Titelbild: Deutsches Spring- und Dressur-Derby

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Aktuelles: Deutsches Spring- und Dressur-Derby

13.05.2018 21:21 Uhr

Matthew Sampson gewinnt 89. Deutsches Spring-Derby – Weltmeisterin Sandra Auffarth wird Dritte

Hamburg – Es war eins der spannendsten Derbys in der Geschichte des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring-Derby, gleichzeitig zweite Etappe der DKB-Riders Tour, denn drei Paare schafften den schwersten und ältesten Parcours der Welt fehlerfrei. Matthew Sampson (GBR) und seine zwölfjährige Stute Gloria van Zuuthoeve, Vorjahreszweiter Gilbert Tillmann (Grevenbroich) mit dem erst neunjährigen Claus Dieter und die Weltmeisterin der Vielseitigkeit Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit der ebenfalls neunjährigen und selbst gezogenen Nupafeed’s La Vista - übrigens das Derby-Debut der 31-Jährigen. Alle drei Pferde meisterten die Runde auf ihre ganz eigene und dennoch beeindruckende Art und Weise: Gloria van Zuuthoeve vor Kraft strotzend, Claus Dieter konnte es fast nicht schnell genug gehen und Nupafeed’s La Vista lieferte eine ungemein rhythmische Runde, für die Sandra Auffarth noch eine Sonderehrung für den besten Stil des Tages bekam. Das Hamburger Publikum honorierte jede Runde mit Zwischenapplaus, insbesondere bei den speziellen Derby-Klippen: den irischen Wällen, Pulvermanns Grab und natürlich dem IDEE KAFFEE Wall.

Drei Paare also kamen ins Stechen, und sie lieferten eine unfassbar spannende Entscheidung. Tillmann musste vorlegen und einen Fehler hinnehmen. Sampson zog nach, blieb fehlerfrei. Auffarth griff an und unterbot die Zeit des Briten um über drei Sekunden, machte dann doch noch zwei Fehler in der Kombination. Der Derby-Park stand Kopf!

Für den 27-Jährigen ist der Derby-Sieg der größte Erfolg seiner Laufbahn. „Ich bin noch nie eine solche Ehrenrunde geritten, es ist ein unvergessliches Erlebnis für mich“, strahlte Sampson. Das Derby in Hickstead ist die nächste Station die er auf seinem Turnierplan stehen hat. Durch diesen Sieg landete Sampson zudem den Topscore in der DKB-Riders Tour und erhält - wie die anderen drei auf dem Treppchen - Startmöglichkeiten auf den weiteren Etappen. „Diese Chance, auf Turnieren in Deutschland zu starten, möchte ich natürlich gerne nutzen.“

Gilbert Tillmann verteidigte mit dem zweiten Platz sozusagen den Vize-Derby-Sieg mit seinem noch jungen Pferd mit dem unvergesslichen Namen Claus Dieter: „Ich bin erstmal sehr stolz, dass es dieses Jahr so gut geklappt hat wie letztes Jahr. Claus Dieter macht mir sehr viel Spaß und ich genieße den Moment sehr.“

Ein bisschen was von „kam, sah und siegte - fast“ hatte der Auftritt der Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin Sandra Auffarth. Sie begeisterte mit Nupafeed’s La Vista, ein Pferd aus der Zucht ihres Vaters: „Es hat super viel Spaß gemacht“, strahlte die Amazone. „Als Vielseitigkeitsreiterin gehe ich im Springteil nicht ganz an meine Grenze, das Derby ist da eine tolle neue Herausforderung“, und formulierte gleich eine Kampfansage: „Wenn die Stute fit und gesund bleibt, möchte ich nächstes Jahr wieder dabei sein. Sie hatte richtig Spaß dran und spielt mit den Hindernissen und ich glaube, wir haben es richtig spannend gemacht.“

Das bestätigte auch Albert Darboven: „Ich bin seit über 50 Jahren ständiger Gast beim Derby, so ein schönes mit der Stimmung und dem Wetter und so tollen Ritten hab ich selten erlebt.“ Diese Einschätzung bestätigten auch die etwa 93.000 Besucher, somit wurde der Rekord aus 2017 wiederholt.

Peter Tschentscher, erster Bürgermeister von Hamburg zeigte sich beeindruckt: „Das Pferdesportereignis kann ich zwar nicht beurteilen - einfach weil ich nicht vom Fach bin -, aber die Atmosphäre war großartig, für uns als Stadt Hamburg ist es ein tolles Aushängeschild, dass wir so eine Veranstaltung hier haben. Hamburg ist eine sportbegeisterte Stadt und deswegen sind wir sehr froh, dass es das Derby hier gibt.“

Sportfachlich einschätzen konnte hingegen Paul Schockemöhle als DKB-Riders Tour-Chef die Leistungen: „Wir hatten ein super Derby, tatsächlich war es selten so gut und spannend wie heute und ich bin sehr glücklich hier heute eine Station der Tour gehabt zu haben!“

Ein besonderes Lob hatte Burkhard Stibbe (Deutsche Kreditbank AG) an das Hamburger Publikum: „Was mich heute fasziniert hat, war die Siegerehrung! Alle Zuschauer sind dabei geblieben und haben die Reiter und ihre Pferde gefeiert. Das war so toll und ich bin wirklich begeistert, das Publikum ist hier einfach klasse!“

Bei so viel Euphorie hätte einer gerne noch ein bisschen weiter gemacht, nämlich Derby-Chef Volker Wulff, der unmittelbar nach der Entscheidung im von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring-Derby schon „Leichte Gefühle von After-Show-Depression“ anmeldete. „Es war so herrlich, ich könnte noch einen Tag dranhängen. Es war wunderbar, es ist alles gut über die Bühne gegangen und wir hatten tollen Sport und eine tolle Atmosphäre.“

Die genossen auch sichtlich Kathleen und Dolf-Dietram Keller, die noch vor der Entscheidung im 89. Spring-Derby zu Ehren des 60. Jubiläums im Almased Deutschen Dressur-Derby ein Pas de Deux auf Grand Prix-Niveau präsentierten, und zwar ganz prominent auf dem Hauptplatz. Die 25.000 Menschen, die am Sonntag den Weg in den Derby-Park gefunden hatten, feierten diese Dressur-Vorführung der Extraklasse und Volker Wulff versprach: „Wir werden wieder ein rundes Jubiläum des Deutschen Dressur-Derbys feiern, da bin ich sicher. Ich bin ein großer Fan von dem Modus und halte unbedingt daran fest.“ Auch die Dressur-Wettbewerbe feierten einen Besucher-Rekord. Dressurkoordinator Rainer Schwiebert war sich sicher: „Die genauen Zahlen kenne ich noch nicht, aber es waren so viele Menschen bei der Dressur wie noch nie.“

Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, kann sich schon jetzt Tickets sichern, der Vorverkauf hat nämlich bereits begonnen.

Informationen zum Turnierklassiker gibt es unter www.hamburgderby.de.

13.05.2018 21:04 Uhr

Das Blaue Band für die Finnin Emma Kanerva

Hamburg – Sie war beim Olympischen Spielen am Start, bei Weltreiterspielen und dreimal bei Europameisterschaften, jetzt hat sie sich den Sieg im Almased Deutschen Dressur-Derby in Hamburg gesichert: Emma Kanerva. „Ich bin sprachlos.“ Ein breites Strahlen und Pause. „Ich kann das gar nicht glauben.“ Wieder Pause. „Ich bin einfach nach Gefühl geritten.“ Mit Gefühl zum Blauen Band!

Kanerva hatte sich Platz drei und vier im Grand Prix gesichert und konnte so zwischen ihren beiden Pferden wählen: Heartbreaker oder Dambacu. Ihre Wahl fiel auf den Erfahreneren. Mit dem 14-jährigen His Highness-Sohn Heartbreaker ist die Finnin also im Derby-Finale angetreten, hat eine sehr gute Runde mit 73,966 Prozent gedreht. Fast genauso viele Punkte konnte die 32-Jährige mit dem Pferd von Jan-Dirk Gießelmann, Real Dancer, sammeln: 73,133 Prozent. Insgesamt beendete Kanerva das Finale mit 214,699 Punkten – der klare Sieg. Zweiter wurde der Profi-Ausbilder Jan-Dirk Gießelmann mit 210,666 Punkten, die viermalige australische Olympiateilnehmerin Kristy Oatley folgte mit 207,600 Punkten.

„Der, der am besten mit den anderen Pferde zurecht kommt, soll das Derby gewinnen und das war für mich heute ganz klar Emma!“ Dickes Lob an die Siegerin von Konkurrent Gießelmann, die Richter sahen es genauso. Zehn Jahre, von 2005 bis 2015, hat Kanerva im Stall von Hubertus Schmidt gearbeitet. Das Feingefühl, das schnelle Einfühlungsvermögen, dürfte sie in großen Teilen auch in dieser Zeit erlernt haben. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England bei Derby-Vorjahressieger Emile Faurie ist Emma Kanerva seit November 2016 in Hamburg zu Hause. Sie reitet für den renommierten Hamburger Reitstall Klövensteen. Und dort wird heute ganz sicher eine dicke Derby-Feier stattfinden.

Das beste Pferd des Almased Deutschen Dressur-Derby-Finals wurde der imposante große Rubin Royal-Sohn Real Dancer. Ein dickes Kompliment an den Reiter, denn Gießelmann hat den Hannoveraner von Anfang an selbst ausgebildet und bis in den Grand Prix-Sport gefördert. Das erste Pferd übrigens, dass er selbst bis zur höchsten Klasse entwickelt hat.

Während es für Gießelmann und Kanerva das erste Derby-Finale war, hat Kristy Oatley schon einige Derby-Erfahrung gesammelt. Dreimal war sie schon Derby-Dritte, zweimal Zweite und heute kam ein weiterer dritter Platz hinzu. Wie Kanerva hatte Oatley die Qual der Wahl: Du Soleil oder Qualia? Mit beiden Pferden war sie im Grand Prix am Start und konnte wählen. Sie entschied sich für den selbst gezogenen Quando-Quando-Sohn. „Du Soleil wird jetzt den Sichtungsweg für die Weltreiterspiele in Tryon gehen, deshalb habe ich mich für unser Familienpferd entschieden.“ Qualia wird zu Hause mehr von der elfjährigen Tochter Rose als von der Mutter geritten und sei ein exzellentes Lehrpferd, freut sich Kristy Oatley. Die Mutter von drei Kindern fühlt sich Hamburg und dem Derby eng verbunden. In der Nähe Hamburgs ist sie seit 1991 zu Hause, genauer in Lütjensee. Das Hamburger Derby ist ihr Heimturnier und ihr großer Lehrmeister, der verstorbene Herbert Rehbein, zugleich ihr großer Derby-Held. „Von Herbert Rehbein habe ich alles gelernt, was ich heute kann.“ Herbert Rehbein selbst hatte das Deutsche Dressur-Derby neunmal gewonnen.

Das Deutsche Dressur-Derby feierte 60. Geburtstag. In der Historie dieses Dressur-Klassikers hat es die ein oder andere Veränderung gegeben, zum Beispiel die Art der Wertung. Bis 1995 gingen Damen und Herren getrennt in ihren Derby-Finals an den Start, seit 1996 treten sie direkt gegeneinander an. Seitdem hat noch nie eine ausländische Reiterin das Finale gewonnen. Ein Premieren-Sieg also für Emma Kanerva. Überhaupt konnten seit 1996 nur drei Reiter, die nicht für Deutschland an den Start gingen, gewinnen, aber das waren immer Herren: 2014 der Däne Lars Petersen, 2016 der Spanier Borja Carrascosa und im vergangenen Jahr der Brite Emile Faurie.

Den letzten Sieg für Finnland feierte Jenny Eriksson 1989 im Deutschen Damen-Dressur-Derby. 39 Jahre hat Finnland auf den nächsten Sieg in Hamburgs Dressur-Klassiker gewartet, zum 60. Geburtstag hatte das Warten ein Ende.

Einer, der immer an das Konzept des Pferdewechsels geglaubt hat und immer am Deutschen Dressur-Derby festhielt, ist Derby-Chef Volker Wulff. Nach dem 60. freut er sich schon auf den nächsten runden Geburtstag. „Wir werden auf jeden auch den 70. Geburtstag des Deutschen Dressur-Derbys feiern.“

12.05.2018 16:07 Uhr

Harrie Smolders Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg

Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg platziert, und zwar 2016 und 2017. Jetzt waren sie einfach dran: „Don ist enorm konstant, nur eigentlich nicht der Schnellste, aber in Hamburg fühlt er sich so richtig wohl“, hatte der 38-jährige Weltranglistenerste noch tags zuvor am Rande des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby über seinen vierbeinigen Sportpartner erzählt. Als hätte der Fuchs das aufgeschnappt, strafte er seinen Reiter Lügen und deklassierte die Konkurrenz.

Gutes Abschneiden bei Stationen der Tour und auch der Global Champions League kennt der Niederländer allzu gut, hat er doch im vergangenen Jahr sowohl die Gesamtwertung der Tour, als auch mit seinem Team die League gewonnen. In diesem Jahr war er etwas später in die höchstdotierte Serie eingestiegen, hatte vor dieser fünften Etappe in Hamburg lediglich in Shanghai geritten und war auch dort top platziert. Der Topscore kommt dem Vater von zwei Söhnen also ganz gelegen. „Die beiden haben ihre Routine heute voll ausgespielt“, attestierte Tour-Chef Jan Tops. „Sie sind enorm konstant, machen eigentlich nie Fehler und sind absolut zu Recht nun für den Longines Global Champions Super Grand Prix in Prag qualifiziert“, hier messen sich nämlich alle Sieger der Tour-Etappen noch einmal zum mit 1,2 Millionen Euro dotierten Bestentreffen.

Auch der Hengst des Zweitplatzierten Maurice Tebbel (Emsbüren), Chacco’s Son, mag den großzügigen grünen Derby-Platz richtig gut leiden. Der 24-Jährige war das Stechen als letzter Starter strategisch angegangen: „Ich wusste, wenn ich fehlerfrei bleibe bin ich Zweiter. Ich hab schon angegriffen, aber letztlich war Harrie heute einfach nicht zu schlagen.“ Dritter wurde der junge Schweizer Martin Fuchs (25). Er hatte die Zeit von Harrie Smolders zwar unterboten, musste mit Chaplin aber einen Fehler hinnehmen: „Ich hatte eine sehr gute Ausgangssituation als vorletzter Starter und mein Pferd ist sehr grundschnell. Auf dem Weg zur zweifachen Kombination bin ich etwas viel Risiko gegangen und er wurde etwas flach. Letztlich bin ich super happy, das Pferd war verletzt und knüpft aber jetzt nahtlos an seine frühere Form an.“

Harrie Smolders ist durch seinen Sieg in Hamburg im Ranking auf Platz elf vorgerückt, als nächstes möchte er bei den Etappen in St. Tropez und Cannes angreifen.

Unmittelbar vor dem Longines Global Champions Tour Grand Prix ging es auf dem Derby-Platz um die Punktevergabe im Global Champions League Hamburg Final. Hier trumpfte das Team St. Tropez Pirates auf, vertreten durch Laura Klaphake (Mühlen) mit Catch me if you can und Pieter Devos (BEL) mit Apart. Platz zwei ging an Valkenswaard United vor den Shanghai Swans. Mit diesem Sieg rückten die Pirates auf Platz drei im Ranking vor, das von den London Knights vor Valkenswaard United angeführt wird.

Seit zehn Jahren ist die Longines Global Champions Tour nun Bestandteil des sportlichen Programms, die Global Champions League ist zum dritten Mal dabei gewesen: „Die Longines Global Champions Tour und die League zusammen mit dem Derby sind eine perfekte Kombination und das Publikum liebt es“, so Derby-Chef Volker Wulff.

Bild: Fotos LGCT No. 1

Freude über Top-Platzierungen Maurice Tebbel (GER), Harrie Smolders (NED) und Markus Fuchs (CH) • Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

Bild: Fotos LGCT No. 2

Global Champions League Sieger: Team ST TROPEZ PIRATES mit Laura Klaphake und Pieter Devos • Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

Derby-Sieg für Claire-Louise Averkorn

Hamburg – Drei junge Damen, drei rote Köpfe, sechs strahlende Augen – Finalzeit beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg. Das Finale der U25-Dressurreiter war eine bunte Mischung: eine 23-jährige Sportsoldatin, eine 22-jährige Kinderkrankenschwester und eine 20-jährige Studentin der Tiermedizin – Claire-Louise Averkorn, Jolan Lübbecke und Merethe Wempe. Die Sportsoldatin Averkorn sicherte sich am Ende ziemlich deutlich den Sieg mit 3.929,5 Punkten vor der Kinderkrankenschwester Lübbecke mit 3.873 Punkten und der Studentin Wempe mit 3.856,5 Punkten. Eins, nein, zwei Dinge hatten alle drei Finalisten gemeinsam: Alle Drei haben ihre Pferde selbst ausgebildet und alle Drei haben das Finale mit Pferdewechsel absolut genossen!

Zum neunten Mal trugen die U25-Reiter ihr Dressur-Derby mit Pferdewechsel in Hamburg aus, zum ersten Mal hieß die Siegerin Claire-Louise Averkorn. „Dieses Konzept ist einfach superspannend – nicht nur für uns Reiter, auch für die Zuschauer. Für mich war dieses Finale ein Riesenerlebnis und ein Genuss.“ Mit ihrem eigenen Pferd Condio B gehörte sie schon im vergangenen Jahr zu den Finalisten in Hamburgs U25-Dressur-Derby. Damals hatte Claire-Louise Averkorn, die auch schon zweimal Teamgold von Nachwuchs-Europameisterschaften mit nach Hause gebracht hat, das Finale als Vizesiegerin abgeschlossen. „Dieses Jahr war ich definitiv entspannter“, gesteht sie und lacht. „Ich war ja sehr schnell hintereinander dran und hatte kaum Zeit zum Nachdenken. Ich denke, das war für mich das Beste. Ich habe mich einfach auf die Pferde gesetzt und bin losgeritten. Im Endeffekt gehört auch ein bisschen Glück dazu, ob man die richtigen Knöpfe findet.“ In Warendorf am DOKR stationiert reitet die Siegerin im Schnitt acht Pferde pro Tag. So fiel ihr das Einstellen und Einfühlen auf die neuen Pferde offensichtlich etwas leichter als den anderen beiden. Wie an der Schnur gezogen präsentierte sie beispielsweise den zehnjährigen Oldenburger Sir Bo Bo von Merethe Wempe, schlug sich mit dieser Vorstellung nicht nur selbst auf dem eigenem Pferd, sondern auch die Präsentation von Sir Bo Bo unter eigener Reiterin.

Das beste Pferd des Finals wurde der neunjährige Dujardin H.B. von Jolan Lübbecke. Dreijährig hat Familie Lübbecke den Rappen vom Züchter gekauft, Jolan hat ihn selbst ausgebildet und schwärmte: „Ich bin super stolz auf Dujardin und ich hatte einen Riesenspaß heute. Ich habe noch nie ein anderes S-Pferd geritten, bin noch nie auf einem anderen Pferd beispielsweise eine Pirouette geritten und vor allen Dingen die Wechseltouren sind unheimlich spannend.“ Alle drei Pferde seien völlig unterschiedlich in der Hilfengebung der Wechsel. „Bei dem einen war es mehr äußerer Zügel, bei dem anderen mehr äußerer Schenkel“, resümiert die Vizesiegerin und schmunzelt.

Noch auf dem Derby-Platz planten die Drei ihre Finalfeier und haben das Deutsche U25-Dressur-Derby 2019 schon jetzt fest im Blick.

Zweiter Sieg für Du Soleil

Im Deutsche Bank Preis, dem Grand Prix Special, sorgte Kristy Oatley zum zweiten Mal in diesen Tagen dafür, dass sie bei der Siegerehrung ganz vorne steht. Mit Du Soleil, ihrem Partner von den Olympischen Spielen in Rio, erreichte die Australierin 71,468 Prozent. Schon am Donnerstag hatte sich die Australierin, die seit vielen Jahren in Hamburg wohnt, den Sieg im Grand Prix gesichert und sich bereits für das Finale des Almased 60. Deutschen Dressur-Derby empfohlen. Highlights bei Oatley und ihrem 14-jährigen De Niro-Sohn waren allem voran die Verstärkungen im Trab und Galopp, die mit 8 und sogar 9 bewertet wurden. Die Plätze zwei und drei im Grand Prix Special gingen an Insa Hansen auf Diamond's Diva (68,362 %) und Svenja Peper-Oestmann auf Disneyworld (67,170 %).

ADA-Premiere in Hamburg

„Die Premiere hier in Hamburg hat mir sehr gut gefallen“, freut sich André Trouillé, der das Familien-Unternehmen Almased leitet, und er spricht von den Almased Dressage Amateurs, kurz ADA. Die ADA ist eine internationale Dressurserie für Amateure, die ihre erste Station in Hamburg feierte. „Die Idee für diese Serie kam mir in Wellington. Dort gibt es Prüfungen für Reiter mit mehr oder weniger Weltranglistenpunkten und extra Prüfungen für Amateure“, erzählt Trouillé. „Ich finde, das ist ein schöner Gedanke. So können die Amateure unter sich antreten. Das erhöht den Spaßfaktor und ist gut für die Pferdewirtschaft.“ Völlig begeistert war der Pferdesportfan vom Hamburger Publikum. „Es waren richtig viele Zuschauer da und haben sich unsere Prüfungen angesehen. Wo sonst haben die Amateure so viele Zuschauer?“

Die ADA wird in drei Leistungsklassen geteilt – Bronze-, Silver- und Gold-Tour. Die beiden Prüfungen der Bronze-Tour, auf Prix St. Georges und Intermediarie I-Niveau sicherten sich Anne Lehmann mit Don Juan und Christina Lebens mit Fantango OLD. In der Silver-Tour mit einer Intermediaire A- und einer Intermediaire II-Prüfung blieb Andrina Viebrock mit Quibell an beiden Tagen ungeschlagen. Und in der Gold-Tour ritt Anke Dieckell mit Donaldson OLD in der Intermediaire II zum Sieg und Louisa Lüttgen siegte im Grand Prix mit Diva Noir.

Bild: Foto Oatley No. 1

Kristy Oatley (AUS) und Du Soleil gewinnen den Deutschen Bank Preis (Foto: Thomas Hellmann)

2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby - Wer macht das Rennen?

11.05.2018 19:07 Uhr

Dermott Lennon siegreich auf dem Weg ins Derby

Hamburg – Es bahnt sich etwas an beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby, denn so oft hat es das noch nicht gegeben, dass ein Reiter die erste und die zweite Qualifikation gewonnen hat. Aber Dermott Lennon ist auch nicht irgendwer. 2002 war der Ire schon Weltmeister, reiten kann er also. Mit dem zwölfjährigen irisch gezogenen Hengst Gelvins Touch war er in der zweiten Derby-Qualifikation, dem Preis der Deutschen Kreditbank AG, nicht nur fehlerfrei, sondern auch - wie bereits in der ersten Qualifikation - enorm schnell. Satte fünf Sekunden Vorsprung legte das Paar vor: „Meine Pferde sind gut in Form, wir haben hier in Hamburg tolle Bedingungen, die Pferde fühlen sich wohl“, freut sich der 48-Jährige. „Manchmal klappt es einfach! Gelvins Touch war toll zu reiten und ich hab ihn einfach in seinem Rhythmus gehen lassen.“

Eine weitere Wiederholungstäterin war die junge Britin Holly Smith, die wie auch in der ersten Qualifikation Dritte wurde. Mit Quality Old Joker, ebenfalls ein irisches Pferd, war die 29-Jährige überglücklich: „Ich hatte eine super Runde“, lautete das knappe Fazit. Platz zwei ging an den Italiener Luca Maria Moneta mit dem bereits 17-jährigen Neptune Brecourt.

Mit Blick auf das 89. Deutsche Spring-Derby präsentiert von J.J.Darboven - gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour - am Sonntag sehen die Reiter insbesondere in der Planke nach dem IDEE KAFFEE Wall eine der größten Herausforderungen: „Der ganze Parcours ist eher auf Vorwärtsreiten angelegt“, erklärte Smith. „Wenn man dann den Wall hochkommt, ist es gar nicht so einfach, die Pferde zurückzubekommen, damit sie an der Kante dann nicht zu viel Schwung haben. Den Wall selbst sehe ich gar nicht so sehr als Problem, sondern eher die Planke, die auf einem Galoppsprung nach dem Wall steht. Das wird richtig knifflig.“ Auch Lennon gab sich zuversichtlich: „Ich weiß, dass mein Pferd nicht guckig ist, ich muss mir da keine Sorgen machen. Und ich bin mir sicher, dass er das easy macht. Und mit ein bisschen Glück schafft er auch die Planke. Ich versuche es einfach zu genießen, wenn die Pferde gut springen, wie es Gelvins Touch eben gerade tut.“

Richtig genießen konnte auch Ekkehard Weiß (Deutsche Kreditbank AG, Regionalleiter) diese Prüfung. Zum einen, weil es viele tolle Runden zu sehen gab, aber auch aus einem anderen Grund: „Unsere Kunden, die wir hier treffen sind zu 99 Prozent Reiter und sie kommen natürlich sehr gerne zu den Events der DKB-Riders Tour und auch wir sind jedes Jahr aufs neue sehr gerne hier.“

Mehr als zufrieden war zudem Derby-Chef Volker Wulff: „Dieses Turnier ist nun mal unvergleichlich. Die Zuschauer gehen bei jedem Paar frenetisch mit, wenn es den IDEE KAFFEE Wall runter schafft, auch schon in dieser zweiten Qualifikation“, ist er auch in diesem Jahr begeistert und freut sich besonders darüber, dass es mit seinem Wunsch nach einer weiblichen Derby-Siegerin 2018 gar nicht schlecht aussieht: „Heute waren drei Damen unter den ersten zehn. Ich würde es natürlich jedem gönnen, aber ein weiblicher Sieg wäre einfach mal an der Reihe.“ Wie die Derby-Geschichte 2018 letztlich ausgehen wird, entscheidet sich am Sonntag, 13. Mai ab 14.20 Uhr.

10.05.2018 21:07 Uhr
Autor: Riders Tour GmbH

Die Pläne sind geschmiedet - DKB-Riders Tour

(Hamburg) Die zweite Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg ist in vollem Gang - am Freitag ab 14.25 Uhr beginnt im Preis der Deutschen Kreditbank AG die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby. Und das Derby ist die zweite Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour in der laufenden Saison. Live zu sehen ist die internationale Prüfung am Freitag von 15.15 bis 17.10 im NDR-Fernsehen “Sportclub live”. Die deutschen Kandidaten ließen “nichts liegen” beim ersten Formcheck zum Deutschen Spring-Derby.

Hendrik Sosath (Lemwerder)
Der aktuell bestplatzierte deutsche Reiter Hendrik Sosath aus dem niedersächsischen Lemwerder geht die Qualifikation erneut mit zwei Pferden an. “Erst mal reiten - denn entscheide ich, welches Pferd den besseren Eindruck auf mich gemacht hat”, erklärt der 30 Jahre alte Profi seinen Plan. Neben Quel Chanel, der seinem Reiter Platz vier in der ersten Qualifikation bescherte, hat Sosath die Stute Lady Lordana dabei, die erstmals in den Derby-Qualifikationen geht. “Mit Quel Chanel habe ich schon einmal das Speed-Derby gewonnen, der kennt den Platz”, sagt Sosath.

Thomas Kleis (Gadebusch)

Der Derbysieger des Jahres 2009, Thomas Kleis aus Gadebusch, war mit Ugaulin du Bosquetiau Fünfter der ersten Qualifikation. “Das war vom Feinsten”, bekannte Kleis, “alles sehr gut gelaufen”. Und genau das möchte der 40 Jahre alte Nationenpreisreiter auch am Freitagnachmittag sagen nach der zweiten Qualifikation. Mit dem 14 Jahre alten Hengst, der dem Bier-Manager Holger Bock aus Allersehl gehört, ist Kleis zum ersten Mal beim Deutschen Spring-Derby am Start. Der Sieg mit Carassina 2009 liegt inzwischen neun Jahre zurück.

Benjamin Wulschner (Bütow)
Bangkok Girl PP bescherte Benjamin Wulschner aus Bütow Platz sechs in der Qualifikation. Der 28 Jahre alte Springreiter, der in Bütow bei Hohen Wangelin selbstständig ist, hat außerdem Innuendo, einen zehn Jahre alten Wallach, als zweites Pferd dabei.  Wulschner jun., der beim Sieg seines Vaters Holger im Jahr 2000 gerade mal zehn Jahre alt war, bleibt gelassen: “Wir warten mal ab wie die beiden die Aufgabe am Freitag meistern…”

Hamburgs Favoritin
Janne Friederike Meyer-Zimmermann wird am Freitag ihre Derbyheldin Cellagon Anna reiten. “Bali hat in der ersten Qualifikation ihrer Stallkollegin geholfen und schon oft unter Beweis gestellt, dass sie auf großen Grasplätzen alles kann”, sagt Hamburgs Vorzeigereiterin und DKB-Riders Tour-Siegerin des Jahres 2015. Anna kennt das Derby, braucht also nur einmal vorab eine Prüfung bestreiten, denn es qualifiziert sich der Reiter, bzw. die Reiterin.

Cool bleiben…

...werden die erfahrenen Derby-Reiter. Kai Rüder aus Fehmarn, der mit Cross Keys Zehnter wurde, kennt den Hamburger Kurs gut. Seine “Busch-Kollegin”, die Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth aus Ganderkesee, galoppierte mit Neptune Brecourt auf Rang sieben und bekannte freudestrahlend: “Ich hab echt Spaß dran gehabt, ich freu mich auf Freitag”. Aber auch Derbysieger Gilbert Tillmann (Grevenbroich) hinterließ mit Claus-Dieter den besten Eindruck….

Bild: Foto Janne No. 1

Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Cellagon Anna (Foto: Lafrentz)

10.05.2018 20:08 Uhr

Schnelle Runde von Nicola Philippaerts

Hamburg – Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg ist seit Jahren eins der absoluten Highlights beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Über den Sieg in dieser Traditionsprüfung und ein nagelneues Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 200 freute sich der erst 24-jährige Belgier Nicola Philippaerts mit H&M Harley vd Bisschop. Mit fast zwei Sekunden Vorsprung sauste der Sohn des einstigen Weltklassereiters Ludo Philippaerts der Konkurrenz davon und war richtig glücklich mit diesem Erfolg: „Mein Pferd ist fantastisch gesprungen und ich freu mich sehr, hier in Hamburg gewonnen zu haben!“ Der Springsport ist Familiensache bei den Philippaerts, denn auch Nicolas Bruder Olivier ist hocherfolgreich im Springsattel unterwegs und in Klein Flottbek am Start.

Zweite in dieser Prüfung nach Fehlern und Zeit wurde die für Portugal startende Luciana Diniz auf ihrem bewährten und inzwischen 17-jährigen Lennox: „Eigentlich ist er mein sogenanntes ‚Carhorse‘, denn immer wenn er in einer Prüfung startet, in der es ein Auto zu gewinnen gibt, reiten wir vorne weg“, so die Erfolgsreitern. „Nicola war kein Gentleman heute“, lachte Diniz. „Aber ich bin sehr glücklich darüber, dass Lennox hier mit so viel Energie und Freude gesprungen ist.“ Platz drei ging nach einem beherzten Ritt an den Iren Shane Breen im Sattel von Can Ya Makan: „Ich habe die anderen beobachtet, Luciana und Nicola waren richtig schnell, und ich hab mir schon gedacht, dass ich nicht schneller sein kann, aber bin super zufrieden. Mein Pferd hat super mitgekämpft, er hat alles für mich gegeben.“

Als neuer Leiter der Mercedes-Benz Vertriebsdirektion Pkw Nord hat Matthias Kallis sein erstes Mercedes-Benz Championat von Hamburg erlebt und auch die erste Ehrenrunde im Auto über das Derby-Grün erlebt. Fazit: „Nicola Philippaerts fährt mindestens so gut Auto wie er reitet. Der Sport war toll, ich habe wirklich großen Respekt vor der Leistung von Reiter und Pferd.“ Auch Derby-Chef Volker Wulff ist sich der fahrerischen Stärken der internationalen Springreiterriege sicher: „Ich glaube, die Jungs die diese Parcours in solchen Zeiten schaffen, wissen ganz genau, was sie tun. Da braucht man sich weder um das Auto, noch um die Beifahrer Sorgen zu machen.“

Bild:  No. 1

Nicola Philippaerts und H&M Harley vd Bisschop (Foto: Lafrentz)

09.05.2018 23:07 Uhr
Autor: PST Marketing

DKB-Riders Tour - Dermott Lennon gewinnt erste Qualifikation in Hamburg

(Hamburg) “Dad” hat es möglich gemacht: Dermott Lennon (Irland) hat die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby in Hamburg gewonnen - den Preis der Deutschen Vermögensberatung AG. “Meine Tochter Tara hat zu mir gesagt, dass ich in Hamburg was gewinnen soll, dies Jahr hätte ich ja noch nicht soviel gewonnen….”, berichtete der einstige Springreiter-Weltmeister, ohne eine Miene zu verziehen. Tara ist zehn Jahre alt und ihr Vater weiß, dass sie Recht hat.

Gelvins Touch heißt der 12 Jahre alte irische Hengst, der den Sieg in der ersten Qualifikation zur wohl spektakulärsten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour möglich gemacht hat. “Es hat sich leicht angefühlt, er hatte überhaupt keine Probleme”, so der 48 Jahre alte Profi, der zwar Derby-Erfahrung hat, aber eben nicht in Hamburg. Ein kompletter Derby-Neuling ist Matthew Sampson. Der 27 Jahre junge Brite gewann 2017 das Speed-Derby in Hickstead und besah sich die Videos aus Hamburg. “Ich habe gesehen wie viele Leute da sind und man konnte die Atmosphäre fühlen - unglaublich”, so Sampson, der mit Gloria van Zuuthoeve auf den zweiten Rang galoppierte. Die Stute kennt den Hamburger Derby-Kurs, der Reiter bislang noch nicht….

Dritte auf dem Podest war die Britin Holly Smith mit Quality Old Joker. “Er ist riesig und sehr brav, gar kein Damenpferd - aber ich vertraue ihm vollkommen,” schwärmt die 28-jährige aus Wymeswold. Holly ist unerschrocken, die Reiterin startet auch in Vielseitigkeitsprüfungen. Das “German Jumping Derby” wollte sie immer schon mal reiten und das Base-Cap der DKB-Riders Tour gefalle ihr ausgesprochen gut ließ die Blondine lachend wissen.

Insgesamt 77 Kandidaten gingen in der ersten Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour am Sonntag an den Start. Am Freitag folgt der “zweite Schritt”, dann wird eine weitere Hälfte der Derby-Hindernisse in die Prüfung - Preis der Deutschen Kreditbank AG - integriert. Unter anderem der berühmte Wall und auch der Wassergraben. Diese zweite Qualifikation wird am Freitag von 15.15 bis 17.10 Uhr im NDR-Fernsehen “Sportclub live” übertragen.

Ergebnis 1. Qualifikation  zum Deutschen Spring-Derby, Preis der Deutschen Vermögensberatung AG
1. Dermott Lennon (Irland), Gelvins Touch 0/ 74,04
2. Matthew Sampson (Großbritannien), Gloria van Zuuthoeve 0/ 76,23
3. Holly Smith (Großbritnnien), Quality Old Joker 0/ 79,29
4. Hendrik Sosath (Lemwerder), Quel Channel 0/ 79,58
5. Thomas Kleis (Gadebusch), Ugaulin du Bosquetiau 0/ 80,86
6. Benjamin Wulschner (Bützow), Bangkok Girl PP 0/ 81,13

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de

Bild:  No. 1

Dermott Lennon und Galvins Touch (Foto: Stefan Lafrentz)

08.05.2018 09:07 Uhr

Die Kult-Etappe der DKB-Riders Tour

(Hamburg) Es ist die ungewöhnlichste Etappe der DKB-Riders Tour und die Wertungsprüfung hat absoluten Kult-Charakter: Vom 9. - 13. Mai lockt das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg die Elite des Pferdesports in die Hansestadt. Höhepunkt ist am Sonntag, 13. Mai das von J.J. Darboven präsentierte Deutsche Spring-Derby, die zweite Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018 (14.30 - 16.00 Uhr NDR und 16.30 - 17.10 Uhr ARD).

Nach dem fulminanten Start in die Saison 2018 in Hagen a.T.W. bei Horses & Dreams meets the Royal Kingdom of Jordan geht es schnurstracks weiter nach Hamburg. Diese zweite Etappe der internationalen Springsportserie hat einige Besonderheiten: So sind in der Wertungsprüfung maximal 32 Paare zugelassen und der Wertungsprüfung sind zwei Qualifikationen vorgeschaltet. Die erste findet bereits am Mittwoch statt im Preis der Deutschen Vermögensberatung AG. Die zweite - der Preis der Deutschen Kreditbank AG (DKB), die der Serie auch ihren Titel gibt - folgt am Freitag. Erst dann steht fest, wer am Sonntag im Deutschen Spring-Derby an den Start gehen darf….

Zu den hoch gehandelten Kandidaten zählen Sieger und Platzierte der vergangenen Jahre: Der Brite Nigel Coupe ebenso wie Landsmann James Whitaker, Billy Twomey aus Irland mit Diaghilev und Andre Thieme aus Plau am See mit Contadur. Auch Gilbert Tillmann (Grevenbroich), Nisse Lüneburg (Hetlingen) und die DKB-Riders Tour-Siegerin der Jahres 2015, Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg) zählen zu den Top-Kandidaten bei dieser spektakulären Etappe der DKB-Riders Tour.

Drei für ein Projekt
Auch 2018 steht die einzige internationale Springsportserie Deutschlands unter dem Titelsponsoring der Deutschen Kreditbank AG, die der Serie seit 2010 ihren Namen gibt und zudem Sponsor der zweiten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ist. Hauptsponsoren sind die international renommierte BEMER Int. AG, die im human- und veterinärmedizinischen Bereich Spezialisten der physikalischen Gefäßtherapie sind und die mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG, deren Kernkompetenz Möbelsysteme im Officebereich ist. Teamfähigkeit, Kompetenz, Innovation und Stabilität sind Schlüsselfaktoren des Erfolges in diesen Unternehmen genauso wie im Pferdesport.

Ranking der DKB-Riders Tour nach der ersten von sechs Etappen


1. Denis Nielsen (Isen), 20 Punkte


2. Christian Rhomberg (Österreich), 17


3. Cameron Hanley (Irland), 15


4. Markus Beerbaum (Thedinghausen), 13


5. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), 11


6. Gerrit Nieberg (Münster), 10


7. David Will (Damme), Calvilot, 9


8. Marcel Marschall (Altheim), 8


9. Lars Nieberg (Münster), 7


10. William Funnell (Großbritannien)

Bild: Pato Muente No. 1

Pato Muente und die Holsteiner Stute Zera konnten 2017 die zweite Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg gewinnen. (Foto: Stefan Lafrentz)

02.05.2018 18:07 Uhr

Das 60. Deutsche Dressur-Derby in Ihrem 'privaten Richterhäuschen'

Hamburg – Das Deutsche Dressur-Derby feiert 60. Geburtstag und Sie sind mittendrin. Sie können mitentscheiden, wer der 60. Derby-Sieger wird – zugegeben, das ist jetzt doch etwas übertrieben – aber Sie können wie in den vergangenen Jahren mitrichten und Ihre Ergebnisse mit denen der Richter vergleichen: mit der Spectator Judging App presented by Dressursport-Deutschland.de und Reiterportal24. Mit der Spectator Judging App bauen Sie sich sozusagen Ihr privates Richterhäuschen beim Almased Deutschen Dressur-Derby, ausgetragen im Rahmen des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys präsentiert von J.J.Darboven vom 9. bis 13. Mai in Hamburg.

Reiterportal24, Dressursport-Deutschland.de und die Spectator Judging App – alle drei haben ein Ziel: Den Dressursport noch greifbarer zu machen. Die Faszination dieses Sports noch näher zu erleben. Und das auch noch beim runden Geburtstag des wahrscheinlich spannendsten Dressurklassikers überhaupt: dem Almased Deutschen Dressur-Derby, das sein Finale traditionell mit Pferdewechsel austrägt.

Reiterportal24 ist der Full-Service-Dienstleister im Reitsport. Dressursport-Deutschland.de ist die Website, die ganz nah dran ist am deutschen Spitzen-Dressursport. Die Website, die den Blick hinter die so reglos erscheinenden Fassaden der Dressurreiter wirft. Die Deutschlands beste Dressurreiter, -trainer und -pferde immer im Blick hat – als Topathleten, aber auch als Mensch und Pferd.

Ihr 'privates Richterhäuschen', die Spectator Judging App, können Sie ganz einfach kostenlos auf Ihr Smartphone laden. Im regulären AppStore oder über GooglePlay lässt sich die App mit dem Titel „Spectator Judging“ installieren. Einmal geschehen kann der User die Prüfung auswählen, die er gerne richten möchte, den Reiter markieren und dann live zum Ritt seine Wertnoten eingeben. Natürlich erhält man laufend einen Zwischenstand über das Ranking der eigenen Wertungen, abschließend auch ein Durchschnittsergebnis aller Zuschauer, das auch mit dem Mittel der Richter verglichen wird. Jeder kann mitmachen, die Zuschauer vor Ort oder auch an den Bildschirmen von ClipMyHorse.TV.

Das Finale mit Pferdewechsel beim Almased Deutschen Dressur-Derby 2018 ist das Highlight in Hamburgs Dressurviereck, aber Sie können Ihre Noten auch schon auf dem Weg dorthin vergeben, im Grand Prix, dem Preis des Helenenhofs, Familie Schwiebert. Oder sie schlüpfen bei den Nachwuchsreitern in die Richterrolle, wenn es um den feinfühligsten Ritt im U25-Dressur-Derby oder im von Selleria Equipe präsentierten Deutsches Pony-Dressur-Derby geht.

Reiterportal24 und Dressursport-Deutschland.de laden Sie ein: Gestalten Sie diese 60. Geburtstagsfeier mit, setzen Sie sich mit Ihrem Richterhäuschen mitten in diese Derby-Party.


www.reiterportal24.de
www.Dressursport-Deutschland.de

Bild:  No. 1
24.04.2018 16:11 Uhr

Weltmeisterin Sandra Auffarth beim Derby dabei…

Hamburg – Mit Spannung wird jedes Jahr das Starterfeld für das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby (9.-13. Mai) erwartet, und ganz besonders brennt die Frage: Wer stellt sich dem Prüfungsklassiker, dem 89. Deutschen Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour, am Sonntagnachmittag? Zugesagt hat die Doppelweltmeisterin der Vielseitigkeit von 2014, Sandra Auffarth. Für sie ist es der erste Start im Deutschen Spring-Derby. In Hamburg-Klein Flottbek trifft sie auf viele Derby-Routiniers, wie zum Beispiel den dreifachen Derby-Sieger Andre Thieme (2007, 2008 und 2011), den doppelten Derby-Sieger Nisse Lüneburg (2012 und 2014) und die weiteren Derby-Sieger Gilbert Tillmann (2013), Christian Glienewinkel (2015), Thomas Kleis (2009) sowie Vorjahressieger Pato Muente (SLO). Mit dabei werden zudem die Top-Reiter Christian Ahlmann und Janne Friederike Meyer-Zimmermann sein. Außerdem – und das freut Derby-Chef Volker Wulff besonders – Reiter aus Kanada, Italien, Norwegen, Schweden, der Ukraine, Spanien und den Niederlanden.

Sandra Auffarth im Steckbrief

 

Geburtsdatum/-ort: 27.12.1986/ Delmenhorst
Wohnort: Ganderkesee
Größe und Gewicht: 1,70 m/ 56 kg
Lieblingsessen/-getränk: Lasagne und Alster

Was ist Ihnen lieber…?
… Hund oder Katze?  Hund
… Berg oder Strand?  Strand
… Krimi oder Komödie?  Komödie
… Soul oder Rock’n’Roll?  Rock’n’Roll
… Pommes oder Rohkost?  Pommes
… Couch oder Kirmes?  Couch

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
ehrgeizig, zielstrebig, entspannt

Worauf sind Sie stolz?
Auf meine Familie, dass wir unseren Betrieb so haben wachsen lassen und dass sie mich immer unterstützen.

Woher nehmen Sie die Motivation für den Spitzenreitsport?

Die geben mir die Pferde, mich motiviert es einfach, mir Ziele mit ihnen zu stecken.

Einen Tag in das Leben eines anderen schlüpfen, wer wäre das?
Ich habe gar nicht das Bedürfnis, ich bin mit meinem Leben ganz zufrieden.

Wer ist ihr Idol oder Vorbild?
Marcus Ehning, ich hab mir schon als Kind gewünscht, mal so reiten zu können wie er.

Wenn Sie sich ein Pferd Ihrer Konkurrenten aussuchen könnten, welches wäre das?

Ich habe den Weltmeister ja selbst im Stall stehen (lacht) … Upgun Louvo ist mein Traumpferd und ich genieße es, dass ich ihn habe.

Ihr perfekter Tag beginnt mit…
… den Pferden
…und endet …
auf der Couch

Wie sind Sie zum Reiten gekommen und wie hieß ihr erstes Pony?

Ich bin mit Pferden aufgewachsen, mein erstes Pony hieß Filou.

Welcher ist ihr größter Erfolg?
Doppelgold bei der WM 2014

Wer unterstützt Sie im Training?
Das ist bei uns Vielseitigkeitsreitern ja etwas aufwendiger. In der Dressur Carola Koppelmann und Jonny Hilberath, im Springen Gilbert Böckmann und Marcus Döring, im Gelände Hans Melzer. In der Vorbereitung aufs Derby unterstützen mich Thomas Kleis und Carsten-Otto Nagel.

Welches ist Ihr Seelenpferd und warum?
Das ist ganz klar Upgun Louvo. Er ist jetzt seit elf Jahren bei mir und wir sind unheimlich zusammen gewachsen. Er ist sehr intelligent und weiß genau, wenn es drauf ankommt. Dann gibt er 100 Prozent für mich. Mich fasziniert seine Energie und wie gelassen er gleichzeitig ist.

Wie kommt es, dass sie dieses Jahr im Deutschen Spring-Derby starten?

Ich wollte das schon immer mal machen und hab auch schon das Speed-Derby geritten. Mit Nupafeed's La Vista habe ich jetzt ein Pferd – die Stute haben wir übrigens selbst gezogen, eine Lordanos-For Pleasure-Tochter – der ich das einfach zutraue. Sie ist unheimlich mutig und vermögend, sie packt alles an und hat enorm viel Spaß am Springen. Wir haben auf unserer Anlage viele Derby-Hindernisse, auch einen Wall. Der letzte Test war ein Turnier bei uns zuhause, wo wir auch zwei Derby-Prüfungen hatten. La Vista hat alles so gut gemacht – jetzt zieh ich es auch durch!

Bild: foto auffarth No. 1

Doppelweltmeisterin Sandra Auffarth startet mit Nupafeed's La Vista in diesem Jahr beim Deutschen Spring-Derby in Klein Flottbek. / Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

18.04.2018 09:07 Uhr

Die ganz große Besetzung kommt nach Hamburg

Hamburg – Das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist ein echtes Weltturnier und lockt die besten Reiter aus fast jeder Ecke des Globus’ an die Elbe. Bereits zum elften Mal macht die Longines Global Champions Tour in der Hansestadt Station, inzwischen zum dritten Mal ist der Team-Wettbewerb Global Champions League auch dabei. Im vergangenen Jahr haben über zehntausende Besucher den Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg und die emotionale Verabschiedung des Holsteiner Hengstes Casall im Derby-Park miterlebt. In diesem Jahr lässt die Starterliste für die Prüfungen der beiden prestigeträchtigen Springsportserien auf Fünf-Sterne-Niveau auf jeden Fall wieder sportliches Weltklasseniveau erwarten.

Aus deutscher Sicht sind mit dabei: David Will und Derby-Sieger Holger Wulschner sowie der wieder genesene Ludger Beerbaum, der gemeinsam mit seinem Bereiter Christian Kukuk und dem Kanadier Ben Asselin im Team Berlin Eagles antreten wird. Gleich drei aktuelle Vertreter des deutschen A-Kaders werden mit Routinier Marcus Ehning und den beiden Shooting-Stars des vergangenen Jahres Laura Klaphake und Maurice Tebbel vertreten sein. Dabei bilden Ehning und Tebbel zusammen mit dem Belgier Jur Vrieling das Team Valkenswaard United, Klaphake wird hingegen mit Pieter Devos (BEL) und der Australierin Edwina Tops-Alexander die St. Tropez Pirates vertreten. Letztere meldete sich übrigens beeindruckend aus ihrer Babypause zurück und gewann den Longines Global Champions Tour Grand Prix von Miami Beach (USA).

Auch der Vorjahressieger der Tour-Premiere in Berlin beim Global Jumping Berlin, Christian Ahlmann, hat sich angekündigt, genauso wie der Doppel-Gesamtsieger Harrie Smolders (NED). Der Weltranglistenzweite hatte 2017 das Kunststück fertig gebracht, sich an die Spitze der Longines Global Champions Tour zu setzen und mit den Hamburg Diamonds die Gesamtwertung der Global Champions League zu gewinnen. In Hamburg vertritt er zusammen mit Danielle Goldstein (ISR) und Jos Verlooy (BEL) nun die Montreal Diamonds.

Weitere internationale Spitzenreiter vervollständigen den Reigen dieser hochwertigen Liga, wie der belgische Championatsreiter und Vize-Europameister Gregory Wathelet, die französischen Springsportstars Roger-Yves Bost, Simon Delestre und Julien Epaillard, der schwedische Erfolgsreiter Rolf-Göran Bengtsson und weil kein Spitzenturnier auf der Welt ohne einen Whitaker auskommt, wird Michael die britische Familienehre in Hamburg hochhalten.

In Hamburg wird bereits am Turnierdonnerstag die erste Runde der Teams im Mercedes-Benz Championat von Hamburg entschieden. Die besten 35 Paare daraus dürfen im Anschluss im Longines Global Champions Tour Grand Prix antreten. Dieser wird - wie auch das Mercedes-Benz Championat am Donnerstag – live im NDR Fernsehen übertragen.

Bild: foto gcl No. 1

Die Global Champions League bringt die besten Reiter der Welt nach Klein Flottbek. (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

10.04.2018 16:51 Uhr

Besondere Etappe und sagenhaftes Jubiläum

Hamburg – Noch vier Wochen, dann ist es endlich wieder so weit! Es ist Derby-Zeit! Das von J.J.Darboven präsentierte 89. Deutsche Spring-Derby lockt nicht nur die Weltelite im Spring- und Dressursattel nach Hamburg Klein Flottbek, sondern auch über 90.000 Besucher. Die genießen die prickelnde Atmosphäre im herrlichen Derby-Park - hier trifft man sich halt, denn das Derby gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in der Hansestadt. „Für dieses Event reisen unsere Kunden nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg an“, freut sich Burghard Stibbe, Regionalleiter Nord der Deutschen Kreditbank AG. „Das Derby ist in seiner regionalen und überregionalen Bedeutung für uns ein absolutes Highlight!“

„Die Riders Tour ist im 18. Jahr, seit 2010 mit dem Titelsponsoring der DKB und in Kombination mit der Longines Global Champions Tour und Global Champion Team – „…das alles macht Hamburg einzigartig“, betont Volker Wulff „Kontinuität steht immer für ein funktionierendes System. Selten wird das so deutlich wie beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby“.

Ein echter Stammgast ist zum Beispiel Holger Wulschner, der als einziger Reiter der Geschichte mit dem Holsteiner Hengst Capriol das Kunststück fertig brachte, im Jahr 2000 das Deutsche Spring-Derby mit einem perfekten Ergebnis zu gewinnen: Sieg in der ersten Qualifikation, Sieg in der zweiten Qualifikation und Sieg im eigentlichen Derby - das hat es vorher und bis jetzt nicht wieder gegeben. „Das ist ja schon etwas länger her, dass ich hier gewonnen habe“, lacht Holger Wulschner. „Aber das Derby in Hamburg ist für mich immer ein Ziel. Und ich finde es toll, wie modern das Derby geworden ist. Modern und trotzdem traditionell.“

Auch in diesem Jahr lockt diese spektakuläre zweite Etappe der DKB-Riders Tour mit den Herausforderungen des ältesten und schwierigsten Parcours der Welt über die Irischen Wälle, Birkenoxer und den IDEE KAFFEE Wall hinunter stellen.

Eine weitere echte Kult-Prüfung ist das Almased Deutsches Dressur-Derby. In diesem Jahr feiert diese außergewöhnliche Prüfung das 60. Jubiläum und das wird natürlich gefeiert. Der Wettkampf ums begehrte Blaue Band, das dem Derby-Sieger umgelegt wird, ist eine der spannendsten Entscheidungen im Dressursport weltweit. „Ich bin am Finale leider knapp verbeigesaust“, schmunzelt Co-Bundestrainer Johnny Hilberath. „Der Stchel sitzt noch heute tief, ich hätte sehr gerne mal das Derby-Finale geritten – das ist und bleibt etwas ganz Besonderes“.

Der Modus ist einzigartig. Auf Grand Prix-Niveau wird zwischen drei Finalisten im Pferdewechsel entschieden, wer sich in die Liste der Derby-Sieger eintragen darf, und diese Liste ist gespickt mit Dressursport-Legenden. Willi Schultheis, Dr. Reiner Klimke, Inge und Monica Theodorescu, Karin und Herbert Rehbein, Isabell Werth, Klaus und Anabel Balkenhol. Ein weiteres sehr charmantes Derby-Siegerpaar sind Dolf-Dietram Keller und seine Tochter Kathleen. 2003 gewann der Vater mit dem legendären Donnerhall-Sohn De Niro im Derby-Park. Acht Jahre später im Alter von gerade einmal 21 Jahren machte es Kathleen ihm nach und ist seitdem die jüngste Derby-Siegerin der Historie. Mehrfach hat Kathleen übrigens das U25-Derby für sich entschieden. Die beiden werden nun wieder Dressursport-Geschichte schreiben, denn zum Jubiläum werden sie im Hauptstadion als Highlight der Feierlichkeiten ein Pas de Deux auf Grand Prix-Niveau präsentieren. Eigentlich hat Dolf-Dietram Keller sich schon ein stückweit in den Ruhestand verabschiedet, doch für diesen speziellen Anlass steigt er noch einmal aufs Pferd und hat sich sogar neue Reitstiefel gekauft. Und es gibt weitere tolle Jubiläumsaktionen: Wer sich in der Jubiläums-Fotobox am Dressurstadion ablichten lässt, kann am Fotochallenge-Gewinnspiel um Tickets für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby 2019 teilnehmen. Und wer in diesem Jahr wie das Deutsche Dressur-Derby 60 wird, kann sich 20 Prozent Rabatt auf die aktuellen Tagestickets sichern.

Bild: Foto Wulschner - Wulff No. 1

Johnny Hilberath (Co-Bundestrainer Dressur), Burghard Stibbe (Regionalleitung Nord DKB), Holger Wulschner und Volker Wulff (Veranstalter) (Foto: EN GARDE)

04.04.2018 15:59 Uhr

Pato Muente - Stilist im Derby-Parcours

Hamburg – So richtig hatte ihn im vergangenen Jahr keiner auf der Favoritenliste. Es war aber nicht nur die Doppel-Nullrunde, die Pato Muente (SLO) mit seiner zehnjährigen Holsteiner Stute Zera lieferte, sondern vor allem die Art und Weise, wie er das von J.J.Darboven präsentierte 88. Deutsche Spring-Derby für sich entschied und sich gleichzeitig die erste Etappe der DKB-Riders Tour sicherte. Denn Zera und Muente absolvierten den schwersten Parcours der Welt scheinbar mühelos und stilistisch einwandfrei – eine Augenweide war es, die beiden über Pulvermanns Grab, die irischen Wälle, die Holsteiner Wegesprünge und natürlich den IDEE KAFFEE Wall hinunter zu beobachten. Was dem sympathischen Springreiter mit den drei Reisepässen, nämlich dem argentinischen, dem amerikanischen und dem slowenischen, sonst noch alles wichtig ist, hat er im Steckbrief verraten.

Name: Pato Muente
Geburtsdatum und -ort: 23. März 1974 in Buenos Aires (ARG)
Wohnort: Timmerloh (Niedersachsen)
Größe & Gewicht: 178 cm, 72 kg
Familienstand/Partner/Kinder: verheiratet mit Antje Muente, geb. Armbrust, Kinder: Luka (8), Paulina (4)
Lieblingsessen/-getränk: Entrecôte, trockener Rotwein
Lieblingssänger/-band: Phil Collins
Lieblingsfilm: Braveheart


Was ist Ihnen lieber, …
    … Hund oder Katze? Ich mag beide sehr.
    … Berg oder Strand? Strand
    … Krimi oder Komödie? Krimi
    … Soul oder Rock’n’Roll? Rock’n’Roll
    … Pommes oder Rohkost? Ein leckerer Salat mit Olivenöl
    … Couch oder Kirmes? Couch

Mit drei bis fünf Stichworten:
Wie würden Sie sich beschreiben? Ich bin ziemlich ungeduldig, sehr aktiv und habe ein gutes Herz.

Worauf sind sie stolz?

Auf meine Familie und meine Freunde und natürlich auch darauf, dass ich Dank der mir anvertrauten Pferde meinen Traum leben kann.

Woher nehmen Sie die Motivation für den Reitsport?  
Gute Musik gibt mir viel Antrieb!

Was tun Sie, wenn Sie mal entspannen möchten?
Puh… ich weiß gar nicht wie das geht… aber wenn ich Freunde zum Grillen einlade und alle sitzen um den Tisch und genießen das Essen, dann bin ich schon entspannt.

Einen Tag ins Leben eines anderen schlüpfen:

Wen würden Sie aussuchen und warum? Iron Man – er kann fliegen und überhaupt kann er einfach alles!

Wer ist Ihr Idol oder Vorbild?
Luciano Pavarotti – er hat mich sehr fasziniert. Er hat auf seiner Anlage in Modena während des Turniers dort immer ein Konzert gegeben. Das hat mich immer sehr fasziniert und er hat einfach viel in seinem Leben bewegt.

Wenn Sie sich ein Pferd Ihrer Konkurrenten aussuchen könnten, wäre das?
Emerald von Harrie Smolders, er hat die perfekte Sprungtechnik und er liebt es zu springen, spielt zwischen den Sprüngen rum und zeigt viel Freude am Sport.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Das Leben ist nur einmal, also geh nach vorne!

Ihr perfekter Tag beginnt mit

… Sonne, wenn ich das Fenster aufmache und dem Duft von Kaffee … und endet mit
… einem Glas guten Rotwein

Wie sind Sie zum Reiten gekommen und wie hieß das erste Pferd/Pony, das Sie geritten sind?
Meine Mutter hat mich schon aufs Pferd gesetzt, da war ich zwei Jahre alt. Mit sechs durfte ich das Pferd meines Vaters reiten, er hieß Tokoy. Mein erstes Turnier habe ich mit 13 geritten mit Grapefruit.

Welcher ist Ihr – emotional gesehen – größter/wichtigster Erfolg und warum?
Das ist natürlich der Sieg beim Deutschen Spring-Derby 2017. Ich habe schon viele Große Preise gewinnen können, aber diese spezielle Prüfung vor so vielen Zuschauern und in dieser einzigartigen Atmosphäre, war beeindruckend. Außerdem war meine ganze Familie da und viele Freunde. Und ich wusste, dass es die letzte Prüfung mit Zera sein würde, da sie dann ja in die Zucht gehen sollte. Das war sehr emotional.

Wer unterstützt Sie im Training?

Zuhause mein Schwiegervater Hans-Jürgen Armbrust, in Vorbereitung auf das Derby waren das Achaz von Buchwaldt, Carsten-Otto und Tjark Nagel.


Welches Pferd ist Ihr Seelenpferd und warum?

Das war der Hannoveraner Hengst As di Villagana, den ich vom Landgestüt Celle übernommen hatte. Mit ihm habe ich mein erstes Springen der Longines Global Champions Tour und Nationenpreise erfolgreich geritten. Ich habe unfassbar viel mit ihm gewonnen und er hat immer alles für mich gegeben.

Sehen wir Sie beim von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby vom 9. – 13. Mai 2018 wieder?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe einen ganz tollen Siebenjährigen, den ich im Equiline Youngster Cup reiten werden. Und zu 51 Prozent werde ich auch in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby reiten (lacht). Und ich werde mir sicher viel angucken, ich liebe dieses Turnier, es ist nun mal ein ganz spezieller Ort für mich und Klein Flottbek ist nur 25 Minuten von zu Hause entfernt.

Bild: Foto Muente No. 1

Pato Muente gewann mit Zera das Deutsche Spring-Derby 2017 (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

27.03.2018 11:41 Uhr

Die Besten touren um die Welt und machen Station in Hamburg-Klein Flottbek

Hamburg – Seit zehn Jahren ist das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby Gastgeber der höchstdotierten Springsportserie der Welt, der Longines Global Champions Tour. Inzwischen zum dritten Mal ist auch der ebenso exquisite Teamwettbewerb Global Champions League fester Bestandteil im sportlichen Programm des Turnierklassikers. Vom 9. bis 13. Mai 2018 werden somit wieder die besten Springreiter der Welt bei der dann fünften Station der Saison um Punkte fürs Ranking reiten.

Am vergangenen Wochenende feierten Longines Global Champions Tour und Global Champions League ihren Saisonauftakt in Mexiko City (MEX). In der Tour triumphierte Scott Brash mit seiner bewährten Ursula XII. Der Brite konnte schon zwei Mal den Gesamtsieg der Serie einfahren und spielte in Mittelamerika seine ganz Routine aus. Im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Mexico City verwies er Daniel Deußer mit Tobago Z und Alberto Zorzi (ITA) mit Contanga auf die Plätze. In der Teamwertung siegte die neu gegründete Mannschaft Miami Celtics vertreten durch den Iren Denis Lynch und seinen jungen Landsmann Michael Duffy. Das Team gewann vor den Paris Panthers und Valkenswaard United.

Für die beiden Touren geht es nun an den herrlichen Strand von Miami Beach (USA), danach in die Asienmetropole Shanghai (CHN). Im Anschluss reist die Serie nach Europa, zunächst in die spanische Hauptstadt Madrid, dann nach Hamburg-Klein Flottbek.

Hier steigen die Reiter der Tour am Turnierdonnerstag ins Geschehen ein. Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg ist nämlich gleichzeitig der erste Umlauf der Global Champions League.

Der Turniersamstag entscheidet dann zunächst die Punktevergabe in der Teamwertung. Dieser Umlauf ist gleichzeitig die qualifizierende Runde für den Longines Global Champions Tour Grand Prix von Hamburg, der im Anschluss entschieden wird.

Im vergangenen Jahr sorgte der Holsteiner Hengst Casall mit seinem langjährigen Reiter Rolf-Göran Bengtsson (SWE) für einen unvergesslichen Reitsportmoment, als er 18-jährig in dieser Prüfung sein allerletztes Springen ging und einen fulminanten Sieg feierte.

Nach Hamburg geht es für die Longines Global Champions Tour und Global Champions League weiter. St. Tropez (FRA), Cannes (FRA), Cascais (POR), Monaco (MCO), Paris (FRA) und Chantilly (FRA) heißen die Etappen, bevor die zweite deutsche Station, nämlich das Global Jumping Berlin vom 27. bis 29. Juli 2018 im Kalender notiert ist. Über London (GBR), Valkenswaard (NED) und Rom (ITA) geht es weiter nach Doha (QAT). Hier kommt es traditionsgemäß zum Finale der Longines Global Champions Tour. In der Global Champions League geht es in Doha um einen aussichtsreichen Platz für die alles entscheidenden GC Playoffs, die besten 16 Teams dürfen dann zum Finale der League nach Prag (CZE) reisen. Außerdem treffen sich hier nochmal alle Sieger der LGCT Grand Prix der Saison 2018, um am Longines Global Champions Super Grand Prix teilzunehmen.


Zum Deutschen Spring- und Dressurderby:
Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg-Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.
Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Bild: Foto Mexico No. 1

Scott Brash gewann mit Ursula in Mexiko den Auftakt zu Longines Global Champions Tour (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

14.03.2018 13:19 Uhr

Das ist neu beim Derby in Klein-Flottbek

Hamburg – Es ist ein legendärer Turnierklassiker, das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby, das wie immer in der Christi Himmelfahrts-Woche vom 9. bis 13. Mai 2018 zelebriert wird. Doch frei nach dem Motto „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ wartet das Reitsport-Kultevent auch in diesem Jahr mit vielen Neuerungen auf, und zwar sowohl im Springstadion als auch im Dressurviereck. Was aber traditionell ganz sicher erhalten bleibt, sind die alljährlichen Derby-Emotionen: “Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für mich jedes Jahr und jeden Tag wie die Nordsee“, philosophiert Turnierchef Volker Wulff: „wie eine Riesenwelle der Emotionen“.

Schon der erste Turniertag steigt voll ins Geschehen ein, denn der Derby-Mittwoch liefert im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG — DVAG bereits zum Auftakt in die Turnierwoche die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das bekanntermaßen gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour ist. Die Deutsche Kreditbank AG ist seit vielen Jahren bewährter Partner der Riders Tour im Allgemeinen und von Hamburg im Speziellen. „Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für uns ein Schlüsselevent“, erklärt Reiner Johannsen, Standortleiter der DKB Hamburg. „Ein Event, das Aufmerksamkeit auf sich zieht, nachhaltig und zielstrebig ist – das passt zu uns!“

Auch die etablierte und hochfrequentierte Youngster-Tour, erstmals in Form des Equiline Youngster Cup in Hamburg zu Gast, wird sein Debut in Klein Flottbek mit neuem Modus feiern. Ab 2018 wird diese internationale Serie für Nachwuchspferde nämlich getrennt ausgeschrieben, somit treten die acht- und siebenjährigen Springtalente nicht mehr direkt gegeneinander an, sondern in getrennten Wertungen.

Am Turnierdonnerstag, Christi Himmelfahrt, steigen die Dressurreiter ins Derby-Geschehen ein, unter anderem im Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert. Der Grand Prix ist gleichzeitig Teilwertung der prestigeträchtigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour und Qualifikation zum Almased Deutsches Dressur-Derby. Übrigens wird es das 60. Dressur-Derby sein, das in diesem Jahr ausgeritten wird – wie immer spannend und exklusiv im Finale mit drei Spitzenreitern auf internationalem Grand Prix-Niveau mit Pferdewechsel. Das gibt es nur in Hamburg und auch das Jubiläum wird natürlich gebührend gefeiert.

Neben diesem Geburtstag sind auch die U25- und Ponyreiter wieder mit ihrem eigenen Derby dabei. „Das Derby würde, ohne diese beiden Nachwuchstouren, zu einer Veranstaltung, die ihrem Auftrag der Förderung nicht gerecht wird“, so Volker Wulff.

Im Springstadion wird am Feiertag traditionell das Mercedes-Benz Championat von Hamburg entschieden und hier liefert der Sieger alljährlich zwei rasante Ehrenrunden: Eine mit dem vierbeinigen Sportpartner, die andere mit dem Ehrenpreis, einem nagelneuen Auto mit schickem Stern auf der Kühlerhaube.

Der Freitag entscheidet mit dem Preis der Deutschen Kreditbank AG die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby. Im Dressurviereck gibt es indes eine echte Premiere, denn hier treffen sich internationale Dressurreiter zu den Almased Dressage Amateurs, einer neuen und einzigartigen Serie für ambitionierte Non-Professionals im Viereck.

Am Turniersamstag steht das Wettkampfgeschehen im Parcours im Zeichen der Longines Global Champions Tour und Global Champions League, denn hier entscheiden sich die Wertungsprüfungen dieser höchstdotierten Serien. Im vergangenen Jahr gab es unvergesslich emotionale Momente, als der Holsteiner Hengst Casall sich 18-jährig topfit mit einem Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg aus dem Sport verabschiedete. Im Dressurviereck stehen parallel unter anderem die Entscheidungen im Grand Prix Special, dem Deutsche Bank Preis, und in der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, auf dem Programm.

Den glanzvollen Schlusspunkt liefert dann der ultimative Derby-Sonntag. Hier entscheidet sich das von J.J.Darboven präsentierte 89. Deutsche Spring-Derby und somit die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. „Ich stand selbst schon mal mit einem Polopferd auf dem Wall“, gestand schmunzelnd Albert Darboven, „aber ich bin leider wieder umgedreht. Ich habe größten Respekt vor Pferd und Reiter, die diese Aufgabe meistern“. Er kenne das Derby von Kindesbeinen an und betont: "Das muss unbedingt erhalten bleiben".

Außerdem wird zum 60. Mal das heiß begehrte Blaue Band des Siegers im Almased Deutsches Dressur-Derby vergeben. Im vergangenen Jahr sorgten zwei Stilisten mit Derby-Siegesritte voller Harmonie und Leichtigkeit für Furore, die ausverkaufte Ränge und einen Millionenpublikum an den Bildschirmen begeisterten: Im Parcours war dies der für Slowenien startende Pato Muente mit der zehnjährigen Holsteinerin Zera, im Viereck faszinierte der Brite Emile Faurie mit drei Bestrunden im Kurz-Grand Prix.

Bild: Foto PK No. 1

Reiner Johannsen (DKB), Albert Darboven (J.J.Darboven), Friederike Hahn, Nisse Lüneburg und Volker Wulff (Turnierleiter) (Foto: Jacques Toffi)

09.03.2018 14:51 Uhr

Tradition und Innovation für Dressur im Derby-Park

Hamburg – Das Almased Deutsches Dressur-Derby ist die Traditionsprüfung im Viereck schlechthin. Vom 9. bis 13. Mai 2018 wird beim J.J.Darboven präsentierten Deutsche Spring- und Dressur-Derby das inzwischen 60. Dressur-Derby ausgetragen. Drei internationale Weltklassereiter messen sich dann im einzigartigen Finale auf Grand Prix-Niveau mit Pferdewechsel und der Sieger bekommt das legendäre Blaue Band, die traditionelle Derby-Siegerschärpe, umgelegt. Der Weg ins Finale führt über den Grand Prix im Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert, gleichzeitig Teilwertung der klug konzipierten, internationalen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour, die in Hamburg-Klein Flottbek den Auftakt in die Saison feiert. Die besten drei Reiter qualifizieren sich für das Almased Deutsches Dressur-Derby am Sonntagvormittag. Im vergangenen Jahr glänzte der britische Championatsreiter Emile Faurie mit dem Meisterstück, nicht nur mit seiner Stute Escada, sondern auch mit den Pferden seiner Konkurrentinnen die jeweiligen Tageshöchstnoten zu erreichen und feinste Reitkunst zu präsentieren.

Die Teilnehmer der internationalen Vier-Sterne-Dressurtour haben zudem am Turniersamstag noch die Wahl zwischen Grand Prix Special im Deutsche Bank Preis sowie der Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Jenisch.

Um gerade die außergewöhnlichen Maxime des Dressur-Derbys weiterzutragen und zukunftsfähig zu erhalten, werden bereits seit den Jahren 2009 (Pony) und. 2010 (U25) auch Derbys im Nachwuchsbereich ausgeschrieben.

Die U25-Reiter stellen sich der Herausforderung einer S*-Dressur mit Pferdewechsel im U25-Dressur-Derby. Die U16-Talente treffen sich mit ihren Ponys zum von Selleria Equipe präsentierten Deutsches Pony-Dressur-Derby, ebenfalls mit Ponywechsel. Eins ist allen Derbys gemeinsam: Der Pferde- und Ponywechsel ist hochspannend. Hier zeigt sich ganz klar, welcher Reiter neben technischen Fertigkeiten auch das ausgeprägte Feingefühl sowie genügend Empathie für den fremden vierbeinigen Sportpartner zeigt und die Richterschaft mit möglichst harmonischen und fehlerfreien Runden überzeugt.

Spannend wird es aber auch bei der innovativen internationalen Dressurserie Almased Dressage Amateurs. Die Serie richtet sich – wie der Name schon sagt – an ambitionierte Non-Professionals und feiert in Hamburg seine Premiere. Teilnehmen dürfen Dressurreiter, die mindestens 26 Jahre und noch nicht in der FEI Weltrangliste gelistet sind. Pro Veranstaltung werden maximal 24 Startplätze vergeben. Es ist jedem Reiter erlaubt, bis zu drei Pferde zu reiten. Diese Serie umfasst drei Kategorien. In der Bronze-Tour wird ein Prix St. Georges und eine Intermediaire I geritten, in der Silber-Tour die Intermediaire A und II. Die Gold-Tour umfasst Intermediaire II und Grand Prix. Nach dem Auftakt in Hamburg reist die Serie weiter  nach Wiesbaden, anschließen in die dänischen Turnierstätten Aalborg und Herning und dann nach Leudelang in Luxemburg.

Bild: Foto Emile Faurie No. 1

Annkathrin Trouillé (Almased), Volker Wulff (ÉNGARDE), Emile Faurie mit Reiner und Jessica Schwiebert (Hellenehof) (Foto:Thomas Hellmann)