Titelbild: Deutsches Spring- und Dressur-Derby

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24. bis 28. Mai 2017 Deutsches Spring- und Dressur-Derby

28.05.2017 19:01 Uhr
Autor: Equiwords

Hamburg feiert Außenseiter – Pato Muente gewinnt 88. Deutsches Spring-Derby

Hamburg – Er ist ein echter Weltbürger mit drei verschiedenen Reisepässen, dem argentinischen, dem amerikanischen und dem slowenischen, für letztere Nation startet Pato Muente und siegte: „Als gebürtiger Südamerikaner hier in Deutschland, in Hamburg als Derby-Sieger in der Pressekonferenz zu sitzen… ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen.“ Einer der ersten Gratulanten war Albert Darboven in fließendem Spanisch: „Felicitaciones por ese éxito excepcional!“

Es ist einmal mehr eine dieser hochemotionalen und einzigartigen Geschichten, die eben nur das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring-Derby schreibt, denn ihn hatten nur wenige als Favoriten auf dem Radar. Nun hat er sich mit diesem Triumph zudem noch an die Spitze der DKB-Riders Tour gesetzt.

Es war eine herausragende Ergebnisliste, die das 88. Deutsche Spring-Derby lieferte: Drei Nullfehlerrunden hat es das letzte Mal 2010 gegeben und ein Stechen war erforderlich – das absolvierte lediglich Muente mit seiner zehnjährigen Holsteiner Stute Zera fehlerfrei. Nisse Lüneburg (Hetlingen), der Derby-Sieger von 2012 und 2014, wurde mit seinem erst neunjährigen Pferd Cordillo frenetisch vom Hamburger Publikum gefeiert, landete letztlich auf Platz drei. Auch der Zweitplatzierte avancierte auf Anhieb zum Publikumsliebling, denn wer den Namen Claus Dieter trägt, katapultiert sich nun mal in die Zuschauerherzen. Auch wenn der Name Gemütlichkeit glauben machen könnte, war eher genau das Gegenteil der Grund dafür, dass Gilbert Tillmann seinen Derby-Sieg von 2013 nicht mit diesem erst achtjährigen Schimmel wiederholen konnte: „Ich hatte schon eine Ahnung, dass Claus Dieter schnell ist, aber nicht, dass er so schnell ist“, grämte sich der Springreiter aus Grevenbroich. Fast sechs Sekunden schneller war er als Muente, doch auch er musste einen Springfehler hinnehmen.

Für Pato Muente geht es nicht weiter in der DKB-Riders Tour, denn die Stute wird zunächst in den Zuchteinsatz gehen und somit eine Sportpause einlegen, ein weiteres Pferd auf diesem Niveau steht ihm derzeit nicht zur Verfügung. In Argentinien geboren, ging Muente mit 17 Jahren in die USA, um sich dort ganz der Springreiterei zu widmen. Inzwischen startet er für Slowenien und hat sein privates Glück in Deutschland gefunden, verheiratet mit Antje Muente, der Tochter des Dressurausbilders Hans-Jürgen Armbrust. Dort betreibt er auf der Anlage seines Schwiegervaters in Timmerloh einen Turnierstall.

In der DKB-Riders Tour hat Pato Muente nun mit dem Italiener Emanuele Gaudiano an der Spitze gleichgezogen. Mit seinem zweiten Platz im von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring-Derby rangiert Gilbert Tillmann zusammen mit Christian Rhomberg auf Platz drei im Ranking. Die nächste Station der DKB-Riders Tour startet bereits am kommenden Wochenende beim Pfingstturnier in Wiesbaden.

Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Der Vorverkauf fürs Derby 2018 startet ab Montag, 29. Mai 2017
Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Impressionen vom Derby-Sonntag

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 1

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 2

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 3

Nisse Lüneburg mit Cordillo (Foto: Stefan Lafrentz)

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 4

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 5

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 6

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Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 7

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 8

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 9

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 10

Foto: www.ostsee.fotograf.de

Bild: Impressionen vom Derby-Sonntag (Fotos: Peter Hansen - 0stsee.fotograf.de) No. 11

Gilbert Tillmann mit Claus Dieter (Foto: Stefan Lafrentz)

Siegesritt - Pato Muente mit Zera

27.05.2017 18:01 Uhr
Autor: Equiwords

Der allerletzte Sprung schreibt Geschichte - Casall Ask sagt Tschüss mit einem Sieg

Hamburg – „Es ist ein historischer Moment im Reitsport, den wir nicht vergessen werden, ich wette, Steven Spielberg hat sich schon die Rechte an dieser tollen, emotionalen Geschichte gesichert“, fasste Harrie Smolders den Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg zusammen, in dem er selbst mit Don VHP Z zweiter wurde.

Besser hätte man das Drehbuch tatsächlich nicht schreiben können. 22.000 Zuschauer erlebten beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby am Samstagnachmittag bei Kaiserwetter einen Longines Global Champions Tour Grand Prix in Hamburg, der unter die Haut ging. Protagonist war ein Holsteiner unter dem Sattel und ein in Schleswig-Holstein lebender Schwede im Sattel, der in der nordischen Pferdegemeinde eh adoptiert ist. Casall Ask und Rolf-Göran Bengtsson sind seit zwölf Jahren ein Paar, seit zehn Jahren sind sie im internationalen Springsport erfolgreich unterwegs – ohne Unterbrechung. Sie werden seit jeher gefeiert, wenn sie im Derby-Park einreiten, doch dieses Jahr sollte es etwas ganz Besonderes werden - es sollte das letzte Mal sein. In Hamburg sollte Casall Ask aus dem Sport verabschiedet werden. Zum letzten Mal den Großen Preis, zum letzten Mal eine Fünf-Sterne-Prüfung gehen - gesund, topfit und 18 Jahre alt. Das Paar wurde schon frenetisch gefeiert, als es das Stechen in der mit 300.000 Euro dotierten Prüfung der Longines Global Champions Tour (LGCT) erreichte, als letzte Starter in der entscheidenden Runde spielten die beiden ihre Routine und Harmonie vollends aus und siegten. Das Publikum brach in Ekstase aus.

Kaum war die schwedische Nationalhymne zu Ehren des LGCT Grand Prix Siegers verklungen, folgte die feierliche Verabschiedung im Stadion und weitere frenetisch gefeierte Ehrenrunden, die Casall Ask frisch galoppierend absolvierte.

Der Präsident der Longines Global Champions Tour, Jan Tops, hat ja schon einiges gesehen, doch auch dieser gestandene Pferdemann und Turnierveranstalter zeigte sich angefasst: „Casall Ask ist einfach ein überragendes Pferd und zusammen mit Rolf-Göran Bengtsson ein überragendes Paar. Die beiden haben über zehn Jahre durchgehend auf so einem hohen Niveau vorne mitgemischt und sich jetzt auf diese Art und Weise zu verabschieden, ist nicht nur eine Aussage über die Qualität des Pferdes und des Reiters, sondern auch wie gut das Pferd gemanagt und eingesetzt wurde, das erlebt man nicht oft im Leben.“ Auch der Drittplatzierte der Prüfung, Christian Ahlmann (Marl), der sein Toppferd Epleaser van’t Heike gesattelt hatte, fasste zusammen: „Rolf-Göran ist der verdiente Gewinner und ich will nicht nur ihm gratulieren, sondern auch dem gesamten Team, das Casall Ask über all die Jahre derart gut versorgt und gesund gehalten hat. Das gebührt einfach Respekt.“

Das letzte Wort zur letzten Runde seines Sportpartners hatte Rolf-Göran Bengtsson selbst: „Es könnte nicht besser enden. Das Gefühl war als ob er elf wäre, er macht seinen Job, und je mehr Publikum er hat, desto motivierter ist er. Es war ein Heimspiel vor seinem heimischen Publikum und er hat es einfach mehr als verdient, derart gefeiert zu werden.“

Derby-Park im Global Champions League Fieber
In der Global Champions League hat das Team Miami Glory mit Scott Brash (GBR) und Denis Lynch (IRL) den Topscore gelandet. Brash macht von der Möglichkeit des neuen Reglements Gebrauch, in der zweiten Wertungsprüfung ein anderes Pferd zu satteln und lieferte mit Ursula XII eine fehlerfreie Runde. In der ersten Wertungsprüfung war ihm bereits mit Hello Forever das gleiche Meisterstück gelungen. Auch Lynch machte keine Fehler mit seinem RMF Echo. Platz zwei ging an den Schweizer Martin Fuchs und Lauren Hough (USA) aus dem Team Chantilly Pegasus. Dritter wurde das Team Doha Fursan Qatar, vertreten durch Sheikh Ali Al Thani (QAT) mit First Desision und Bassem Mohammed (QAT) mit Gunder.

Impressionen der Verabschiedung von Casall Ask (Fotos: Stefan Lafrentz)

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(Foto: Stefan Lafrentz)

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(Foto: Stefan Lafrentz)

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Zieleinlauf nach großartiger Karriere: der 18-jährige Hengst Casall Ask hat sich in Hamburg aus dem Sport verabschiedet. (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

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Nur fliegen ist schöner: Rolf-Göran Bengtsson (SWE) und Casall Ask - das Siegerpaar in der Longines Global Champions Tour Hamburg (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

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(Foto: Stefan Lafrentz)

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(Foto: Stefan Lafrentz)

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(Foto: Stefan Lafrentz)

Drei Mal Dressur im Derby-Park – Siege für Keller, Faurie und Ellendt

Hamburg – Schick startete der Samstag beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby mit dem Grand Prix Special. Im Dressurviereck trafen sich die adretten Reiter in Frack und Zylinder zu ebendiesem Deutsche Bank Preis. Der Sieg ging an den britischen Championatsreiter Emile Faurie. Im Sattel des 13-jährigen Wallachs Lollipop verwies er Lokalmatador Hartwig Burfeind (Hamburg) mit der erst neunjährigen Stute Fine Spirit auf Platz zwei. Dritte wurde Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.) mit Delatio. Mit Lollipop hat Faurie sich für dieses Jahr eine Teilnahme an den Europameisterschaften im August in Göteborg vorgenommen. Wenn er von dem Braunen mit dem kecken Gesicht spricht, kommt er aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Er ist ein sehr liebes Pferd, aber schon sehr aufgeweckt“, lacht der 53-Jährige. „Ich habe noch nie ein so motiviertes Pferd erlebt. Er will immer mitmachen und hat einfach viel Freude am Leben.“

Die erste Dressur-Derby-Entscheidung im Derby-Park stand am Samstagmittag auf dem Programm. In der Klassik Radio Derby-Challenge traten die U25-Reiter zu ihrem Derby-Finale mit Pferdewechsel an. Und was dort geschah, hat schon etwas von einem romantischen Pferde-Mädchen-Märchen: Die Siegerin Christina Ellendt (Heikendorf) und ihre Stute Doraya S verbindet nämlich eine besondere Geschichte: „Ich kenne sie seit 2013, sie galt damals als unreitbar. Jetzt haben wir es bis hier hin geschafft und dann wird sie auch noch bestes Pferd im Pferdewechsel, das macht mich unheimlich stolz“, zeigte sich Ellendt sichtlich gerührt. Platz zwei im U25-Dressur-Derby ging an die Sportsoldatin Claire-Louise Averkorn (Nottuln), die Condio mit nach Klein Flottbek gebracht hatte. Lokalmatadorin Caroline Wilm (Tasdorf) landete auf Platz drei. Mit Elfado hatte sie im vergangenen Jahr an Ort und Stelle den Sieg davon getragen.

Der Samstagabend schließt inzwischen traditionell mit der Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Jenisch. Wenn die Reiter mit ihren Pferden Piaffen, Passagen und Pirouetten zur Musik zelebrieren, herrscht eine ganz besonders edle Atmosphäre im Dressurstadion. Zum Sieg in der Prüfung tanzten Kathleen Keller (Diepholz) mit Daintree. Ihnen folgte in der Ehrenrunde Svenja Peper (Harsefeld) mit Disneyworld auf Platz zwei und Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit Fiero auf Rang drei.


TV-Zeiten im Überblick:


Sonntag, 28. Mai 2017, 15.55 Uhr bis 17.00 Uhr, ZDF live:
J.J.Darboven präsentiert: 88. Deutsches Spring-Derby und Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour

Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Bild:  No. 1

Medizinstudentin Christina Ellendt aus Hamburg war zum ersten Mal im U25-Dressur-Derby am Start - und siegte mit Doraya! (Foto: Thomas Hellmann)

Bild:  No. 2

Kathleen Keller (GER) gewinnt mit Daintree die Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch (Foto: Thomas Hellmann)

Emile Faurie sichert sich erste Wertungsprüfung von MEGGLE Champion of Honour

Beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby feierte die dritte Saison der prestigeträchtigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour ihre Auftaktetappe. Der Grand Prix am Donnerstagmorgen war bestens besucht, denn am Christi Himmelfahrtstag lockte ein internationales Starterfeld bei bestem Turnierwetter zahlreiches wie fachkundiges Publikum in den Hamburger Derby-Park. Die Prüfung beendete der britische Championatsreiter Emile Faurie mit Lollipop auf Platz zwei. Die Jury der MEGGLE Champion of Honour bestehend aus dem Steward Carsten Lenz, Richter Eckhard Wemhöner und Ausbilder Wolfgang Schierloh honorierte Fauries einfühlsamen und umsichtigen Umgang mit dem durchaus aufgeweckten und energiegeladenen Lollipop. Faurie selbst zeigte sich gleichermaßen überrascht und glücklich über die Ehrung als MEGGLE Champion of Honour: „Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, denn das ist ja der Grund, warum ich diesen Sport mache – weil ich Pferde liebe und weil ich diesen Sport liebe.“ Den Grand Prix gewonnen hatte die in Deutschland noch recht unbekannte Russin Tatyana Kosterina mit ihrer erst neunjährigen Diavolessa v. Hinter Faurie auf Platz drei ritt Bianca Kasselmann den Hannoveraner Hengst Delatio.

Nächste Station der MEGGLE Champion of Honour sind die Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen der Balve Optimum vom 8. - 11. Juni 2017 im Sauerland stattfinden.

Bild: foto meggle No. 1

Emile Faurie gewinnt die Etappe der MEGGLE Champion of Honour beim Deutschen Spring-und Dressur-Derby • Foto: Thomas Hellmann

David Will top und Casco siegen im KASK Youngster Cup

Der KASK Youngster Cup hat seine Premiere beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby gefeiert. Zum ersten Mal in der Saison 2017 traf sich die internationale Top-Reiterriege mit ihren Nachwuchshoffnungen an der frischen Luft. Auf dem heiligen Derby-Rasen freute sich David Will über den Sieg mit dem achtjährigen Casco.

Bei Kaiserwetter strahlten die Rohjuwelen der Weltklassereiter beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek um die Wette, denn beim KASK Youngster Cup bringen die Stars im Springsattel ihre vierbeinigen Nachwuchshoffnungen an den Start. Die Etappe der internationalen Springserie für sieben- und achtjährige Pferde sicherte sich David Will mit dem achtjährigen Holsteiner Wallach Casco. Mit dem Caspar-Sohn verwies er im Finale der Hamburger Etappe Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Büttner’s Minimax, einem ebenfalls achtjährigen Hannoveraner Wallach von Cornado I, auf Platz zwei. Dritter wurde Guido Klatte, jr. mit Corisanto, auch achtjährig und mit dem Oldenburger Brand versehen von Cornet’s Prinz abstammend.

Ein Siegertyp ist Casco ohne Zweifel, attestiert ihm David Will, „aber er kann zu Hause ein echter Spitzbub sein“, schmunzelt der 29-Jährige. „Er lässt sich eigentlich täglich irgendeinen Quatsch einfallen. Aber wenn er auf den Turnierplatz kommt und ich in den Parcours einreite, ist er hochkonzentriert, will alles richtig machen und macht mir das Leben wirklich leicht.“ Für den Rest der Saison ist ein Mix aus weiteren Starts in der Youngster-Tour, aber auch schon erste Einsätze bei den älteren Pferden geplant: „So soll er dieses Jahr in Ruhe in den Sport hineinwachsen, damit wir 2018 voll durchstarten können“, so Will.

Die nächste Station für den KASK Youngster Cup ist die Paderborn Challenge auf dem urigen Schützenplatz vom 07. bis 10. September 2017.

Aktuelles Ranking nach 2 Etappen
1. Christian Kukuk, 32 Punkte
2. David Will, 20
3. Ludger Beerbaum, 17
3. Janne F. Meyer-Zimmermann, 17
5. Henrik von Eckermann, 15
5. Guido Klatte, 15
7. Christian Ahlmann, 13
7. Bertram Allen, 13
9. Mario Wilson Fernandes, 12
10. Olivier Philippaerts, 11
10. Pius Schwizer, 11

Bild: foto kask No. 1

David Will mit Casco (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

26.05.2017 20:01 Uhr
Autor: PM DKB-Riders Tour

Nigel Coupe gewinnt zweite DKB-Riders Tour-Qualifikation

(Hamburg) Er wollte ganz nach vorne: Nigel Coupe, britischer Derby-Zweiter des Vorjahres, hat mit Golvers Hill die zweite Qualifikation zur DKB-Riders Tour -  Preis der Deutschen Kreditbank AG - gewonnen. „Es ist schön ganz vorne auf dem Podium zu sein“, grinste der Brite verschmitzt, „und Golvers ist ein irisches Pferd, er ist einfach, er will immer in die Siegerehrung.“ Und nicht nur für den 14 Jahre alten Wallach hatte er warme Worte des Lobes, auch für die Derbyfans gings um Hamburgs legendären Derby-Platz: „Das Publikum hier ist großartig, es ist unglaublich wie sie jeden von uns anfeuern und feiern.“

MV-Reiter auf dem Podium

Die zweit- und drittplatzierten Reiter kennen dieses Phänomen bei der legendären zweiten Etappe der DKB-Riders Tour. Holger Wulschner (Passin) und Andre Thieme (Plau am See) haben das Deutsche Spring-Derby bereits gewinnen können. Wulschner galoppierte mit BSC Cavity in der 2. Qualifikation auf Rang zwei. „Ich habe ihn letztes Jahr mit in Falsterbo gehabt und dort Derby geritten, weil er als drittes Pferd mit war. Da haben wir zwei Fehler gehabt, aber nichts schlimmes. Dann habe ich zuhause mit ihm mal Pulvermann geritten und sonst keine große Vorbereitung. Ich hab auch noch keinen Plan, ich werde noch eine Nacht darüber schlafen und dann entscheiden, ob wir Sonntag dabei sind.“ Wulschner hatte vor 17 Jahren das Deutsche Spring-Derby gewonnen, im Jahr 2000 mit Capriol, also ein Jahr vor dem Start der DKB-Riders Tour.

„Paarbildung“ wider Willen…
Das jüngste Pferd unter den Top-Drei heißt Contadur, wurde von Andre Thieme auf Platz drei geritten und eigentlich wollte der 42 Jahre alte DKB-Riders Tour-Zweite von 2016 den braunen Wallach gar nicht haben. „Er ist jetzt nicht das Pferd, in das man sich verliebt, wenn man ihn springen sieht“, so Thieme verschmitzt, „aber es gab eine Frau, die schon in den vergangenen Jahren unbedingt wollte, dass ich ihn reite und heute bin ich ihr dankbar für diese Hartnäckigkeit.“ Hannelore Auerswald heißt die Dame, die Thieme letztlich überzeugte: „Ich habe schon Contadurs Mutter Komtesse geritten und das hat ihr so gut gefallen, dass sie nun auch wollte, dass ich den Hengst reite. Ich bin von mehreren angesprochen worden, die ihn kaufen wollten und immer zu hören bekamen, dass das Pferd für mich vorgesehen sei….“ so Thieme lachend. Auf den zweiten Blick passte die Kombination, erst zum dritten Mal sind Thieme und Contadur in Hamburg zusammen im Turniereinsatz. Bereits beim Pferdefestival Redefin holten beide einen vierten Platz in einem internationalen Springen.

Expertentipp

Riders Tour-Chef Paul Schockemöhle hat Andre Thieme mit auf seiner Favoritenliste, ebenso aber Billy Twomey und Diaghilev. „Grundsätzlich glaube ich, dass sich das zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein entscheidet, aber die Iren und Briten sind derbyerfahrene Reiter und haben ja auch große Derbys im eigenen Land“, so Schockemöhle, der selbst dreimal das britische Derby in Hickstead gewinnen konnte. Der Tour-Chef ist ein glühender Befürworter des Deutschen Spring-Derbys als Teil der DKB-Riders Tour und ist sich darin auch vollkommen einig mit Titelsponsor DKB.

Und nicht nur darin -  sowohl Schockemöhle, als auch Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, staunten nicht schlecht über die junge Sanne Thijssen aus den Niederlanden, die mit Bulvasco Zehnte wurde. „Ich finde das schon faszinierend, wenn jemand mit 18 Jahren das Derby reiten will,“ so Stefan Unterlandstättner, „wenn man mal oben auf dem Wall steht, dann muss man feststellen, es gehört schon Mut dazu, von da oben runter zu wollen….“  Und Paul Schockemöhle sieht eine Menge Potential für die Zukunft: „Mir ist die Familie Thijssen gut bekannt, die reiten alle, Sanne ist begabt, sie ist mutig, sie hat ein gutes Pferd und auch sie hat - obwohl sie erst 18 ist -  eine Chance.“

Ergebnis Preis der Deutschen Kreditbank AG, 2. Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour

1. Nigel Coupe (Großbritannien), 0/ 102,13
2. Holger Wulschner (Passin), BSC Cavity 0/ 104,70
3. Andre Thieme (Plau am See), Contadur 0/ 105,17
4. Kai Rüder (Fehmarn), Cross Keys 0/ 105,20
5. Benjamin Wulschner (Wendorf), La Darca 0/ 108,81
6.  Thomas Voß (Schülp), Chanco 0/ 109,74


DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de 

Bild: Foto Coupe No. 1

Zwei Derbyspezialisten siegen in Hamburg: Nigel Coupe (GBR) und Golvers Hill (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

Bild: Foto Coupe No. 2

Nigel Coupe und Golvers Hill eroberten den Sieg in der zweiten Qualifikation zur DKB-Riders Tour. (Foto: Stefan Lafrentz)

25.05.2017 19:01 Uhr
Autor: Equiwords

Denis Lynch gewinnt Mercedes-Benz Championat von Hamburg

Video: Jessica Springsteen zu Gast in Hamburg

Siegesritt Denis Lynch - Mercedes-Benz Championat von Hamburg

Siegesritt Billy Twomey - 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

Mercedes-Benz Championat von Hamburg - Denis Lynch sichert sich drittes Auto mit Stern

Hamburg – Es war natürlich eine Sensation, dass der irische Top-Reiter Denis Lynch seinen dritten Mercedes in Hamburg gewonnen hat. Im Mercedes-Benz Championat von Hamburg ließ er die Konkurrenz im Sattel von RMF Echo mit einer halben Sekunde Abstand im Stechen hinter sich und auch die Ehrenrunde im nagelneuen Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet C 200 war spektakulär. „RMF Echo ist erst seit einem halben Jahr bei mir, er war schon einige Male sehr gut platziert in Fünf-Sterne-Prüfungen, er ist ein echter Kämpfer“, attestierte Lynch seinem Erfolgspartner. Lynch hatte keine geringere als die hochdekorierte US-Amazone Lauren Hough mit ihrer Nummer eins im Stall, Ohlala, hinter sich gelassen: „Die Stute hatte ein bisschen Pause, sie hat sehr viel Energie und ich glaube, sie hat noch genug Reserve für eine richtig gute Runde am Samstag“, unkte Hough. Auf Platz drei sprang einerseits unverblümt und unbedarft, andererseits mit viel Übersicht und stilistisch herausragend eine junge Dame, die schon jetzt als Shooting-Star 2017 bezeichnet werden darf: die Niederländerin Sanne Thijssen. „Ich hatte ein Supergefühl mit Con Quidam Rb, die erste Hälfte im Stechen war richtig schnell, in der zweiten hab ich dann eine Distanz nicht im Vorwärts erwischt“, lautete die reflektierte Analyse der erst 18-Jährigen. „Ich persönlich bin jetzt das zehnte Mal beim Mercedes-Benz Championat von Hamburg dabei“, erinnert sich Bernd Zierold, Mercedes-Benz Vertriebsdirektor PKW Nord, „und es ist einfach toll, dabei zu sein, wenn so eine junge Dame auftaucht, die den etablierten Reitern fast den Sieg wegschnappt, das ist toll für den Sport und macht es unheimlich spannend!“

Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg lieferte darüber hinaus die erste Wertung für die Global Champions League-Etappe von Hamburg. Auch hier hatte Denis Lynch die Nase vorne. Zusammen mit seinem Team-Kollegen Scott Brach (GBR), der Hello Forever gesattelt hatte, setzte er das Team Miami Glory in eine aussichtsreiche Position für die zweite und entscheidende Wertung, denn mit dieser Vorlage befindet sich das Team Miami Glory sozusagen in der Pole-Position. Wie die Punkte in der Global Champions League (GCL) letztlich in Hamburg verteilt werden, entscheidet sich am Samstag, unmittelbar vor dem Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg, dann nämlich treten die Teams in der zweiten Wertung der GCL an. Hier können auch taktische Entscheidungen der Teams noch Einfluss nehmen, denn die Teams können in ihrer Besetzung sowohl bei den Pferden als auch bei den Reitern noch Veränderungen vornehmen.

Bild: Foto Lynch No. 1

Der Sieger im Mercedes-Benz Championat von Hamburg: Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

25.05.2017 17:01 Uhr
Autor: Equiwords

Impressionen vom Donnerstag

Bild: Impressionen No. 1

Janne Meyer-Zimmermann mit Cellagon Anna (Foto: Lafrentz)

Bild: Impressionen No. 2

Denis Lynch mit RMF Echo (Foto: Stefan Lafrentz)

Bild: Impressionen No. 3

Janne Meyer-Zimmermann mit Goja (Foto: Lafrentz)

Bild: Impressionen No. 4

Billy Twomey mit Diaghilev (Foto: Lafrentz)

Wer qualifiziert sich für die Derbys? Finalisten und Favoriten in Springen und Dressur

Hamburg – Er hatte es schon im Vorfeld des von J.J.Darboven präsentierten Spring- und Dressur-Derby angekündigt: „Diaghilev ist richtig gut drauf“, und sein irischer Reiter Billy Twomey sollte Recht behalten. Der Preis der "Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG“ ist die 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das wiederum Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour ist. Und in der Ehrenrunde galoppierte locker und lässig ebendieser Diaghilev mit dem 40-jährigen Erfolgsreiter im Sattel als Sieger vorne weg. „Diaghilev ist einfach in Klasseform, er mag diesen großen Rasenplatz sehr und die Naturhindernisse liegen ihm. Er hat viel Erfahrung und ist sehr motiviert. Er gibt mir ein Supergefühl“, schwärmt der Vorjahres-Derbysieger Twomey von seinem Derby-Partner.

Auf Platz zwei folgte Johnny Pals mit Urjul van Generhese. Der 35-jährige Niederländer ist zum ersten Mal in Klein Flottbek, aber keineswegs derby-unerfahren. Sein Schimmelwallach war schon platziert in den Derbys von Lummen und Falsterbo: „Das hier ist groß, sehr groß“, zeigte sich Pals beeindruckt. „Es ist fantastisch, hier zu sein und wir werden unser Bestes geben.“

Auf Platz drei fanden sich zwei wieder, die schon in den vergangenen beiden Jahren eine tolle Leistung in den Derby-Qualifikationen abgeliefert haben, aber dann nicht im sonntäglichen Deutschen Spring-Derby angetreten sind: Mario Stevens (Molbergen) mit El Bandiata B. Die Stute ist ein kleines Phänomen, denn einst war sie als Schul- und Therapiepferd im Einsatz, bevor Stevens sie auf einem ländlichen Springturnier entdeckte, sie kurzerhand kaufte und sie zu seinem Derby-Pferd avancierte: „Wenn es auch am Freitag gut läuft, werde ich Sonntag reiten“, kündigte Stevens an, attestierte aber auch: „Es sind viele sehr, sehr gute Derby-Pferde in diesem Jahr hier am Start, die schon bewiesen haben, dass sie es können.“

Im Derby-Dressurviereck sind parallel zur ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ebenfalls wichtige Entscheidungen gefallen. Im Grand Prix, dem Preis des Helenenhofes - Familie Schwiebert, wurden nämlich gleich drei Ergebnisse ermittelt. Zum einen die Siegerin und die Platzierten der Prüfung. Daraus resultieren die Finalisten im Almased 59. Deutschen Dressur-Derby, das am Sonntag im Pferdewechsel ausgeritten wird. Und zum anderen der Gewinner der Teilwertung zum MEGGLE Champion of Honour.

Ein bisschen überraschend ritt eine in Deutschland noch eher unbekannte Russin mit einem überaus jungen Grand Prix-Pferd zum Sieg. Tatyana Kosterina und ihre Diavolessa kennen sich allerdings schon lange, denn die Stute kam gerade einmal dreijährig zu ihr. Kosterina ist seit 2007 in Deutschland stationiert und trainiert mit Monica Theodorescu, der deutschen Bundestrainerin der Dressur-Equipe. Die 39-Jährige hat das Derby schon oft am Fernseher verfolgt und bei ClipMyHorse.TV auch schon beim Pferdewechsel mitgefiebert, aber „ich hätte niemals gedacht, dass ich es mit dem erst neunjährigen Pferd auf Anhieb hier ins Finale schaffe und freue mich sehr darüber. Der Pferdewechsel wird sehr aufregend, ich bin richtig gespannt darauf.“ Platz zwei im Grand Prix ging an den britischen Championatsreiter Emile Faurie mit Lollipop. Neben der silbernen Schleife für den Zweitplatzierten der Prüfung und dem Platz im Finale des Almased 59. Deutschen Dressur-Derby am Sonntag, darf sich der 53-Jährige noch über den Gewinn der Teilwertung für die Dressurserie MEGGLE Champion of Honour, die sich an den Reiter richtet, der abseits der sportlichen Leistung im Viereck durch besonders umsichtigen und einfühlsamen Umgang mit seinem Partner Pferd auffällt: „Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, denn das ist ja der Grund, warum ich diesen Sport mache – weil ich Pferde liebe und weil ich diesen Sport liebe.“

Dritte im Grand Prix und im Bunde der Finalisten im Dressur-Derby ist Bianca Kasselmann. Die Berufsreiterin aus Hagen am Teutoburger Wald ist ein Pferdewechsel-Profi: „Ich muss mich ja berufsbedingt schon viel auf neue Pferde einstellen, und mir macht es einfach großen Spaß, mich in fremde Pferde einzufühlen und herauszufinden, wie ich sie am besten präsentieren kann.“

Bild: foto lynch No. 1

Billy Twomey (IRL) gewinnt mit Diaghilev den Preis der Deutschen Vermögensberatung AG – DVAG, gleichzeitig 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

24.05.2017 21:01 Uhr
Autor: Equiwords

Deutsches Spring- und Dressur-Derby gestartet – Erste Siege nach Brandenburg und Jesteburg

Hamburg – Die ersten Ehrenrunden beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby wurden galoppiert und die ersten Siege waren schwarz-rot-gold.
Den Auftakt lieferten die norddeutschen Nachwuchsreiter, die durch den Eggersmann Junior Cup die einzigartige Gelegenheit bekamen, im legendären Derby-Park zu starten. Die Finalisten der Springserie für U21-Springreiter durften als erstes den heiligen Derby-Rasen auf Wettkampftauglichkeit prüfen. Sieger in ebendiesem Finale des Eggersmann Junior Cup war letztlich Tommy Matthies aus Jesteburg mit Spirit. Der gerade einmal 13 Jahre alte Tommy verwies dabei Neele Glinz aus Bötersen mit Nico auf Platz zwei. Dritter wurde Laurens Wenzel aus Granderheide mit Chalayan.

Auch die internationale Top-Reiterriege ist ins Turnier eingestiegen und hat im Preis der Eurogate Container Terminals das Eröffnungsspringen unter sich ausgemacht. Aus deutscher Sicht war es ein mehr als erfolgreicher Auftakt in das Turnier, denn die ersten sieben Plätze gingen an deutsche Reiter, allen voran Max-Hilmar Borchert (Stechlin). Der Brandenburger landete einen deutlichen Sieg im Sattel von Caspino und verwies Lokalmatador Rasmus Lüneburg aus Hetlingen mit Aramanis April um zweieinhalb Sekunden auf Platz zwei. Auf dem dritten Platz folgte Jan-Philipp Weichert aus Bippen der mit Luigi unterwegs war. Das hat Turnierchef Volker Wulff besonders gefreut, denn ihm gehört der erst zehnjährige braune Wallach: „Das ist natürlich ein besonders erfreulicher Start in die Turnierwoche, aber die Stimmung ist insgesamt sehr gut. Alle Vorbereitungen sind planmäßig abgeschlossen worden, das Wetter soll Spitze werden und ich freue mich auf die nächsten tollen Derby-Tage mit spannenden Prüfungen.“

Der Derby-Donnerstag, Christi Himmelfahrt, entscheidet am Morgen im Grand Prix, Preis des Helenenhofes - Familie Schwiebert, über die Finalisten im Almased 59. Deutschen Dressur-Derby. Im Springstadion steht mit dem Preis der Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG die 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby und zur DKB-Riders Tour Wertungsprüfung an. Anschließend geht es im Mercedes-Benz Championat von Hamburg auch um die 1. Wertung für die Global Champions League.

Bild: fotos No. 1

Den Preis der Eurogate Container Terminals gewinnt Max Hilmar Borchert mit Caspino, (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

Bild: fotos No. 2

Tommy Matthies (GER) gewinnt mit Spirit den Eggersmann Junior Cup (Foto: Sportfotos-Lafrentz)

23.05.2017 16:01 Uhr
Autor: PM - DKB-Riders Tour

DKB-Riders Tour in Hamburg - Aufregend anders…

(Hamburg) Nichts ist mit dem Deutschen Spring-Derby vergleichbar und schon deshalb gehört diese außergewöhnliche, vor fast 100 Jahren erstmals ausgetragene Prüfung zu den größten Herausforderungen, die die DKB-Riders Tour bietet. Vom 24. bis 28. Mai wird im Derby-Park in Hamburg-Klein Flottbek eine der traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Prüfungen geritten, die Reiter und Pferd alles abverlangen. Hamburgs Top-Ereignis ist die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. Der Titelverteidiger und „Matchwinner“ des Vorjahres ist dabei. Irlands Billy Twomey hat erneut Diaghilev gesattelt, jenes Pferd, mit dem er die ungewöhnlichste Etappe der internationalen Serie 2016 gewinnen konnte. Vor zwölf Monaten gewann der Chef der DKB-Riders Tour seine Wette -  aus dem fernen Linz besah sich Equipentrainer Schockemöhle die Qualifikationen in Hamburg und entschied, alles auf Twomey zu setzen….

Bereits am Donnerstag steigt die Spannung, denn dann findet die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby statt. Am Freitag folgt im Preis der Deutschen Kreditbank AG die zweite Etappe und erst dann steht fest, wer im Deutschen Spring-Derby am Sonntag, das von J.J.Darboven präsentiert wird, an den Start geht. Zu den Protagonisten, die in den vergangenen zwei Jahren vorne mit dabei waren, zählt etwa die Hamburgerin Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrer Cellagon Anna, außerdem Christian Glienewinkel aus Celle mit Professional Aircare -  beide konnten die Prüfung bereits gewinnen. Auf Heroen wie Voigtsdorf Quonschbob, der Andre Thieme bereits zwei exzellente Derbyplatzierungen bescherte oder Lex Lugar, mit dem Carsten-Otto Nagel das Derby gewinnen konnte, müssen die Fans von Pulvermann`s Grab, Wall und Holsteiner Wegesprüngen hingegen verzichten. Wer also kann im Deutschen Spring-Derby glänzen?

Der Antwort auf diese Frage sieht aus dem fernen Rom auch Emanuele Gaudiano entgegen. Der erklärte Derby-Fan, der die erste Etappe der DKB-Riders Tour in Hagen a.T.W. bei „Horses and Dreams meets Austria“ gewann, mithin die Spitze des Rankings ziert, wird beim heimischen Nationenpreis dringend benötigt, muss also auf den Run auf Tourpunkte in Hamburg verzichten.

DKB-Riders Tour im TV

Gaudiano kann nicht live dabei sein, hat aber wie andere Pferdesportfans die Chance „auf dem Laufenden“ zu sein, denn das ZDF überträgt am Sonntag, 28. Mai, ab 15:55 bis 17:00 Uhr aus dem Derby-Park. Zuvor zeigt der NDR Sportclub live die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby von 15.00 bis 17.10 Uhr am Freitag, 26. Mai.

Partnerschaftlich für eine Serie - Titel- und Hauptsponsoren
Drei Partner sind die tragenden, wirtschaftlichen Säulen der DKB-Riders Tour. Allen voran der Titelsponsor, sowie zwei Hauptsponsoren. Die Deutsche Kreditbank AG, die im Sportsponsoring einen ausgezeichneten Namen hat, prägt seit 2010 den Titel DKB-Riders Tour und verschafft der Springsportserie ein gleichbleibendes Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Im Jahr 2016 folgten mit der Bemer Int. AG und der mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG zwei neue Partner im Rang von Hauptsponsoren. Sowohl die Spezialisten für physikalische Gefässtherapie - Bemer Int. AG - als auch mauser einrichtungssysteme verlängerten das Engagement nach dem Premierenjahr. Damit stehen drei starke Partner hinter Deutschlands einziger internationaler Serie im Pferdesport.

Ranking der DKB-Riders Tour nach der ersten von sechs Etappen
1. Emanuele Gaudiano (Italien), 20 Punkte
2. Christian Rhomberg (Österreich), 17
3. Markus Beerbaum (Deutschland), 15
4. Douglas Lindelöw (Schweden), 13
5. Marc Houtzager (Niederlande), 11
6. Christian Kukuk (Deutschland), 10
7. Niklas Krieg (Deutschland), 9
8. Mathis Schwentker (Deutschland), 8
9. Wout-Jan van der Schans (Niederlande), 7
10. Felix Haßmann (Deutschland), 6

Bild: Foto Billy No. 1

Irlands Billy Twomey und Diaghilev 2016 auf dem Weg zum Sieg in der zweiten Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg. (Foto: Stefan Lafrentz)

18.05.2017 12:16 Uhr

Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2017 - Trailer

18.05.2017 12:01 Uhr
Autor: Equiwords

Deutsches Spring- und Dressur-Derby goes Charity

Hamburg – Das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist nicht nur eins der besten Reitturniere der Welt und gesellschaftliches Top-Ereignis in Hamburg, sondern übernimmt auch soziale Verantwortung. So steht jedes Jahr auch das Thema Charity obenauf, in diesem Jahr steht wieder der gemeinnützige Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ im Mittelpunkt.

Vor dem Derby steht traditionell „Derby meets Golf“ an, das alljährliche Charity-Golfturnier am Montag direkt vor dem Start ins Deutsche Spring- und Dressur-Derby. Hier treffen sich internationale Springreiter mit Funktionären und Organisatoren, um miteinander in einem Golfturnier für den guten Zweck vor den Ball zu schlagen. Der Erlös dieses Events geht ebenfalls an den Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ Zudem spendet Easy Motion Skin, das kleinste Fitnessstudio der Welt, wieder pro Hindernisfehler am Easy Motion Skin-Sprung in ausgewählten Prüfungen 100 Euro an den Verein. Auch ist es inzwischen schöne Tradition, dass die Reiter ein Prozent ihrer während des Turniers errittenen Preisgelder spenden. Der Spendenscheck wird am Sonntag in der Pause des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring-Derbys durch die Hauptdarstellerin des Kinoerfolgs „Ostwind“, Hanna Binke, überreicht. Sie reist extra für diese wertvolle Aktion nach Klein Flottbek und einmal im Derby-Park angekommen, nimmt sich Hanna natürlich auch Zeit für ihre zahlreichen Fans und gibt am Stand von „Pferde für unsere Kinder e.V.“ eine exklusive Autogrammstunde. Die Constantin Film Verleih GmbH, die unter anderem den Erfolgsfilm „Ostwind“ vertreibt, spendet ebenfalls im Rahmen des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys für die Initiative.

Einen Beitrag leisten kann aber jeder Besucher im Derby-Park ganz einfach und sogar mit ganz viel Spaß. Die so genannten Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN),dem Dachverband des deutschen Reitsports, laden zum PM-Ponyspaß präsentiert von Pferde für unsere Kinder e.V. Direkt neben dem Stand des Vereins, der im J.J.Darboven-Kaffeegarten in der Ausstellung platziert ist. Der PM-Ponyspaß liefert eine tolle Gelegenheit für Kids, in Kontakt mit den liebenswürdigen Vierbeinern zu treten. Es werden die Themen Fütterung sowie Pflege der Ponys und Pferde behandelt. Zudem dürfen die Kinder einmal erleben, wie es sich anfühlt, auf einem echten Pony zu sitzen. Und es gibt die Möglichkeit, sich in einer Mal-Ecke kreativ auszutoben. Wer von den Kids mehr Action braucht, kann in einem kleinen Parcours selbst über die Hindernisse hüpfen.

Der Kontakt zu Pferden ist für Kinder überaus wertvoll, das ist wissenschaftlich belegt. Neben der sportlichen Aktivität an der frischen Luft prägt der Umgang mit Ponys und Pferden nachhaltig den Charakter, macht Kinder selbstständig und verantwortungsbewusst. Andererseits ist es für Kinder und Jugendliche insbesondere im städtischen Umfeld enorm schwierig geworden, mit Ponys und Pferden in Kontakt zu treten. Diesem Umstand entgegenzuwirken hat sich der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ auf die Fahnen geschrieben. Dabei geht es dem Verein darum, die Schwelle zum Erstkontakt zwischen Kindern und Pferden zu überwinden und den Zugang mit ganz konkreten Aktionen in ganz Deutschland zu fördern.   Infos zu „Pferde für unsere Kinder e.V.“ finden Sie am Stand im J.J.Darboven-Kaffeegarten oder unter www.pferde-fuer-unsere-kinder.de.


Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Foto Golf No. 1

"Derby meets Golf!" (Foto: Thomas Hellmann)

16.05.2017 10:13 Uhr
Autor: Equiwords

Die Weltspitze reist nach Klein Flottbek – Deutsches Spring- und Dressur-Derby top besetzt

 

Hamburg – Jedes Jahr werden mit Spannung die Nennungslisten für das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby erwartet. Wer wird vom 24. bis 28. Mai die Publikumsmassen begeistern? Wer will es im Spring-Derby, der zweiten Etappe der DKB-Riders Tour, wissen? Wer wird sich das Siegerauto aus dem Mercedes-Benz Championat von Hamburg sichern? Wer landet den Top-Score in der Longines Global Champions Tour? Und wer gewinnt das Almased 59. Deutsche Dressur-Derby?

Bei ihm wird es jedenfalls nicht nur sportlich, sondern auch emotional: Der in Schleswig-Holstein stationierte Schwede Rolf-Göran Bengtsson wird auf dem Derby-Platz nicht nur in der Longines Global Champions Tour und im KASK Youngster Cup an den Start gehen, er wird hier auch seinen langjährigen vierbeinigen Erfolgspartner Casall Ask verabschieden, der als Holsteiner Verbandshengst eine große Fangemeinde im Norden und weit darüber hinaus hat. Mit dabei wird auch Bengtssons Landsmann sein, der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, Peder Fredricson. Die deutschen Farben werden vertreten durch Meredith Michaels-Beerbaum, Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Vorjahressieger im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg, der Weltranglistendritte Daniel Deußer und Marcus Ehning, Sieger der DKB-Riders Tour 2016.

Der Weltranglistenerste Kent Farrington (USA), der 2015 im LGCT Grand Prix von Hamburg siegreich war, ist ebenso dabei, wie der Vize-Europameister aus 2015 Gregory Whatelet (BEL). Insgesamt ist die Hälfte der Top-20 in Hamburg genannt, darunter zum Beispiel auch der französische Championatsreiter Simon Delestre, der amtierender Team-Vize-Weltmeister ist.

Für das von J.J.Darboven präsentierte 88. Deutsche Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour hat sich ein illustres Starterfeld angemeldet: Christian Ahlmann, Janne Friederike Meyer-Zimmermann, David Will, der Schweizer Jungstar Martin Fuchs, der dreifache Derby-Sieger André Thieme aber auch Norwegens Nachwuchshoffnung Johan Sebastian Gulliksen. Klar werden auch wieder starke Paare aus Großbritannien erwartet, wie  William Whitaker und Nigel Coupe, die 2016 mit Spitzenplatzierungen in der Derby-Tour begeisterten, aber auch der Vorjahressieger Billy Twomey aus Irland will die Titelverteidigung angehen. Der Gewinner des Deutschen Spring-Derbys 2015 Christian Glienewinkel will es ebenfalls noch einmal probieren, genauso wie Nisse Lüneburg, Derby-Sieger von 2012 und 2014 und Gilbert Tillmann, der 2013 hier siegte.

In der Dressur ist das Starterfeld im Derby-Dressurstadion international wie nie und wird wieder ein abwechslungsreiches Finale im Almased 59. Deutschen Dressur-Derby liefern. Österreich, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Südafrika, Russland und Schweden entsenden Starter nach Klein Flottbek. Neben der Stipendiatin der Deutsche Bank Reitsport-Akademie Kathleen Keller wird auch Fabienne Lütkemeier, Mitglied im Championatskader, in Hamburg an den Start gehen. Beide konnten schon jeweils ein Mal das Blaue Band des Derby-Siegers gewinnen, vielleicht treffen sie diesmal im Pferdewechsel aufeinander.


Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Foto Bengtsson No. 1

Rolf-Göran Bengtsson und Verbandshengst Casall Ask. (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

28.04.2017 16:16 Uhr

Wildcard beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby zu gewinnen J.J.Darboven Vereins-Initiative 2017

Reitvereine aufgepasst! Wer schnappt sich die Wildcard?

Für die Teilnahme an der J.J.Darboven Vereins-Initiative 2017 ist die Bewerbungsfrist zwar bereits abgelaufen und die Siegervereine sind schon ermittelt. Doch eine letzte Chance gibt es noch, und zwar wird im Rahmen des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby vom 24. bis 28. Mai 2017  in Hamburg-Klein Flottbek, denn dort wird eine exklusive Wildcard verlost! Zu Gewinnen gibt es ein wertvolles Veranstalter-Kit für das nächste Turnier.


So geht’s: Auf dem Derby werden großzügig Teilnahme-Karten verteilt oder können online heruntergeladen werden. Die gilt es auszufüllen und einzusenden. Detaillierte Infos stehen direkt auf der Teilnahmekarte. Noch während des Derbys wird Albert Darboven persönlich den Gewinner auf dem Derby-Platz bekanntgeben. Infos und Gewinner der J.J.Darboven Vereins-Initiative finden Sie unter www.pferd-aktuell.de/vereinsinitiative

Die Teilnahmekarte zum Download!

Bild:  No. 1
28.04.2017 14:13 Uhr
Autor: PM/ DKB-Riders Tour

DKB-Riders Tour - spektakuläre Etappe in Hamburg

(Hamburg) Die DKB-Riders Tour beginnt ab dem 26. April bei Horses & Dreams meets Austria in Hagen a.T.W. und knapp einen Monat später folgt dann vom 25. - 28. Mai mit dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby bereits die spektakuläre zweite Etappe der einzigen internationalen Springsportserie in Deutschland. Es ist die einzige Station, in der zwei Qualifikatonen vor der eigentlichen Wertungsprüfung geritten werden und das hat gute Gründe…
 
Wer im Deutschen Spring-Derby bestehen will und Punkte für die DKB-Riders Tour sammeln möchte, braucht das richtige Pferd, Mut und Ausdauer. Die ungewöhnlichen Hindernisse und die Länge des Parcours, sowie die einzigartige Athmosphäre rund um den Derbyplatz machen diese zweite Etappe zu einer großen Herausforderung. In den beiden Qualifikationen am Donnerstag und Freitag werden Pferd und Reiter bereits getestet, die Art und Weise wie beide Prüfungen mit jeweils der Hälfte der Derbyhindernisse zurecht kommen, gibt sowohl den Teilnehmern, als auch den Zuschauern Aufschluss darüber, wer guten Gewissens am Sonntag in der ungewöhnlichsten internationalen Springprüfung, die Deutschlands Turnierlandschaft zu bieten hat, an den Start gehen kann.
 
Gleichzeitig ist das Deutsche Spring-Derby aber auch eine großartige Chance für jene, die sonst weniger im Rampenlicht stehen. Wer beim Derby dank guter Vorbereitung brillieren kann, darf zunächst mal bei den folgenden internationalen Etappen weiter reiten. Ein Umstand, den Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG nachdrücklich unterstreicht. Die DKB-Riders Tour kann ein Sprungbrett für internationale Karrieren sein…
 
Am Donnerstag und Freitag werden im Derby-Park in Hamburg die beiden Qualifikationen stattfinden. Danach steht fest, wer die zweite Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour reiten darf und will. Zu den Favoriten zählt z.B. Andre Thieme aus Plaus a.S. der bereits dreimal das Derby gewinnen konnte und 2016 Dritter wurde. Nach der sechsten und letzten Etappe wurde Thieme als Gesamtzweiter der DKB-Riders Tour gefeiert….
 
Drei starke Partner für eine Serie

Drei Partner sind die tragenden, wirtschaftlichen Säulen der DKB-Riders Tour. Allen voran der Titelsponsor, sowie zwei Hauptsponsoren. Die Deutsche Kreditbank AG, die im Sportsponsoring einen ausgezeichneten Namen hat, prägt seit 2010 den Titel DKB-Riders Tour und verschafft der Springsportserie ein gleichbleibendes Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Im Jahr 2016 folgten mit der Bemer Int. AG und der mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG zwei neue Partner im Rang von Hauptsponsoren. Sowohl die Spezialisten für physikalische Gefässtherapie - Bemer Int. AG - als auch mauser einrichtungssysteme verlängerten das Engagement nach dem Premierenjahr. Damit stehen drei starke Partner hinter Deutschlands einziger internationaler Serie im Pferdesport.
 
Die Etappen der DKB-Riders Tour 2017

1. Horses & Dreams, Hagen a.T.W. 26.04. - 01.05.2017
2. Deutsches Spring- & Dressur-Derby, Hamburg 24.05 - 28.05.2017
3. Internationales Pfingstturnier, Wiesbaden 02.06 - 05.06.2017
4. Turnier der Sieger, Münster 10.08. - 13.08.2017
5. Paderborn Challenge, Paderborn 07.09 - 10.09.2017
6. Munich Indoors, München 09.11 - 12.11.2017
 

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de

Bild: Foto Thieme No. 1

Galoppierten als beste Deutsche auf Platz drei im Deutschen Spring-Derbvy: Andre Thieme und Voigtsdorf Quonschbob. Thieme belegte Rang zwei im Endklassement der DKB-Riders Tour. (Foto: Stefan Lafrentz)

25.04.2017 15:18 Uhr
Autor: Equiwords

Wenn Reitsportgeschichte geschrieben wird — Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

Hamburg – Es sind diese ganz speziellen Geschichten, die nur das Derby schreiben kann. Diese ganz speziellen Pferde, Derby-Pferde eben – das ist ein Gütesiegel, fast schon ein Titel, denn nicht jedes Pferd ist eben das: ein Derby-Pferd. Und so darf das Publikum des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby auch vom 24. bis 28. Mai 2017 wieder gespannt sein, welche Geschichten es dann live und hautnah miterleben kann.

Eine dieser ganz besonderen Derby-Geschichten hat zum Beispiel Hello Max seinem Reiter Gilbert Tillmann geschenkt. Der irische Wallach kam als Schulpferd in den Betrieb der Familie Tillmann, setzte die Reitschüler in den Sand, ging dann im Karnevalszug mit und wurde letztlich von Gilbert Tillmann derart erfolgreich durch den Parcours pilotiert, dass dieser das Goldene Reitabzeichen erhielt und 2013 den größten Erfolg seiner Karriere feiern durfte, den Sieg im Deutschen Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung für die prestigeträchtige internationale Springserie DKB-Riders Tour. Ein Erfolg der nachhallt und bis heute trägt. Hello Max ist in Rente, Derby-Pferd "Hadjib" ist verletzt. Aber ein Derby ohne Gilbert Tillmann kommt für ihn nicht in Frage. "Ich habe einen sehr netten Bruder, er leiht mir seinen achtjährigen Holsteiner. Das ist zwar etwas mutig, aber ich werde es probieren."

Im vergangenen Jahr hatte der in Holstein stationierte, aber für Schweden startende Top-Reiter Rolf-Göran Bengtsson seine volle Konzentration auf die Longines Global Champions Tour gelegt. Sein Konzept ging auf und am Ende von 15 aufregenden Stationen stand er als Sieger der Saison 2016 ganz oben auf dem Podest. Auch in diesem Jahr geht er bei Hamburgs Longines Global Champions Tour an den Start, zum siebten und letzten Mal mit Casall ASK. "Casall war schon als junges Pferd mit mir in Hamburg erfolgreich am Start, er ist hier groß geworden und hier wird er topfit mit 18 Jahren verabschiedet".
In diesem Jahr feiert die internationale Springserie ihr zehntes Jubiläum auf dem legendären Derby-Platz und auch die Global Champions League kehrt nach ihrem Debut im vergangenen Jahr zurück nach Klein Flottbek.

Doch nicht nur Derby-Sieger, Welt- und Europameister und Olympia-Reiter treffen sich beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Auch der Nachwuchs darf sich über die Atmosphäre des Fünf-Sterne-Turniers in der Hansestadt freuen. Im Eggersmann Junior Cup feiern die besten U21-Reiter aus den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein ihr Finale auf dem heiligen Rasen im Derby-Park. Die vierbeinigen Nachwuchshoffnungen der internationalen Top-Reiter-Riege dürfen sich im KASK Youngster Cup zeigen und nicht selten bekommt das fachkundige Hamburger Publikum hier ein zukünftiges Championatspferd zu Gesicht. Gerade mal sieben- und achtjährig präsentieren sich hier nämlich die Rohjuwelen der Abteilung Beerbaum, Ahlmann, Ehning und Co.   

Auch im Dressurviereck bringt das Almased Deutsche Dressur-Derby immer wieder extravagante Geschichten hervor. Denn nur hier ist weltweit auf internationalem Grand Prix-Niveau der Pferdewechsel entscheidend im Finale um das Blaue Band. Das bekommt der Derby-Sieger umgelegt. Und wer sich Derby-Sieger nennen darf, hat bewiesen, dass er oder sie im Sattel echtes Können, viel Einfühlungsvermögen, präzise Technik und feinste Reiterei beherrscht. Volker Wulff, Organisator des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys verkündet  stolz: "Drei Damen aus dem deutschen Bundeskader haben bereits genannt. Anabel Balkenhol, Fabienne Lütkemeier und Kathleen Keller werden beim Dressur-Derby dabei sein. Wir halten in jedem Fall an dieser Prüfungsform fest, in drei Altersklassen und sind sicher, dass es auch in diesem Jahr wieder sehr spannend wird".
Vorweg entscheidet der Grand Prix, Preis des Helenenhofes, wer sich für das mit drei Paaren besetzte Finale empfiehlt. Abgerundet wird das Vier-Sterne-Dressurturnier im Derby-Park durch den Grand Prix Special, dem Deutsche Bank Preis und die Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch.  


Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Foto bengtsson No. 1

Veranstalter Volker Wulff (EN GARDE) mit Rolf-Göran Bengtsson (li.) und Gilbert Tillmann beim Derby-Talk im Cucina Cornelia Poletto / Foto: JeanGeorgesToffi.de

21.04.2017 14:13 Uhr
Autor: Equiwords

Eine Spitzenverbindung - DKB-Riders Tour und Deutsches Spring- und Dressur-Derby

Hamburg – Seit es die DKB-Riders Tour gibt, ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von J.J.Darboven, extravagante Station dieser gewichtigen internationalen Springsportserie auf Vier-Sterne-Niveau. Dabei sticht das Deutsche Spring-Derby als Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour durchaus heraus: Der älteste und schwierigste Parcours der Welt, der sich seit 1920 nur marginal verändert hat und über die legendären Hindernisse Pulvermanns Grab, Buschoxer, Holsteiner Wegesprünge und natürlich den IDEE Kaffee-Wall hinunter führt, ist eine besondere Herausforderung. „Diese für Reiter und Pferd sehr anspruchsvollen Bedingungen machen den besonderen Reiz der Etappe aus“, sagt Stefan Unterlandstättner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kreditbank AG (DKB), die seit vielen Jahren Namenssponsor der Riders Tour ist. „In Hamburg können bei stets ausverkauften Rängen außerdem die meisten Zuschauer auf der Tour begrüßt werden. Beides trägt entscheidend dazu bei, dass das Derby auch einer der Höhepunkte im gesamten Reitsportkalender ist.“   

Auf dem Weg zum Titel „Rider of the Year“ müssen Pferd und Reiter sich immer wieder neu beweisen und genau das will die DKB-Riders Tour mit ihren Partnern, der BEMER GROUP und mauser einrichtungssysteme auch abfragen: Kontinuität! Wer über die sechs Etappen von Hagen a.T.W. über das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg, dem Pfingstturnier in Wiesbaden, dem Turnier der Sieger in  Münster, der Paderborn Challenge und der finalen Etappe bei den MUNICH INDOORS in der Münchener Olympiahalle gleichmäßig in die Platzierungen reitet, hat die besten Chancen, zum Schluss aufs Gesamttreppchen zu steigen.   

So gelang auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann der Triumph in der Saison 2015. Ihr Auftritt mit der damals erst achtjährigen Anna im Deutschen Spring-Derby war legendär. Die Stute war erst spät in den Sport gekommen, zuvor als Zuchtstute im Einsatz. Ohne Sporen und ohne Gerte ritt Meyer-Zimmermann die Asca Z-Tochter in den beeindruckenden und legendenumwobenen Parcours: „Ich werde sie zu nichts zwingen. Anna soll selbst entscheiden, ob sie sich das hier zutraut“, war der Kommentar der Reiterin. Und Anna traute es sich satt zu, machte lediglich einen Springfehler und meisterte die außergewöhnlichen Herausforderungen des Derby-Parcours mit beeindruckender Leichtigkeit. Mit einem tollen vierten Platz, den das Paar übrigens 2016 wiederholte, landete Janne Friederike Meyer-Zimmermann entscheidende Punkte fürs Ranking in der DKB-Riders Tour, die sie am Ende für sich entschied und Christian Ahlmann sowie David Will auf die Plätze zwei und drei verwies.   

Auch in dieser Saison steht das Deutsche Spring- und Dressur-Derby als zweite Station der DKB-Riders Tour auf dem Turnierplan der Springreiterelite und wer hier punktet, hat einen bedeutenden Grundstein für den Erfolg in der Serie gelegt.   


Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Bild DKB No. 1

Der Ire Billy Twomey konnte mit Diaghilev das Deutsche Spring-Derby 2016 für sich entscheiden. / Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

11.04.2017 14:13 Uhr
Autor: Equiwords

Nachwuchs rockt den Derby-Park Talentschmiede Deutsches Spring- und Dressur-Derby

Hamburg – Wenn das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby ruft, ist die Weltelite der Spring- und Dressurreiter zur Stelle. Das ist bekannt und lockt alljährlich in der Christi Himmelfahrts-Woche zig tausend Besucher nach Hamburg-Klein Flottbek. Der heilige Rasen im Derby-Park empfängt auch vom 24. bis 28. Mai wieder gestandene Pferdesporthelden, Welt- und Europameister, Olympiamedaillisten, Weltcup- und Derby-Sieger sowie die Stars der Longines Global Champions Tour und Global Champions League.

Aber jeder weiß, Sporthelden fallen nicht vom Himmel – weder bei den Reitern noch bei den Pferden. Und deswegen dürfen auch beim traditions- und legendenreichen Deutschen Spring- und Dressur-Derby die Stars von morgen nicht fehlen. Nicht weniger als vier verschiedene Touren widmen sich den zwei- und vierbeinigen Rohjuwelen im und unter dem Sattel.

Ganz im Zeichen der Derby-Tradition wären da zum Beispiel die beiden Dressur-Derbys im Nachwuchsbereich. Über zwei Qualifikationsprüfungen geht es für die Ponyreiter aus dem U16-Lager in das Finale im Deutschen Pony-Dressur-Derby präsentiert von Selleria Equipe, das am Sonntag im Ponywechsel entschieden wird, unmittelbar bevor die internationalen Grand Prix-Stars das 59. Almased Deutsches Dressur-Derby ausreiten. Auf Großpferden unterwegs und ebenfalls in einem Finale mit Pferdewechsel zu sehen, treffen sich die U25-Reiter am Samstagmittag zu ihrer Klassik Radio Derby-Challenge. Und auch hier ist der Modus des Pferdewechsels an Spannung kaum zu überbieten.

Im Springstadion feiern die U21-Reiter der norddeutschen Landesverbände ihr heißersehntes Finale im Eggersmann Junior Cup. Gleich zum Auftakt der Turnierwoche dürfen die Qualifikanten aus den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein den Rasenplatz auf Wettkampftauglichkeit prüfen und den Sieger im Eggersmann Junior Cup 2017 feiern.

Eine seit vielen Jahren etablierte und auch bei den internationalen Springreiterstars äußerst beliebte Serie ist der KASK Youngster Cup, der sich explizit an sieben- und achtjährige Springpferde richtet. Hier haben die noch unerfahrenen Pferde die Chance, sich an die Atmosphäre eines Fünf-Sterne-Events zu gewöhnen, ohne gleich gegen die Routiniers unter dem Sattel antreten zu müssen. Nicht selten bekommt das Publikum hier ein künftiges Top-Pferd zu sehen, so sind über den Youngster Cup zum Beispiel Scott Brashs Hello M’Lord, Marcus Ehnings Comme il faut oder die Shootingstars der letzten Monate Cordess von Christian Kukuk auf internationaler Bühne durchgestartet. Somit ist der KASK Youngster Cup ein echter Blick in die Zukunft des internationalen Spitzenspringsports.

Bild: Foto Wilm No. 1

Caroline Wilm mit Elfado konnten 2016 die Klassik Radio Derby-Challenge gewinnen. Foto: Thomas Hellmann

15.03.2017 14:13 Uhr
Autor: Equiwords

Und es legt nochmal zu! Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

In rund zwei Monaten ist es endlich wieder so weit, dann ist Derby-Zeit! Zeit für internationalen Weltklasse-Reitsport, Zeit für gepflegten Klönschnack in traumhaftem Ambiente – unverwechselbar, einzigartig, legendär ist das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby.


Hamburg – Seit 1920 ist das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg-Klein Flottbek „the place to be“ in der Christi-Himmelfahrts-Woche - auch für die besten Spring- und Dressurreiter der Welt, für Reitsportfreunde oder welche, die es noch werden wollen. Beliebter Ausflugsort für Familien und Touristenziel aus ganz Europa ist das Derby genauso, wie gesellschaftliches Highlight im V.I.P.-Bereich. Und dennoch wächst der Turnierklassiker Jahr für Jahr. Zum ersten Mal wird der neue Marketing-Chef von J.J.Darboven, Manuel Rodriguez dabei sein. "Ich freue mich sehr auf meine Premiere im Derby-Park und bin sicher, dass wir mehr sportliche Höhepunkte erleben werden als zur Zeit beim HSV", spricht und grinst der Allroundsportler.

Auch 2017 begeht Deutschlands bedeutendste internationale Springserie, die DKB-Riders Tour, ihre zweite Station in Hamburg. Erstmalig ist das Deutsche Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung für die Serie, sowie die Qualifikationsprüfungen als Vier-Sterne-Tour ausgeschrieben und bietet den Reitern der Derby-Tour mehr Startmöglichkeiten, "Und außerdem schütten wir in diesem Jahr rund 1,4 Mio. Preisgeld aus, das sind rund 300 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr", erklärt gutgelaunt Tunierchef Volker Wulff.

Drei einstige Derby-Sieger haben sich bereits für einen Start im ältesten und schwierigsten Parcours der Springsportgeschichte angekündigt: Weder der dreifache Derby-Sieger André Thieme, noch Nisse Lüneburg, dem dies zwei Mal gelang, noch der Gewinner von 2000, Holger Wulschner, lässt es sich nehmen, diesen vom Publikum frenetisch gefeierten Triumph beim 88. Deutschen Spring-Derby, präsentiert von J.J.Darboven noch einmal in Angriff zu nehmen.   

In seiner Hamburger Turnierplanung hat der aktuell Weltranglistendritte Christian Ahlmann garantiert einen Start bei der Longines Global Champions Tour vor. "Für das Derby bereite ich mich im Moment mit zwei Pferden vor und hoffe, in diesem Jahr beim Derby vorne platziert zu sein. Ich bin da sehr ehrgeizig", lächelt er verschmitzt und ergänzt: "Neben Aachen ist Hamburg das wichtigste Aussenturnier". Zum zehnten Mal macht die prestigeträchtige internationale Springsportserie in Hamburg Station und verteilt wertvolle Punkte fürs Ranking  Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg am Samstagnachmittag. Mit dabei ist natürlich auch ihre „kleine Schwester“, die Global Champions League. Der im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Team-Wettbewerb hat sich prächtig entwickelt und kann bereits im zweiten Jahr mit einer Saison-Gesamtdotierung von über 10 Millionen Euro aufwarten. Diese Tour wird über eine Prüfung erweitert und ab sofort über zwei Springen entschieden, zudem können mehr Starter ihre Chance nutzen.

Auch im KASK Youngster Cup wird Christian Ahlmann sicher eine seiner sieben- oder achtjährigen Zukunftshoffnungen an den Start bringen. Die äußerst beliebte Springserie für Nachwuchspferde wird von der internationalen Reiterelite rege frequentiert und auch vom Publikum mit Spannung erwartet, denn hier könnte der vierbeinige Kracher für die nächsten Medaillen sein Debut geben.

Ein Mal auf dem legendären Rasenplatz im Derby-Park an den Start gehen, davon träumen unzählige junge Springreiter und die besten U21-Talente aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Hannover bekommen genau diese Chance geboten, denn die Finalisten im Eggersmann Junior Cup treffen sich zum Turnierauftakt in Klein Flottbek.   

Auch im Dressurviereck hat eine charmante junge Dame ihr Kommen bereits angekündigt, für die das Derby ein Herzensturnier ist. Kathleen Keller ist ein echtes Dressur-Derby-Gewächs. Im U25-Lager hat sie 2013 und 2014 den Derby-Titel gewonnen. Bei den Senioren gelang es ihr sogar noch früher. 2012 wurde sie Dritte, ein Jahr zuvor durfte sie sich das begehrte Blaue Band des Derby-Siegers umlegen lassen. "Als ich 2003 dabei war, als mein Vater bei rund 40 Grad das Derbyfinale gewann, war das für mich wie eine Initialzündung", lacht die studierte Wirtschaftspsychologin. "Damals habe ich entschieden: das will ich auch mal reiten und gewinnen.!"  Für 2017 steht der Grand Prix, Preis des Helenenhofes, als Qualifikation für das Almased 59. Deutsche Dressur-Derby auf dem Programm. Als Mitglied der Deutsche Bank Reitsport-Akademie wird Kathleen Keller auch einen Start im Grand Prix Special, dem Deutsche Bank Preis ins Visier nehmen.   

Mehr Platz zum Flanieren

Der Derby-Park im Westen Hamburgs ist nicht nur kultige und hochkarätige Reitsportstätte, sondern glänzt während der Turniertage als herrliche Flaniermeile und begehrtes Ausflugsziel mit einer kleinen Stadt aus strahlenden Pagodenzelten. 2017 wird die Ausstellungfläche noch umfangreicher gestaltet, es darf also noch mehr geshoppt und geschlemmt werden.

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Veranstalter Volker Wulff (En Garde Marketing), Springreiter Christian Ahlmann, Dressurreiterin Kathleen Keller und Manuel Rodriguez, Marketingleiter J.J.Darboven beim Derby-Talk / Foto: Toffi-Images

28.02.2017 14:13 Uhr
Autor: Equiwords

10. Jubiläum der Longines Global Champions Tour beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby

Sie ist die höchstdotierte Springsportserie der Welt, die Longines Global Champions Tour. 2017 macht die prestigeträchtige Serie auf Fünf-Sterne-Niveau zum 10. Mal in Hamburg-Klein Flottbek Station und lockt die Weltelite im Springsattel in die Hansestadt. Mit dabei ist auch in diesem Jahr wieder die Global Champions League.

Hamburg – Fünf Sterne, 15 Stationen in zwölf Ländern auf drei Kontinenten und eine Gesamtdotierung von 22 Millionen Euro – das ist die Longines Global Champions Tour und die Global Champions League. Auch vom 24. bis 28. Mai 2017 wird die hochwertige Serie zum sportlichen Programm des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby gehören, und das im Falle der Longines Global Champions Tour (LGCT) inzwischen zum zehnten Mal.

Als fünfte Station der LGCT 2017 tritt der legendäre Derby-Park nach solch illustren Austragungsorten wie Mexico City, Miami Beach, Shanghai und Madrid glanzvoll in Erscheinung. Im vergangenen Jahr hatte Ludger Beerbaum den Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg gewonnen, und war selbst ein bisschen überrascht von seinem Sportpartner Casello, den er zu diesem Zeitpunkt erst kurz unter dem Sattel hatte. Dem mit 99.000 Euro belohnten Sieg in der LGCT-Etappe von Hamburg folgte für das Paar die Nominierung zur Olympia-Mannschaft und die Team-Bronzemedaille in Rio de Janeiro.

Selbstverständlich kehrt auch die Global Champions League (GCL) nach ihrer Premiere 2016 nach Klein Flottbek zurück. Das Reglement wurde etwas überarbeitet und inzwischen ist die Team-Serie auch vom Weltreiterverband (FEI) anerkannt. In der GCL bilden sich Teams, die aus unterschiedlichen Nationen zusammenfinden. Diese bestehen aus fünf Mitgliedern, von denen jeweils zwei bei den Wertungsturnieren der GCL antreten. Neu ist, dass die Wertung 2017 in zwei Springen entschieden wird. Außerdem sind die Prüfungen auch für Einzelreiter geöffnet, die so – und das ist auch neu – Punkte für die Weltrangliste sammeln können. Das zweite Springen bringt dann nicht nur die Entscheidung über den Topscore der Etappe für das Team, sondern fungiert gleichzeitig als Qualifikation für den Fünf-Sterne-Grand Prix, der als Wertungsspringen für die LGCT steht. Die Motivation der Reiter ist also groß und somit steigt die Spannung für die Zuschauer!

Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

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Ludger Beerbaum und Casello beim Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg 2016. / Foto: Sportfotos-Lafrentz.de