Titelbild: Deutsches Spring- und Dressur-Derby

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09. - 13. Mai 2018 Deutsches Spring- und Dressur-Derby

18.04.2018 09:07 Uhr

Die ganz große Besetzung kommt nach Hamburg

Hamburg – Das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist ein echtes Weltturnier und lockt die besten Reiter aus fast jeder Ecke des Globus’ an die Elbe. Bereits zum elften Mal macht die Longines Global Champions Tour in der Hansestadt Station, inzwischen zum dritten Mal ist der Team-Wettbewerb Global Champions League auch dabei. Im vergangenen Jahr haben über zehntausende Besucher den Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg und die emotionale Verabschiedung des Holsteiner Hengstes Casall im Derby-Park miterlebt. In diesem Jahr lässt die Starterliste für die Prüfungen der beiden prestigeträchtigen Springsportserien auf Fünf-Sterne-Niveau auf jeden Fall wieder sportliches Weltklasseniveau erwarten.

Aus deutscher Sicht sind mit dabei: David Will und Derby-Sieger Holger Wulschner sowie der wieder genesene Ludger Beerbaum, der gemeinsam mit seinem Bereiter Christian Kukuk und dem Kanadier Ben Asselin im Team Berlin Eagles antreten wird. Gleich drei aktuelle Vertreter des deutschen A-Kaders werden mit Routinier Marcus Ehning und den beiden Shooting-Stars des vergangenen Jahres Laura Klaphake und Maurice Tebbel vertreten sein. Dabei bilden Ehning und Tebbel zusammen mit dem Belgier Jur Vrieling das Team Valkenswaard United, Klaphake wird hingegen mit Pieter Devos (BEL) und der Australierin Edwina Tops-Alexander die St. Tropez Pirates vertreten. Letztere meldete sich übrigens beeindruckend aus ihrer Babypause zurück und gewann den Longines Global Champions Tour Grand Prix von Miami Beach (USA).

Auch der Vorjahressieger der Tour-Premiere in Berlin beim Global Jumping Berlin, Christian Ahlmann, hat sich angekündigt, genauso wie der Doppel-Gesamtsieger Harrie Smolders (NED). Der Weltranglistenzweite hatte 2017 das Kunststück fertig gebracht, sich an die Spitze der Longines Global Champions Tour zu setzen und mit den Hamburg Diamonds die Gesamtwertung der Global Champions League zu gewinnen. In Hamburg vertritt er zusammen mit Danielle Goldstein (ISR) und Jos Verlooy (BEL) nun die Montreal Diamonds.

Weitere internationale Spitzenreiter vervollständigen den Reigen dieser hochwertigen Liga, wie der belgische Championatsreiter und Vize-Europameister Gregory Wathelet, die französischen Springsportstars Roger-Yves Bost, Simon Delestre und Julien Epaillard, der schwedische Erfolgsreiter Rolf-Göran Bengtsson und weil kein Spitzenturnier auf der Welt ohne einen Whitaker auskommt, wird Michael die britische Familienehre in Hamburg hochhalten.

In Hamburg wird bereits am Turnierdonnerstag die erste Runde der Teams im Mercedes-Benz Championat von Hamburg entschieden. Die besten 35 Paare daraus dürfen im Anschluss im Longines Global Champions Tour Grand Prix antreten. Dieser wird - wie auch das Mercedes-Benz Championat am Donnerstag – live im NDR Fernsehen übertragen.

Bild: foto gcl No. 1

Die Global Champions League bringt die besten Reiter der Welt nach Klein Flottbek. (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

10.04.2018 16:51 Uhr

Besondere Etappe und sagenhaftes Jubiläum

Hamburg – Noch vier Wochen, dann ist es endlich wieder so weit! Es ist Derby-Zeit! Das von J.J.Darboven präsentierte 89. Deutsche Spring-Derby lockt nicht nur die Weltelite im Spring- und Dressursattel nach Hamburg Klein Flottbek, sondern auch über 90.000 Besucher. Die genießen die prickelnde Atmosphäre im herrlichen Derby-Park - hier trifft man sich halt, denn das Derby gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in der Hansestadt. „Für dieses Event reisen unsere Kunden nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg an“, freut sich Burghard Stibbe, Regionalleiter Nord der Deutschen Kreditbank AG. „Das Derby ist in seiner regionalen und überregionalen Bedeutung für uns ein absolutes Highlight!“

„Die Riders Tour ist im 18. Jahr, seit 2010 mit dem Titelsponsoring der DKB und in Kombination mit der Longines Global Champions Tour und Global Champion Team – „…das alles macht Hamburg einzigartig“, betont Volker Wulff „Kontinuität steht immer für ein funktionierendes System. Selten wird das so deutlich wie beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby“.

Ein echter Stammgast ist zum Beispiel Holger Wulschner, der als einziger Reiter der Geschichte mit dem Holsteiner Hengst Capriol das Kunststück fertig brachte, im Jahr 2000 das Deutsche Spring-Derby mit einem perfekten Ergebnis zu gewinnen: Sieg in der ersten Qualifikation, Sieg in der zweiten Qualifikation und Sieg im eigentlichen Derby - das hat es vorher und bis jetzt nicht wieder gegeben. „Das ist ja schon etwas länger her, dass ich hier gewonnen habe“, lacht Holger Wulschner. „Aber das Derby in Hamburg ist für mich immer ein Ziel. Und ich finde es toll, wie modern das Derby geworden ist. Modern und trotzdem traditionell.“

Auch in diesem Jahr lockt diese spektakuläre zweite Etappe der DKB-Riders Tour mit den Herausforderungen des ältesten und schwierigsten Parcours der Welt über die Irischen Wälle, Birkenoxer und den IDEE KAFFEE Wall hinunter stellen.

Eine weitere echte Kult-Prüfung ist das Almased Deutsches Dressur-Derby. In diesem Jahr feiert diese außergewöhnliche Prüfung das 60. Jubiläum und das wird natürlich gefeiert. Der Wettkampf ums begehrte Blaue Band, das dem Derby-Sieger umgelegt wird, ist eine der spannendsten Entscheidungen im Dressursport weltweit. „Ich bin am Finale leider knapp verbeigesaust“, schmunzelt Co-Bundestrainer Johnny Hilberath. „Der Stchel sitzt noch heute tief, ich hätte sehr gerne mal das Derby-Finale geritten – das ist und bleibt etwas ganz Besonderes“.

Der Modus ist einzigartig. Auf Grand Prix-Niveau wird zwischen drei Finalisten im Pferdewechsel entschieden, wer sich in die Liste der Derby-Sieger eintragen darf, und diese Liste ist gespickt mit Dressursport-Legenden. Willi Schultheis, Dr. Reiner Klimke, Inge und Monica Theodorescu, Karin und Herbert Rehbein, Isabell Werth, Klaus und Anabel Balkenhol. Ein weiteres sehr charmantes Derby-Siegerpaar sind Dolf-Dietram Keller und seine Tochter Kathleen. 2003 gewann der Vater mit dem legendären Donnerhall-Sohn De Niro im Derby-Park. Acht Jahre später im Alter von gerade einmal 21 Jahren machte es Kathleen ihm nach und ist seitdem die jüngste Derby-Siegerin der Historie. Mehrfach hat Kathleen übrigens das U25-Derby für sich entschieden. Die beiden werden nun wieder Dressursport-Geschichte schreiben, denn zum Jubiläum werden sie im Hauptstadion als Highlight der Feierlichkeiten ein Pas de Deux auf Grand Prix-Niveau präsentieren. Eigentlich hat Dolf-Dietram Keller sich schon ein stückweit in den Ruhestand verabschiedet, doch für diesen speziellen Anlass steigt er noch einmal aufs Pferd und hat sich sogar neue Reitstiefel gekauft. Und es gibt weitere tolle Jubiläumsaktionen: Wer sich in der Jubiläums-Fotobox am Dressurstadion ablichten lässt, kann am Fotochallenge-Gewinnspiel um Tickets für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby 2019 teilnehmen. Und wer in diesem Jahr wie das Deutsche Dressur-Derby 60 wird, kann sich 20 Prozent Rabatt auf die aktuellen Tagestickets sichern.

Bild: Foto Wulschner - Wulff No. 1

Johnny Hilberath (Co-Bundestrainer Dressur), Burghard Stibbe (Regionalleitung Nord DKB), Holger Wulschner und Volker Wulff (Veranstalter) (Foto: EN GARDE)

04.04.2018 15:59 Uhr

Pato Muente - Stilist im Derby-Parcours

Hamburg – So richtig hatte ihn im vergangenen Jahr keiner auf der Favoritenliste. Es war aber nicht nur die Doppel-Nullrunde, die Pato Muente (SLO) mit seiner zehnjährigen Holsteiner Stute Zera lieferte, sondern vor allem die Art und Weise, wie er das von J.J.Darboven präsentierte 88. Deutsche Spring-Derby für sich entschied und sich gleichzeitig die erste Etappe der DKB-Riders Tour sicherte. Denn Zera und Muente absolvierten den schwersten Parcours der Welt scheinbar mühelos und stilistisch einwandfrei – eine Augenweide war es, die beiden über Pulvermanns Grab, die irischen Wälle, die Holsteiner Wegesprünge und natürlich den IDEE KAFFEE Wall hinunter zu beobachten. Was dem sympathischen Springreiter mit den drei Reisepässen, nämlich dem argentinischen, dem amerikanischen und dem slowenischen, sonst noch alles wichtig ist, hat er im Steckbrief verraten.

Name: Pato Muente
Geburtsdatum und -ort: 23. März 1974 in Buenos Aires (ARG)
Wohnort: Timmerloh (Niedersachsen)
Größe & Gewicht: 178 cm, 72 kg
Familienstand/Partner/Kinder: verheiratet mit Antje Muente, geb. Armbrust, Kinder: Luka (8), Paulina (4)
Lieblingsessen/-getränk: Entrecôte, trockener Rotwein
Lieblingssänger/-band: Phil Collins
Lieblingsfilm: Braveheart


Was ist Ihnen lieber, …
    … Hund oder Katze? Ich mag beide sehr.
    … Berg oder Strand? Strand
    … Krimi oder Komödie? Krimi
    … Soul oder Rock’n’Roll? Rock’n’Roll
    … Pommes oder Rohkost? Ein leckerer Salat mit Olivenöl
    … Couch oder Kirmes? Couch

Mit drei bis fünf Stichworten:
Wie würden Sie sich beschreiben? Ich bin ziemlich ungeduldig, sehr aktiv und habe ein gutes Herz.

Worauf sind sie stolz?

Auf meine Familie und meine Freunde und natürlich auch darauf, dass ich Dank der mir anvertrauten Pferde meinen Traum leben kann.

Woher nehmen Sie die Motivation für den Reitsport?  
Gute Musik gibt mir viel Antrieb!

Was tun Sie, wenn Sie mal entspannen möchten?
Puh… ich weiß gar nicht wie das geht… aber wenn ich Freunde zum Grillen einlade und alle sitzen um den Tisch und genießen das Essen, dann bin ich schon entspannt.

Einen Tag ins Leben eines anderen schlüpfen:

Wen würden Sie aussuchen und warum? Iron Man – er kann fliegen und überhaupt kann er einfach alles!

Wer ist Ihr Idol oder Vorbild?
Luciano Pavarotti – er hat mich sehr fasziniert. Er hat auf seiner Anlage in Modena während des Turniers dort immer ein Konzert gegeben. Das hat mich immer sehr fasziniert und er hat einfach viel in seinem Leben bewegt.

Wenn Sie sich ein Pferd Ihrer Konkurrenten aussuchen könnten, wäre das?
Emerald von Harrie Smolders, er hat die perfekte Sprungtechnik und er liebt es zu springen, spielt zwischen den Sprüngen rum und zeigt viel Freude am Sport.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Das Leben ist nur einmal, also geh nach vorne!

Ihr perfekter Tag beginnt mit

… Sonne, wenn ich das Fenster aufmache und dem Duft von Kaffee … und endet mit
… einem Glas guten Rotwein

Wie sind Sie zum Reiten gekommen und wie hieß das erste Pferd/Pony, das Sie geritten sind?
Meine Mutter hat mich schon aufs Pferd gesetzt, da war ich zwei Jahre alt. Mit sechs durfte ich das Pferd meines Vaters reiten, er hieß Tokoy. Mein erstes Turnier habe ich mit 13 geritten mit Grapefruit.

Welcher ist Ihr – emotional gesehen – größter/wichtigster Erfolg und warum?
Das ist natürlich der Sieg beim Deutschen Spring-Derby 2017. Ich habe schon viele Große Preise gewinnen können, aber diese spezielle Prüfung vor so vielen Zuschauern und in dieser einzigartigen Atmosphäre, war beeindruckend. Außerdem war meine ganze Familie da und viele Freunde. Und ich wusste, dass es die letzte Prüfung mit Zera sein würde, da sie dann ja in die Zucht gehen sollte. Das war sehr emotional.

Wer unterstützt Sie im Training?

Zuhause mein Schwiegervater Hans-Jürgen Armbrust, in Vorbereitung auf das Derby waren das Achaz von Buchwaldt, Carsten-Otto und Tjark Nagel.


Welches Pferd ist Ihr Seelenpferd und warum?

Das war der Hannoveraner Hengst As di Villagana, den ich vom Landgestüt Celle übernommen hatte. Mit ihm habe ich mein erstes Springen der Longines Global Champions Tour und Nationenpreise erfolgreich geritten. Ich habe unfassbar viel mit ihm gewonnen und er hat immer alles für mich gegeben.

Sehen wir Sie beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby vom 9. – 13. Mai 2018 wieder?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe einen ganz tollen Siebenjährigen, den ich im Equiline Youngster Cup reiten werden. Und zu 51 Prozent werde ich auch in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby reiten (lacht). Und ich werde mir sicher viel angucken, ich liebe dieses Turnier, es ist nun mal ein ganz spezieller Ort für mich und Klein Flottbek ist nur 25 Minuten von zu Hause entfernt.

Bild: Foto Muente No. 1

Pato Muente gewann mit Zera das Deutsche Spring-Derby 2017 (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

27.03.2018 11:41 Uhr

Die Besten touren um die Welt und machen Station in Hamburg-Klein Flottbek

Hamburg – Seit zehn Jahren ist das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby Gastgeber der höchstdotierten Springsportserie der Welt, der Longines Global Champions Tour. Inzwischen zum dritten Mal ist auch der ebenso exquisite Teamwettbewerb Global Champions League fester Bestandteil im sportlichen Programm des Turnierklassikers. Vom 9. bis 13. Mai 2018 werden somit wieder die besten Springreiter der Welt bei der dann fünften Station der Saison um Punkte fürs Ranking reiten.

Am vergangenen Wochenende feierten Longines Global Champions Tour und Global Champions League ihren Saisonauftakt in Mexiko City (MEX). In der Tour triumphierte Scott Brash mit seiner bewährten Ursula XII. Der Brite konnte schon zwei Mal den Gesamtsieg der Serie einfahren und spielte in Mittelamerika seine ganz Routine aus. Im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Mexico City verwies er Daniel Deußer mit Tobago Z und Alberto Zorzi (ITA) mit Contanga auf die Plätze. In der Teamwertung siegte die neu gegründete Mannschaft Miami Celtics vertreten durch den Iren Denis Lynch und seinen jungen Landsmann Michael Duffy. Das Team gewann vor den Paris Panthers und Valkenswaard United.

Für die beiden Touren geht es nun an den herrlichen Strand von Miami Beach (USA), danach in die Asienmetropole Shanghai (CHN). Im Anschluss reist die Serie nach Europa, zunächst in die spanische Hauptstadt Madrid, dann nach Hamburg-Klein Flottbek.

Hier steigen die Reiter der Tour am Turnierdonnerstag ins Geschehen ein. Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg ist nämlich gleichzeitig der erste Umlauf der Global Champions League.

Der Turniersamstag entscheidet dann zunächst die Punktevergabe in der Teamwertung. Dieser Umlauf ist gleichzeitig die qualifizierende Runde für den Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg, der im Anschluss entschieden wird.

Im vergangenen Jahr sorgte der Holsteiner Hengst Casall mit seinem langjährigen Reiter Rolf-Göran Bengtsson (SWE) für einen unvergesslichen Reitsportmoment, als er 18-jährig in dieser Prüfung sein allerletztes Springen ging und einen fulminanten Sieg feierte.

Nach Hamburg geht es für die Longines Global Champions Tour und Global Champions League weiter. St. Tropez (FRA), Cannes (FRA), Cascais (POR), Monaco (MCO), Paris (FRA) und Chantilly (FRA) heißen die Etappen, bevor die zweite deutsche Station, nämlich das Global Jumping Berlin vom 27. bis 29. Juli 2018 im Kalender notiert ist. Über London (GBR), Valkenswaard (NED) und Rom (ITA) geht es weiter nach Doha (QAT). Hier kommt es traditionsgemäß zum Finale der Longines Global Champions Tour. In der Global Champions League geht es in Doha um einen aussichtsreichen Platz für die alles entscheidenden GC Playoffs, die besten 16 Teams dürfen dann zum Finale der League nach Prag (CZE) reisen. Außerdem treffen sich hier nochmal alle Sieger der LGCT Grand Prix der Saison 2018, um am Longines Global Champions Super Grand Prix teilzunehmen.


Zum Deutschen Spring- und Dressurderby:
Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg-Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.
Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Foto Mexico No. 1

Scott Brash gewann mit Ursula in Mexiko den Auftakt zu Longines Global Champions Tour (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

14.03.2018 13:19 Uhr

Das ist neu beim Derby in Klein-Flottbek

Hamburg – Es ist ein legendärer Turnierklassiker, das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby, das wie immer in der Christi Himmelfahrts-Woche vom 9. bis 13. Mai 2018 zelebriert wird. Doch frei nach dem Motto „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ wartet das Reitsport-Kultevent auch in diesem Jahr mit vielen Neuerungen auf, und zwar sowohl im Springstadion als auch im Dressurviereck. Was aber traditionell ganz sicher erhalten bleibt, sind die alljährlichen Derby-Emotionen: “Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für mich jedes Jahr und jeden Tag wie die Nordsee“, philosophiert Turnierchef Volker Wulff: „wie eine Riesenwelle der Emotionen“.

Schon der erste Turniertag steigt voll ins Geschehen ein, denn der Derby-Mittwoch liefert im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG — DVAG bereits zum Auftakt in die Turnierwoche die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das bekanntermaßen gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour ist. Die Deutsche Kreditbank AG ist seit vielen Jahren bewährter Partner der Riders Tour im Allgemeinen und von Hamburg im Speziellen. „Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für uns ein Schlüsselevent“, erklärt Reiner Johannsen, Standortleiter der DKB Hamburg. „Ein Event, das Aufmerksamkeit auf sich zieht, nachhaltig und zielstrebig ist – das passt zu uns!“

Auch die etablierte und hochfrequentierte Youngster-Tour, erstmals in Form des Equiline Youngster Cup in Hamburg zu Gast, wird sein Debut in Klein Flottbek mit neuem Modus feiern. Ab 2018 wird diese internationale Serie für Nachwuchspferde nämlich getrennt ausgeschrieben, somit treten die acht- und siebenjährigen Springtalente nicht mehr direkt gegeneinander an, sondern in getrennten Wertungen.

Am Turnierdonnerstag, Christi Himmelfahrt, steigen die Dressurreiter ins Derby-Geschehen ein, unter anderem im Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert. Der Grand Prix ist gleichzeitig Teilwertung der prestigeträchtigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour und Qualifikation zum Almased Deutsches Dressur-Derby. Übrigens wird es das 60. Dressur-Derby sein, das in diesem Jahr ausgeritten wird – wie immer spannend und exklusiv im Finale mit drei Spitzenreitern auf internationalem Grand Prix-Niveau mit Pferdewechsel. Das gibt es nur in Hamburg und auch das Jubiläum wird natürlich gebührend gefeiert.

Neben diesem Geburtstag sind auch die U25- und Ponyreiter wieder mit ihrem eigenen Derby dabei. „Das Derby würde, ohne diese beiden Nachwuchstouren, zu einer Veranstaltung, die ihrem Auftrag der Förderung nicht gerecht wird“, so Volker Wulff.

Im Springstadion wird am Feiertag traditionell das Mercedes-Benz Championat von Hamburg entschieden und hier liefert der Sieger alljährlich zwei rasante Ehrenrunden: Eine mit dem vierbeinigen Sportpartner, die andere mit dem Ehrenpreis, einem nagelneuen Auto mit schickem Stern auf der Kühlerhaube.

Der Freitag entscheidet mit dem Preis der Deutschen Kreditbank AG die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby. Im Dressurviereck gibt es indes eine echte Premiere, denn hier treffen sich internationale Dressurreiter zu den Almased Dressage Amateurs, einer neuen und einzigartigen Serie für ambitionierte Non-Professionals im Viereck.

Am Turniersamstag steht das Wettkampfgeschehen im Parcours im Zeichen der Longines Global Champions Tour und Global Champions League, denn hier entscheiden sich die Wertungsprüfungen dieser höchstdotierten Serien. Im vergangenen Jahr gab es unvergesslich emotionale Momente, als der Holsteiner Hengst Casall sich 18-jährig topfit mit einem Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg aus dem Sport verabschiedete. Im Dressurviereck stehen parallel unter anderem die Entscheidungen im Grand Prix Special, dem Deutsche Bank Preis, und in der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, auf dem Programm.

Den glanzvollen Schlusspunkt liefert dann der ultimative Derby-Sonntag. Hier entscheidet sich das von J.J.Darboven präsentierte 89. Deutsche Spring-Derby und somit die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. „Ich stand selbst schon mal mit einem Polopferd auf dem Wall“, gestand schmunzelnd Albert Darboven, „aber ich bin leider wieder umgedreht. Ich habe größten Respekt vor Pferd und Reiter, die diese Aufgabe meistern“. Er kenne das Derby von Kindesbeinen an und betont: "Das muss unbedingt erhalten bleiben".

Außerdem wird zum 60. Mal das heiß begehrte Blaue Band des Siegers im Almased Deutsches Dressur-Derby vergeben. Im vergangenen Jahr sorgten zwei Stilisten mit Derby-Siegesritte voller Harmonie und Leichtigkeit für Furore, die ausverkaufte Ränge und einen Millionenpublikum an den Bildschirmen begeisterten: Im Parcours war dies der für Slowenien startende Pato Muente mit der zehnjährigen Holsteinerin Zera, im Viereck faszinierte der Brite Emile Faurie mit drei Bestrunden im Kurz-Grand Prix.

Bild: Foto PK No. 1

Reiner Johannsen (DKB), Albert Darboven (J.J.Darboven), Friederike Hahn, Nisse Lüneburg und Volker Wulff (Turnierleiter) (Foto: Jacques Toffi)

09.03.2018 14:51 Uhr

Tradition und Innovation für Dressur im Derby-Park

Hamburg – Das Almased Deutsches Dressur-Derby ist die Traditionsprüfung im Viereck schlechthin. Vom 9. bis 13. Mai 2018 wird beim J.J.Darboven präsentierten Deutsche Spring- und Dressur-Derby das inzwischen 60. Dressur-Derby ausgetragen. Drei internationale Weltklassereiter messen sich dann im einzigartigen Finale auf Grand Prix-Niveau mit Pferdewechsel und der Sieger bekommt das legendäre Blaue Band, die traditionelle Derby-Siegerschärpe, umgelegt. Der Weg ins Finale führt über den Grand Prix im Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert, gleichzeitig Teilwertung der klug konzipierten, internationalen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour, die in Hamburg-Klein Flottbek den Auftakt in die Saison feiert. Die besten drei Reiter qualifizieren sich für das Almased Deutsches Dressur-Derby am Sonntagvormittag. Im vergangenen Jahr glänzte der britische Championatsreiter Emile Faurie mit dem Meisterstück, nicht nur mit seiner Stute Escada, sondern auch mit den Pferden seiner Konkurrentinnen die jeweiligen Tageshöchstnoten zu erreichen und feinste Reitkunst zu präsentieren.

Die Teilnehmer der internationalen Vier-Sterne-Dressurtour haben zudem am Turniersamstag noch die Wahl zwischen Grand Prix Special im Deutsche Bank Preis sowie der Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Jenisch.

Um gerade die außergewöhnlichen Maxime des Dressur-Derbys weiterzutragen und zukunftsfähig zu erhalten, werden bereits seit den Jahren 2009 (Pony) und. 2010 (U25) auch Derbys im Nachwuchsbereich ausgeschrieben.

Die U25-Reiter stellen sich der Herausforderung einer S*-Dressur mit Pferdewechsel im U25-Dressur-Derby. Die U16-Talente treffen sich mit ihren Ponys zum von Selleria Equipe präsentierten Deutsches Pony-Dressur-Derby, ebenfalls mit Ponywechsel. Eins ist allen Derbys gemeinsam: Der Pferde- und Ponywechsel ist hochspannend. Hier zeigt sich ganz klar, welcher Reiter neben technischen Fertigkeiten auch das ausgeprägte Feingefühl sowie genügend Empathie für den fremden vierbeinigen Sportpartner zeigt und die Richterschaft mit möglichst harmonischen und fehlerfreien Runden überzeugt.

Spannend wird es aber auch bei der innovativen internationalen Dressurserie Almased Dressage Amateurs. Die Serie richtet sich – wie der Name schon sagt – an ambitionierte Non-Professionals und feiert in Hamburg seine Premiere. Teilnehmen dürfen Dressurreiter, die mindestens 26 Jahre und noch nicht in der FEI Weltrangliste gelistet sind. Pro Veranstaltung werden maximal 24 Startplätze vergeben. Es ist jedem Reiter erlaubt, bis zu drei Pferde zu reiten. Diese Serie umfasst drei Kategorien. In der Bronze-Tour wird ein Prix St. Georges und eine Intermediaire I geritten, in der Silber-Tour die Intermediaire A und II. Die Gold-Tour umfasst Intermediaire II und Grand Prix. Nach dem Auftakt in Hamburg reist die Serie weiter  nach Wiesbaden, anschließen in die dänischen Turnierstätten Aalborg und Herning und dann nach Leudelang in Luxemburg.

Bild: Foto Emile Faurie No. 1

Annkathrin Trouillé (Almased), Volker Wulff (ÉNGARDE), Emile Faurie mit Reiner und Jessica Schwiebert (Hellenehof) (Foto:Thomas Hellmann)