Titelbild: Braunschweiger Löwen Classics

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17. bis 19. März 2017 Braunschweiger Löwen Classics

20.03.2017 10:00 Uhr
Autor: PM Löwen Classics

Löwen Classics: Christian Kukuk schnappt sich den Großen Preis der Volkswagen AG

Braunschweig –  Christian Kukuk fährt jetzt VW Tiguan -  der 27-jährige Profi aus dem Stall Beerbaum in Riesenbeck blieb im Weltranglistenspringen fehlerfrei in 40,27 Sekunden mit dem elf Jahre alten Clinton-Nachkommen Cordess und sicherte sich damit den wertvollen Sieg im Großen Preis der Volkswagen AG. Kukuk hat aktuell einen regelrechten Lauf. “Das ist ja nicht so planbar mit Pferden”, räumte der Springreiter lächelnd ein und genoss den Erfolg in Braunschweig.

Als einer der ersten Starter gelang Kukuk eine fehlerfreie Runde und dann begann das Warten. “Das ist schon ungewöhnlich, mir war aber schon klar, das es ein Stechen geben würde,” so Kukuk, “es spricht auch für den Parcoursbauer. Ich glaube der hat einen unglaublich guten Job gemacht das ganze Wochenende.” Die Nullrunden zwei und drei lieferten Jasper Kools aus Diepholz mit Chatto und Dirk Klaproth als “Lokalmatador” mit Vasko ab. Klaproth drehte voller Freude gleich eine Extrarunde nach dem geglückten Umlauf und wurde mit rauschendem Applaus belohnt. Der 42-jährige belegte am Ende Rang zwei. “Ich habe Vasko seit er fünfjährig ist und habe immer an ihn geglaubt.” Für Klaproth ist jetzt erst mal “Weihnachten, Ostern und Geburtstag und einfach alles zusammen”.  Jasper Kools, der vor zwei Jahren bereits alle drei Hauptprüfungen der Lastruper Spring Days mit Chatto gewinnen konnte, schaut jetzt schon Richtung Deutsches Berufsreiterchampionat und will dann seinen Titel in Lastrup verteidigen.

Insgesamt 43 Reiter/ Pferd-Paare gingen im Großen Preis der Volkswagen AG an den Start, drei erreichten das Stechen und etliche mussten sich lediglich über einen Flüchtigkeitsfehler ärgern, der den Einzug ins Stechen verhinderte.

Nicht mal 24 Stunden zuvor konnte Mario Stevens, der neue Deutsche Hallenchampion, in der Volkswagen Halle auftrumpfen. Er gewann den Preis der Deutschen Kreditbank AG mit Banana Pancake und damit das zweite Weltranglistenspringen des internationalen Reitturniers vor Marco Kutscher (Bad Essen), der insgesamt erfolgreichster Reiter der Großen Tour bei den Löwen Classics wurde und dafür den Sonderpreis der Veolia erhielt.


HGW-Bundesnachwuchschampionat für Marie Ligges

Sie ist die Erste in 30 Jahren der HGW Wettbewerbe, die gleich zwei wichtige Entscheidungen im gleichen Jahr für sich verbuchen konnte: Marie Ligges hat nach dem “Goldenen Sattel” auch das HGW-Bundesnachwuchschampionat in Braunschweig gewonnen. Die 17-jährige setzte sich mit ihrem eigenen Pferd Dibadu L und Emilia Lösers S.I.E.C. Copy Cat im Finale der besten vier Teilnehmer an die Spitze und wurde zudem mit Szenenapplaus belohnt. So still war es in den Finalrunden “das man eine Stecknadel hätte zu Boden fallen hören können”, stellte Löwen Classics Sportdirektor Franke Sloothaak fest. Mit intensivem Interesse verfolgten die Zuschauer die Auftritte der besten deutschen Nachwuchsreiter. “Das war eine ganz tolle Atmosphäre”, unterstrich auch die Siegerin aus Herbern, “man fühlte sich als Teilnehmer wirklich wohl, weil alle mitgefiebert haben, aber auch mitgelitten, wenn man mal enttäuscht war.” Ein Umstand, der auch den Platzierten als unvergesslich in Erinnerung bleiben wird. Platz zwei im HGW-Bundesnachwuchschampionat, gefördert von der Horst-Gebers-Stiftung In Memoriam Debby Winkler belegte Johanna Schulze Thier vom RFV Napel Herbern mit Corloona, Dritte wurde Emilia Löser (RFV Niederneisen) mit S.I.E.C. Copy Cat und den vierten Rang eroberte Calvin Böckmann (RG Klein Roscharden) mit Carvella Z. Bundestrainer Peter Teeuwen besah sich seine Nachwuchskräfte mit großer Zufriedenheit.

Axel Milkau erleichtert über Zuschauerresonanz

Die Löwen Classics 2017, die erstmals an drei Tagen stattfanden, lockten rund 25.000 Zuschauer in die Volkswagen Halle. Die Verkürzung, so erfuhr Turnierchef Axel Milkau, gefiel rundherum, auch den Sponsoren und Partnern der Löwen Classics. Daher plant Axel Milkau auch 2018 mit drei Turniertagen. “Grundsätzlich denken wir darüber nach, irgendwann auch wieder unseren vierten Stern zurück zu holen. Das muss aber nicht notwendigerweise mit einem Tag mehr zusammenhängen”, so Milkau, “wir haben viele ehrenamtliche Helfer, die sich einen Tag weniger frei genommen haben. Das muss man auch bedenken.” Für Milkau und Sportdirektor Franke Sloothaak ist die gute Botschaft die, dass das Turnier auch in naher Zukunft gesichert ist. Veolia verlängerte den Vertrag am Samstag um zwei Jahre, die Öffentliche Versicherung tat das bereits in den Vorjahren und auch Volkswagen wird weiter dabei sein.

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Christian Kukuk und Cordess gewannen den Großen Preis der Volkswagen AG in Braunschweig. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

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Marie Ligges ist neue HGW-Nachwuchschampioness. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

19.03.2017 13:00 Uhr
Autor: PM Löwen Classics

Veolia Championat für Jungtalent - DM-Gold für Westfalen-Trio

Braunschweig –  Julien Mounier, Vorstand von BS I Energy und somit Vertreter von Veolia bei den Braunschweiger Löwen Classics, hat im Laufe der Jahre schon mehreren Siegern des Veolia Championats die Hand schütteln können. Der aktuelle Gewinner ist einer der Jüngsten: Erst 24 Jahre alt ist Lennert Hauschildt, kommt aus Sittensen und hat seine Berufsausbildung zum Pferdewirt noch gar nicht ganz abgeschlossen. „Ich konnte noch gar nicht telefonieren, aber das Handy ging schon dauernd“, stellte der junge Gewinner gleich nach der Siegerehrung und der Pressekonferenz fest.  


Weltranglistenspringen wie das Veolia Championat hat der junge Niedersachse noch nie zuvor gewonnen. „Mir ist im Stechen nicht alles so gelungen, hat Lennert besser gemacht und verdient gewonnen“, so der zweitplatzierte Marco Kutscher aus Riesenbeck. Der so Gelobte war schlicht perplex. Aus Sittensen kommt Lennert Hauschildt, trainiert bei Hergen Forkert und beide zusammen oft mit Andreas Ripke, der aus Lohne stammt, aber im schleswig-holsteinischen Steinfeld zuhause ist. Platz drei eroberte Philipp Weishaupt aus Riesenbeck. „Eigentlich kann ich mit dem Caivano so sehr schnelle Runden gar nicht unbedingt reiten,“ plauderte der junge Sieger munter aus. „Aber heute lief das wirklich optimal.“ Das er am Ende des Tages das Championat für sich entscheiden kann, das hat der 24-jährige, der seine Startgenehmigung von Löwen Classics-Veranstalter Axel Milkau erhielt, sich vorher nicht träumen lassen.
 

Veolia verlängert das Engagement bis 2019

Frohe Kunde für die Pferdesportfans: Veolia bleibt als Sponsor den Löwen Classics auch 2018 und 2019 erhalten. „Durch die Beteiligung an der BS I ENERGY-Gruppe ist Veolia der Region Braunschweig in besonderem Maße verbunden. Die Löwen Classics sind ein Aushängeschild für die Stadt und tragen viel zu ihrem Renommee und zur Lebensqualität bei. Deshalb wird Veolia den Veranstaltern auch in den kommenden zwei Jahren als Partner zur Seite stehen“, so Julien Mounier, Vorstand BS I Energy. Mounier, Turnierchef Axel Milkau, Sportdirektor Franke Sloothaak und dessen Vorgänger Hans-Günther Winkler „besiegelten“ die Vertragsverlängerung gestern ganz frisch mit einem Glas Sekt. „Für die Zukunft planen zu können und das Verhältnis weiter zu stärken, ist von großer Bedeutung,“ so Franke Sloothaak, „Verlässlichkeit ist meines Erachtens ein ganz wichtiger Faktor und das werden wir auch in Zukunft so halten.“
 

Team Westfalen erneut DM-Gewinner bei den Löwen Classics

Zwei Damen, ein Herr und Landestrainer Klaus Reinacher durften gegen 19 Uhr ausgiebig jubeln in der Volkswagen Halle. Jana Wargers (Emsdetten), Pia-Katharina Bostock-Beeking (Ahaus) und Toni Haßmann (Münster) sicherten dem Westfälischen Verband Gold in der von der Öffentliche Versicherung Braunschweig präsentierten Deutschen Meisterschaft der Landesverbände. Gecoacht wurde das Trio von Landestrainer Klaus Reinacher aus Rosendahl und alle vier gemeinsam freuten sich diebisch über den gelungenen Coup in der Volkswagen Halle mit gerade mal 0,75 Strafpunkten aus zwei Umläufen.


“Für die Mannschaft zu reiten, ist immer eine Herausforderung”, unterstrich Toni Haßmann, der als letzter des Trios in den Parcours ging. “Die haben mich schon ein bißchen unter Druck gebracht, weil beide ohne Fehler geblieben sind, da wollte ich ja nix verpatzen”. Eine faustdicke Überraschung gelang dem jungen Wildcard-Team des Pferdesportverbandes Hannover - die Youngster Julia Plate, Finja Bormann und Tim-Uwe Hoffmann jumpten hinter Westfalen auf den Silberrang und damit noch vorbei an Hannover II mit den Routiniers Thomas Brandt, Julie Mynou Diederichsmeier und Hilmar Meyer.


Silber und Bronze für “seine” Mannschaften - da strahlte Turnier- und Verbandschef Axel Milkau vor Stolz. Zumal die Wildcard für das ganz junge Team seine Idee war und nun von feinstem Erfolg gekrönt wurde.


FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau nutzte die Gelegenheit, Milkau dafür zu danken, dass “Du die Idee gehabt hast und gesagt hast, ich will das machen.” Seit acht Jahren gebe es nun die Deutsche Meisterschaft der Landesverbände. “Genau der Mannschaftsgedanke passt auch gut zur Öffentliche Versicherung”, so Knud Maywald aus dem Vorstand des Unternehmens. In jedem Unternehmen komme es darauf an, dass ein Team gut zusammenarbeitet, damit etwas entsteht und voran geht...
 

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Lennert Hauschild gewann mit Caivano das Veolia Championat. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

18.03.2017 10:00 Uhr
Autor: PM Löwen Classics

Mario Stevens ist neuer Deutscher Hallenchampion

Der 34 Jahre alte Mario Stevens aus Cloppenburg hat bei den Löwen Classics das Deutsche Hallenchampionat der Landesmeister für sich entschieden und damit Gold für den Landesverband Weser-Ems geholt. Mit dem 16 Jahre alten Holsteiner Credo überflügelte Stevens in der Volkswagen Halle seine Mitbewerber und der Mut zum Risiko wurde belohnt. “Credo hat sowas wie einen zweiten Frühling, er ist frisch, fühlt sich gut an,” so Stevens.

“Das war ein sehr spannendes Stechen und ich hatte zum letzten Sprung hin das Quäntchen Glück, das man haben muss”, so der neue Champion. Für ihn wie auch die mit Silber belohnten Evi Bengtsson (Breitenburg/ Schleswig-Holstein) und Heiko Schmidt (Neu-Benthen/ Mecklenburg-Vorpommern) hat das Deutsche Hallenchampionat der Landesmeister einen hohen Stellenwert. “Es kann auch Plattform für solche Reiter sein, die vielleicht nur ein gutes Pferd haben”, so Stevens, “und für den zweiten Umlauf brauchte man hier ein Grand Prix-Pferd, das war deutlich zu sehen.”

Evi Bengtsson freute sich über die konstante Leistung von La Pasion de Caballo Ulika. Die ehemalige Deutsche Meisterin beeindruckte erneut mit Gefühl und Routine. Das jüngste Pferd des Medaillentrios hatte Heiko Schmidt unter dem Sattel. Die erst acht Jahre alte Chaleen von Cellestial. “Man freut sich sowieso über so eine Platzierung, aber mit einem selbst gezogenen Pferd macht das doppelt Freude,” unterstrich der Profi aus Neu-Benthen.

Insgesamt 26 Reiterinnen und Reiter traten zum Deutschen Hallenchampionat der Landesmeister an und machten Lust auf mehr Entscheidungen. Ab Freitag geht es für die Mannschaften aus Deutschland um Edelmetall. Dann beginnt ab 10.30 Uhr der Run auf die von der Öffentliche Versicherung präsentierte Deutsche Meisterschaft der Landesverbände mit dem ersten Umlauf.

Premiere für Michael Jung

Der Welt erfolgreichster Vielseitigkeitsreiter, Michael Jung aus Horb gab in der Volkswagen Halle sein Debüt. Jung, der Olympia- WM, und EM-Gold gewann und Grand Slam-Sieger der Vielseitigkeit ist, fühlt sich wohl bei den Löwen Classics. “Meine Eindrücke? Gute Stallungen, breite Gänge in den Stallzelten, ein weiter Weg von dort zur Halle”, so der Multimeister schmunzelnd, “aber uns macht das nix, wir reiten ja eh auch viel raus ins Gelände”. Für den Olympiasieger ist es das letzte Hallenturnier und für`s Erste auch das letzte CSI, denn die Vielseitigkeitssaison beginnt langsam und seine Springpferde bekommen zwei Monate Pause.

Gleich im Eröffnungsspringen konnte Jung mit Platz zwei auf Sportsmann S auftrumpfen. Nur der polnische Sieger Adam Grzegorzewski war schneller mit Okarino und freute sich mächtig über den Triumpf. Michael Jung plant Sportsmann S auch im Veolia Championat von Braunschweig zu reiten.


Turnier statt Theater

Praktisch aus den Kulisse in die Volkswagen Halle wechselten am Freitag Jeanine Schulte, Andreas Elsholz  (GZSZ), Ronald Spiess und Dietmar Horcicka. Die vier Schauspieler folgten einer Einladung von Turnierchef Axel Milkau an die Komödie am Altstadtmarkt und staunten nicht schlecht über die Größe der Veranstaltung und vor allem über das, was im Hintergrund so alles funktionieren muss…..

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Credo und Mario Stevens bei den Löwen Classics auf dem Weg zum Titel als Deutsche Hallenchampions. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

16.03.2017 15:50 Uhr
Autor: PM / Löwen Classics

Jetzt geht es los - Löwen Classics Braunschweig

Die Löwen Classics 2017 können beginnen. Teilnehmer aus 13 Nationen sind vom 17. - 19. März zu Gast in Braunschweig und verwandeln die Volkswagen Halle zum In-Treffpunkt der Pferdewelt. Hier trifft sich alles: Der Wirtschaftsboss den Schauspieler und beide zusammen Springreiter und -reiterinnen aus aller Welt. Auf den Tribünen wird mitgefiebert, im Foyer in der Ausstellung ausgiebig gebummelt und in der Abreitehalle mal ausgiebig den Profis zugeschaut… Löwen Classics, das steht für drei Tage spannenden Sport und abwechslungsreiche Tage….

Internationale Bedeutung

Das CSI in der Volkswagen Halle hat sich längst einen exzellenten Ruf in der Szene erworben. Präzise und genau sind die Abläufe, die Organisation sucht ihresgleichen und das Programm ist beliebt. Axel Milkau und Franke Sloothaak verzichten gern auf “Schnickschnack”, sorgen stets dafür, dass alle sich wohlfühlen und der Sport im Mittelpunkt steht. Allein drei Mal geht es bei den Löwen Classics  um Weltranglistenpunkte für die Teilnehmer und das entfaltet beträchtlichen Reiz. Das Veolia Championat am Samstagnachmittag, der Preis der Deutschen Kreditbank AG und der Große Preis der Volkswagen AG sind die weltranglistenrelaventen Springen und allein schon mit rund 135.000 Euro Preisgeld dotiert. Hinzu kommen die Springen der internationalen Youngster-Tour mit den besten jungen Pferden.

Und auch auf nationaler Ebene sind die Löwen Classics einzigartig. Sowohl die Deutschen Meisterschaften der Landesverbände, präsentiert von der Öffentliche Versicherung Braunschweig, als auch das HGW-Bundesnachwuchschampionat zählen zu den herausragenden Prüfungen im Programm des internationalen Turniers in Braunschweig.

Die besten „Jungen Wilden“ - HGW-Bundesnachwuchschampionat

Das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter, die wichtigste Nachwuchsprüfung im deutschen Springsport, wird seit dem Jahr 1988 ausgetragen und seit einigen Jahren bereits sind die Löwen Classics in Braunschweig Gastgeber dieser renommierten Nachwuchsschau. Viele der Reiter, die sich in den vergangenen Jahren in die Siegerlisten eintragen konnten, schafften den Sprung an die nationale bzw. internationale Spitze, wie z.B. Toni Haßmann, Johannes Ehning oder Mario Stevens. Wer in die Volkswagen Halle kommt, wird also tatsächlich einen Ausblick in die Zukunft bekommen.

„Man guckt sich das tatsächlich gern an“, unterstreicht Franke Sloothaak, Sportdirektor des internationalen Turniers. „Da wird auf sehr hohem Niveau geritten, es ist unglaublich interessant, sich das anzuschauen.“ Insgesamt 25 hoffnungsfrohe Jungtalente erobern nun am Wochenende Braunschweigs Löwen Classics.
Immer im Herbst finden bundesweit sechs Sichtungen zum HGW- Bundesnachwuchschampionat statt. An diesen Sichtungen können Junioren sowie Junge Reiter teilnehmen, die im Jahr der Finalaustragung zum ersten Mal in dieser Altersklasse starten und von ihrem Landesverband benannt wurden.  Aus den gestarteten Teilnehmern wählt der zuständige Durchrichter sowie der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Peter Teeuwen, ca. 65 Reiter für zwei dreitägige Auswahllehrgänge in Warendorf aus. Bei diesen Auswahl-Lehrgängen werden 25 Reiter für das Finale im Rahmen des Internationalen Hallenturniers in Braunschweig ausgewählt.  

Und dort wird den Jungtalenten einiges abverlangt, gutes Reiten sowieso, aber auch Konzentrationsfähigkeit und Nervenstärke, denn bis in die Finalprüfung ist einiges zu tun. Das Finale besteht aus einer Qualifikationsprüfung und der endgültigen Finalprüfung, in der auch die Pferde gewechselt werden. Ausgeschrieben werden Stilspringprüfungen der Kl. M* mit Standardanforderungen. Die Finalprüfung mündet in einem Stechen der besten vier Reiter mit Pferdewechsel. All das wird in der Volkswagen Halle am Sonntagmittag zu sehen sein, noch vor dem Großen Preis. Die Finalrunden werden zudem öffentlich kommentiert und bewertet.

Dabei sein? Tickets sind noch zu bekommen…

...solange der Vorrat reicht an den Tageskassen der Volkswagen Halle. Live übertragen werden die Löwen Classics im Pferdesportportal ClipMyHorse.tv.  

Bild: foto haunhorst No. 1

Gewann 2016 das HGW-Bundesnachwuchschampionat bei den Löwen Classics - Max Haunhorst aus Hagen a.T.W.. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

15.03.2017 09:36 Uhr
Autor: PM / comtainment GmbH

Löwen Classics - formstark, fröhlich, charmant

Die Zeichen sind unübersehbar in Braunschweig: Es ist Löwen Classics-Zeit vom 17. - 19. März. Auf dem Harz & Heide-Gelände entsteht der internationale Stallbereich mit einem zusätzlichen Abreitezelt, an der Volkswagen Halle wird gewerkelt und gebaut, um Pferden, Reitern und Besuchern das typische Löwen Classics-Flair zu ermöglichen. Und Pferdesportfans dürfen sich freuen auf ein starkes Teilnehmerfeld und Top-Prüfungen.

Freuen dürfen sich Pferdesportfans auf allerfeinsten Sport. Mit dem Schwung eines Sieges im Großen Preis des Fünf-Sterne-Turniers in s`Hertogenbosch kommt der Niederländer Leopold van Asten zu den Löwen Classics. Carsten-Otto Nagel (Wedel) holte sich im dänischen Herning Platz drei im Großen Preis und will nun auch in Braunschweig Zeichen setzen. Der Olympiasieger der Vielseitigkeit und Grand Slam Gewinner, Michael Jung aus Horb macht bei den Löwen Classics seine Aufwartung. Der erfolgeichste Vielseitigkeitsreiter weltweit ist auch in klassischen Springparcours ein Hingucker….

„Jede Prüfung ist wichtig. Wir haben keine so genannten Rahmenprüfungen, es geht immer um Leistung auf hohem Niveau“, unterstreicht Turniermacher Axel Milkau. Das gilt für die Weltranglistenspringen wie den Preis der DKB, das Veolia Championat und den Großen Preis der Volkswagen AG genauso wie für die von der Öffentliche Versicherung präsentierte Deutsche Meisterschaft der Landesverbände, das Deutsche Hallenchampionat der Landesmeister Springen und das HGW-Bundesnachwuchschampionat. Insgesamt 25 Nachwuchsreiterinnen und -reiter aus ganz Deutschland wurden für das HGW-Bundesnachwuchschampionat nominiert und wer dieses Championat einmal gesehen hat, weiß, dass es allerbesten Sport garantiert.

Hannovers „Jungspunde“…

Als gastgebender Landesverband schickt der Pferdesportverband Hannover gleich zwei Teams in die DM. Eines ist die siegende Mannschaft der Verdinale (Januar 2017). Tim-Uwe Hoffmann, Finja Bormann und Julia Plate zählen zu den Zukunftshoffnungen des Verbandes und erobern nun die Deutschen Meisterschaften in der Volkswagen Halle. Das jüngste Team macht damit nicht nur allen andere Landesverbandsmannschaften, sondern auch Hannover II mit den Routiniers Mynou Diederichsmeier, Thomas Brandt und Hilmar Meyer ordentlich Konkurrenz…

Der erste Formcheck findet am Freitag mit dem Einlaufspringen statt, am Samstag folgen die beiden Umläufe und die haben es tatsächlich in sich. „Das sind reell schwere Springen, da geht es um was“, sagt der Weser-Ems-Mannschaftsreiter Jan Wernke aus Holdorf. „Die DM bei den Löwen Classics ist bei uns ein Thema, da will man hin.“

Bummeln, Shoppen, Entspannen

Die Löwen Classics sind immer auch ein Treffpunkt für alle, die gern bummeln und shoppen gehen. Zwischen den Prüfungen locken die Ausstellung im Foyer der Volkswagen Halle und die Gastronomie im Abreitezelt. Klönen, diskutieren und ein bißchen die Athmosphäre genießen, das gehört untrennbar zum Löwen Classics-Feeling…

Auch dabei sein?

Das geht -  Karten für das internationale Reitturnier gibt es vor Ort auch an den Tageskassen der  Volkswagen Halle. Einfach kommen und ein tolles Event genießen.

Bild: Nieberg No. 1

Braunschweigs Löwen Classics sind Bühne für Spitzensport und Nachwuchsförderung - Gerrit Nieberg ist eines von mehreren Beispielen dafür. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

03.03.2017 13:54 Uhr
Autor: PM/ T.-BS Sportmarketing GmbH

Löwen Classics 2017 - Volkswagen Halle wird wieder Pferdesporttreffpunkt

(Braunschweig) Das internationale Reitturnier Löwen Classics ist ein Fixpunkt im weltweiten Sportkalender. Seit 16 Jahren geht es in Braunschweigs Volkswagen Halle um Höhe, Weite und Breite, um Sportpromis, Newcomer, Show, Teamspirit und auch Livemusik. Jetzt kommt das Top-Sportereignis zurück und zwar kompakt an drei Tagen vom 17. - 19. März 2017.

Das Top-Turnier bietet außergewöhnlich guten Sport, spannende Entscheidungen und auch mal große Überraschungen. Dazu glänzt Braunschweig stets mit Alleinstellungsmerkmalen wie etwa den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände im Springen und dem Deutschen Championat der Landesmeister. Die Löwen Classics spiegeln immer auch ein Stück Reitsportgeschichte wieder, denn der Sport verändert sich rasant, wird immer moderner und anspruchsvoller, bewegt sich aber auch außerhalb der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Alles kein Zufall - Drei Fragen an Axel Milkau

Die Löwen Classics kommen 2017 kompakter daher an drei Tagen und mit überarbeitetem Programm. Gleichwohl bleibt der Inhalt höchst attraktiv. Welche Schwerpunkte haben Sie gesetzt bei der Planung?
Axel Milkau: „Uns war es wichtig, dass wir drei Turniertage haben werden, wo jede einzelne Prüfung einen sportlichen Wert ausweist oder eine gezielte Aussage vermittelt. Der Zuschauer darf nicht ins überlegen kommen, welche Prüfungen oder welcher Tagesabschnitt für ihn Sinn macht, sondern er muss Freude daran haben, sich durch den Turniertag treiben zu lassen und muss gespannt sein auf das jeweilige und nächste Prüfungsformat, was ihn erwartet. Wir haben sehr strikt darauf geachtet, dass jedes Prüfungsformat und der Turniertag selbst, ein Alleinstellungsmerkmal ausweist.“

Wenn man eine internationale Veranstaltung konzipiert und entwickelt, muss man aufpassen immer aktuelle Entwicklungen mit einzubinden. Worauf achtet Axel Milkau dabei?
Axel Milkau: „Mir ist es sehr wichtig, dass wir regional authentisch bleiben und mit unserem Produkt Löwen Classics dürfen wir uns nicht über politische Entwicklungen stellen. Wir sind und bleiben als Eigenmarke ein wichtiger Leuchtturm in unserer Großregion und müssen unseren Auftrag auch diesbezüglich sehr ernst nehmen und unsere Pflicht ist es, auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Deshalb ist es auch gut so, dass wir aktuell und im nächsten Jahr einem Sparauftrag unterliegen werden, der jedoch dort ansetzen muss, wo die Grundqualität unserer Veranstaltung nicht leidet. Unsere hiesige Wirtschaft, hat aktuell starke Einschläge hinnehmen müssen und die betroffenen Menschen haben große Sorgen und Ängste um ihre Arbeitsplätze. Da können wir nicht so tun, als ob dieses uns nichts angeht und dass uns nur unser Event wichtig erscheint. Unser Auftrag heißt ganz klar, uns der allgemeinen wirtschaftlichen Lage anzupassen, ein „Hand Made“ Qualitätsprodukt zu gestalten, womit sich die Menschen auch in Zukunft identifizieren wollen und den Menschen Freude mit unserem Sport bereiten. Für die Region ist es wichtig, dass es hier Leuchttürme im Sport und in der Kultur gibt, die unserer Region ein Stück mehr Lebensqualität vermitteln und überregionale Ausstrahlung haben. Ich war noch nie ein Veranstalter, der sein Event als reines Profitcenter sieht oder jammert, wenn der Wind einmal von vorne kommt. Wirtschaftliche Stabilität muss im Vordergrund stehen, aber die Philosophie der „LC“ ist ganz klar, wir wollen ein Gesicht der Großregion sein, was den Menschen Nachhaltigkeit im Handeln abliefert. Genau deshalb sind die Löwen Classics schon vor Jahren zur Fördermarke im Reitsport aufgestiegen, die 365 Tage im Jahr den Reitsport lebt und mit entwickelt.“


Die Deutschen Meisterschaften der Landesverbände sind binnen kürzester Zeit zu einem wertvollen Championat entwickelt worden, hatten Sie erwartet, dass sich die DM so schnell  so gut etabliert?
Axel Milkau: „Ja, es war schon bei der ersten sportlichen Austragung abzusehen, dass in diesem Gemeinschaftsprojekt der Länder unglaublich viel Potential steckt. Die Sportler, Menschen und Verbände wollen diesen sportlichen Team-Vergleich, weil der Titel sie entsprechend in der Aussagekraft ihrer sportlichen Arbeit adelt. Ein Deutscher Meistertitel für einen Landesverband kann viele Menschen in ihrer Reit-Region beflügeln. DER DM Titel der Landesverbände, ist kein Einzeltitel, was „nur“ Sportler und Pferdebesitzer in den Focus stellt, er bildet den sportlichen Geist eines ganzen Bundeslandes ab. Das ist einzigartig in seiner Aussagekraft, deshalb heben wir dieses Format noch einmal nach ganz oben und bringen es am Samstag zur besten Veranstaltungszeit. Jetzt müssen die Länder nur noch in ihren Marketingabteilungen die Kraft der Aussage besser verstehen und entsprechend umsetzen, dann wird auch der letzte Schritt in der öffentlichen Wahrnehmung erreicht werden. Inzwischen gibt es auf einigen Veranstaltungen, Team-Wettbewerbe, die versuchen mit einem ausgeschriebenen und kreativen Team Titel zu punkten, weil diese Art der Prüfungen einfach attraktiv sind und jede Veranstaltung dadurch ein Alleinstellungsmerkmal bekommt.

Es gibt jedoch nur „Eine“ Deutsche Meisterschaft der LV und diese steht in ihrer sportlichen Zusammenstellung und mit ihrer Titelaussage hierzulande ganz oben, weil sie auch offiziell von unserem Dachverband als Deutsche Meisterschaft der LV legitimiert wurde und kein Marketingmodul eines Turnierveranstalters ist. Die Wichtigkeit dieses Bundestitels, ist nicht nur in der Titelauslobung einmalig, sondern es liefert in ihrem sportlichen Inhalt eine große Bühne der Gemeinschaft. Das haben wir schon vor Jahren erkannt und  wenn sich jetzt als Folge daraus, innerhalb unserer Turnierlandschaft, weitere untergeordnete Team-Wettbewerbe bilden, dann können wir stolz auf unsere damalige Beharrlichkeit sein, dass wir mit solch einem groß angelegten Gemeinschaftsprojekt, die richtige Nase hatten.“

 

Stimmungsvolles Wochenende

Löwen Classics in der Volkswagen Halle, das sind unvergessliche Momente und rund 30.000 Zuschauer jährlich, das ist auch Treffpunkt für Sport, Politik und Gesellschaft und das ist Engagement in der Region für die Region. Wer die fröhlichen, spannenden und sportlich wertvollen Löwen Classics 2017 nicht verpassen möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern. Karten sind deutschlandweit unter ADticket erhältlich, aber auch über die Ticket-Hotline (0531) 16 606 und 0180 6050 400. Zudem sind Karten in den Konzertkassen Schild 1a und Schloss-Arkaden (EG) in Braunschweig, in den Service-Centern der Braunschweiger Zeitung und solange der Vorrat reicht an der Tageskasse am Veranstaltungswochenende erhältl

Bild: foto No. 1

Braunschweigs Löwen Classics bitten zu internationalem Pferdesport und zur DM der Landesverbände im März. (Foto: Fotodesign Feldhaus)