Köln. Auf Platz zwei: Hans-Günter Winkler, dessen Stern am Turnierhimmel gerade am Aufgehen war.


Der Vater von Ernst Carsten Rolfs, Helmut, war mit Leib und Seele Landwirt und ein Pferdekenner. Er kaufte in der Regel schwierige Pferde, die sein Sohn korrigieren musste. Es standen also immer Pferde auf dem Hof in Poppenhusen. Ernst Carsten Rolfs baute die erfolgreiche Holsteiner  Pferdezucht auf. Über 210 Fohlen, darunter auch der Reservesieger der Holsteiner Körung 2000, Barinello v. Barnaul xx , sind dort bislang geboren worden. Im Turniersport haben die in Poppenhusen geborenen Holsteiner mehr als1,5 Millionen Euro gewonnen.  Weitere Aushängeschilder der Rolfs-Zucht sind Optiebeurs Richard v. Rodgrio, unter Otto Becker in der Saison 1990 das erfolgreichste und gewinnreichste Holsteiner Pferd, oder Campari. Der Caletto II-Sohn gewann unter Carsten-Otto Nagel 1998 den Großen Preis von Hachenburg und war in seiner langen Laufbahn nicht weniger als 300 Mal in den Platzierungslisten zu finden. Zuletzt war Campari das „Lehrpferd“ für Ernst Carsten Rolfs Enkelin Gesche-Cathrin, die mit dem schnellen Dunkelbraunen noch viele erfolgreiche Runden im Parcours gedreht hat. Im vergangenen Jahr hat Gesche-Cathrin Rolfs die Zucht ihres Großvaters übernommen. So schließt sich der Kreis in einer erfolgreichen Holsteiner Zuchtstätte.

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Der von Philipp Weishaupt gerittene L. B. Convall ist das momentane Erfolgspferd aus der Zucht von Ernst Carsten Rolfs. (Foto: Janne Bugtrup)

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In seinem Körbezirk Dithmarschen wurde er bereits im vergangenen Jahr geehrt: Ernst-Carsten Rolfs – hier mit seiner Frau Gisela -, der bei den Holsteiner Kör- und Auktionstagen in Neumünster als „Holsteiner Züchter des Jahres 2017“ ausgezeichnet wird. (Foto: Thies Hansen)

17.10.2017 12:50 Uhr
Autor: Donata von Preußen

Holsteiner Kör- und Auktionstage

Alljährlich blickt die nationale und internationale „Hipposzene“ gespannt den Holsteiner Kör- und Auktionstagen, die in wenigen Tagen vom 2. bis 4. November in den Holstenhallen von Neumünster stattfinden entgegen.

 

Die Reitpferdekollektion

Calmond v. Clarimo (Richard Howley/IRL), Camalita v. Cracker Jack (Laura Klaphake/GER) oder Chichester v. Casall (Alonso Valdez Pado/PER) haben eins gemeinsam: Sie haben, wie so viele andere, später im Sport hoch erfolgreiche Pferde, bei der Elite-Reitpferdeauktion in Neumünster einen neuen Besitzer gefunden. Auch in diesem Jahr können die Verantwortlichen der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH mit einem qualitätsvollen Auktionslot aufwarten. „Es ist uns gelungen, eine erstklassige Kollektion  zusammenzustellen“, sagt der Geschäftsführer Dr. Jörgen Köhlbrandt, und er betont, dass der medizinische Standart von allen Pferden beim medizinischen Check – röntgenologisch und klinisch  - sehr hoch gewesen ist. Knapp 40 drei- bis sechsjährige Holsteiner werden in Neumünster im Auktionsring erscheinen. „Wir können in diesem Jahr sowohl Pferde für den internationalen Sport, aber auch für den ambitionierten Amateurreiter anbieten“, erklärt Dr. Jörgen Köhlbrandt. Er weist zudem darauf hin, dass sich die ausgewählten Pferde hinsichtlich ihrer Rittigkeit, ihres Reitkomforts und ihres Ausbildungsstandes für diese Auktion empfohlen haben, so dass sie für verschiedene Käuferschichten hoch interessant sind. Im Angebot stehen u. a. hoch talentierte Sechsjährige wie z. B. der Nerrado-Sohn Nerrado Junior, der das Youngster-Finale des CSI in der Wiener Lake Arena für sich entscheiden konnte, oder die Quadros-Tochter Quanta, Seriensiegerin in Springpferdeprüfungen. Ein Jahr jünger sind der Quo Vados-Sohn Quick Flight und die Quiwi Dream-Tochter Quiwiti, die ebenfalls Erfolge in Springpferdeprüfungen der Kl. A und L aufweisen können. Das sind neben den noch nicht turniersporterprobten Drei- und Vierjährigen nur einige wenige Beispiele aus einem vielversprechenden Auktionslot 2017 des Holsteiner Verbandes.

Die Körung: 69 Hengste zugelassen

In diesem Jahr wurden der Auswahlkommission in der Elmshorner Fritz Thiedemann-Halle mehr als 200 Junghengste des Jahrgangs 2015 vorgestellt, von denen 69 die Zulassung für die diesjährige Holsteiner Körung in Neumünster erhielten. „Eine breite Abstammungsvielfalt hat das Bild der vorgestellten Hengste geprägt“, stellt Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen fest, „das spiegelt sich dann auch in den zur Körung ausgewählten Hengsten wieder“.

Mit jeweils sieben Nachkommen sind Cornet Obolensky und Cascadello I am stärksten vertreten. Der eine, der 18jährige Cornet Obolensky zählt zu den erfolgreichsten Vererbern weltweit, seine Nachkommen haben bislang mehr als sechs Millionen Euro im Parcours gewonnen. Dem anderen, Cascadello I, gelten die großen Hoffnungen, dass er eine ähnlich erfolgreiche Karriere einschlägt. Dass der Casall-Sohn auf einem guten Wege dahin ist, hat er bereits in jungen Jahren mit seinem Nachwuchs unter Beweis gestellt. Der Ausnahmevererber Casall folgt mit sechs Nachkommen, seine Söhne Casalito, Casaltino, Clarcon und Connor stellen ebenfalls Nachkommen für die Holsteiner Körung 2017. Mit fünf Youngstern auf dem Körparkett folgt Dinken, eine große Hoffnung der Holsteiner Verbandshengsthaltungs GmbH, dessen Großvater Diamant de Semilly ebenfalls mit einem Nachkommen vertreten sein wird. „Die Erwartungen hinsichtlich der Springleistung scheinen sich zu erfüllen“, kommentiert Dr.

Thomas Nissen die Zulassung von drei Nachkommen aus dem ersten Holsteiner Jahrgang des Zuchtversuchshengstes Kannan. Erinnern Sie sich noch an Bonaparte AA, den kleinen Schimmelhengst, der unter Jörgen Köhlbrandt so bravourös über den schweren Derbyparcours sprang? Er vertritt mit einem Nachkommen das „Spezialblut“ bei der diesjährigen Körung. Auch Fragonard xx, der inzwischen bei Hanno Köhncke in Badendorf stationiert ist, hat wieder einen interessanten Nachkommen dabei.


Kartenbestellungen:
Holstenhalle Neumünster, Tel.: 04321-910-0

Zeitplan Neumünster (vorläufig)

Donnerstag, 2. November
13.00 Uhr Musterung der Hengste auf festem Boden (Teil I)
15.00 Uhr Musterung der Hengste auf festem Boden (Teil II)
Im Anschluss  Hengste auf dem Schrittring


Freitag, 3. November
08.30 Uhr Freilaufen/Freispringen der Hengste
18.00 Uhr Präsentation der Auktionspferde
anschl. Züchterparty


Samstag, 4. November
08.00 Uhr Vorstellung aller Hengste/Körentscheidung
Ca. 11.00 Uhr Auktion Reitpferde
Anschließend Proklamation Siegerhengst
Anschließend Auktion der Prämienhengste
Anschließend Auktion der gekörten/nicht gekörten Hengste

Bild: foto cormint No. 1

In Springpferdeprüfungen bis zur Kl. L erfolgreich: Citylight v. Cormint-Clearway (Foto: Janne Bugtrup)