Weltcupsieg für Isabell Werth in Salzburg

Weltcupsieg für Isabell Werth und Emilio in Salzburg. (Foto: Daniel Kaiser)

Internationale Dressurreiter von Weltformat, voll besetzte Zuschauertribünen und großartige Stimmung: Das war der fünfte FEI World Cup™ Dressage in Salzburg. Im Rahmen der 14. Amadeus Horse Indoors fand zum fünften Mal eine Etappe der hochkarätigen Serie auf österreichischem Boden statt. Die Besten der Besten traten gegeneinander an, um wertvolle Punkte zu sammeln auf dem Weg zum Weltcupfinale in Las Vegas im April 2020, und die Siegerin hieß – genau wie bei der Salzburger Weltcup Premiere im Jahr 2015 - Isabell Werth.


In der publikumswirksamen Musikkür tanzte der 13-jährige Westfale Emilio unter der unangefochtenen Nummer eins der Dressurwelt, der 6-fachen Olympiasiegerin, 9-fachen Welt- und 20-fachen Europameisterin Isabell Werth, zum Sieg. Bereits im Weltcup Grand Prix am Samstag hatten vier der fünf Richter Isabell und Emilio auf Rang eins gesehen und auch heute überzeugten die beiden auf ganzer Linie und erhielten großartige 85,905%. Die höchste Kürwertung in der Geschichte des Dressur Weltcups in Salzburg

„Ich bin sehr zufrieden mit Emilio, er hat sich nur einmal ganz kurz erschreckt, hat aber sonst hier in Salzburg sehr sichere und souveräne Runden gezeigt. Auch Madeleine geht es gut und damit ist am Ende alles gut ausgegangen. Ich wünsche allen eine gute Heimreise und hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder. Gratulation an den Veranstalter zu diesem tollen Event für die ganze Familie“, resümierte Isabell Werth zufrieden.

Zweiter wurde die Nummer 18 der Welt Benjamin Werndl mit seinem 15-jährigen Westfalen Daily Mirror (Damon Hill x Florestan I). Der Vorjahressieger vom Team Gut Aubenhausen erritt in Salzburg seinen persönlichen Weltcup-bestscore von 84,705%. Da Isabell Werth als Weltcupfinalsiegerin bereits für das Finale in Las Vegas vorqualifiziert ist, scheint sie in der Wertung nicht auf und Benjamin Werndl führt nach fünf Runden Ich die Zwischenwertung 2019/2020 mit insgesamt 63 Punkten an. „Salzburg fühlt sich ein bisschen an wie ein Heimturnier, wir haben ja nur eine Fahrzeit von 50 Minuten hierher“, erzählte Werndl bei der Pressekonferenz nach der Kür. Sein erfreutes statement, dass er sehr froh sei, so nah an Isabell herangekommen sein, quittierte diese mit einem trockenen „Solange es so bleibt“.     

 

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