Sophie Hinners nimmt Spitzenposition im Ranking der BEMER Riders Tour ein

Freute sich riesig und ist jetzt Nummer eins der BEMER Riders Tour: Sophie Hinners, Siegerin der vierten Etappe mit Mathias Nørheden Johansen (li.) und Werner Muff (re.) (Foto: Frank Heinen)

(Donaueschingen/ Immenhöfe) Ihr Freund und Lebensgefährte Richard Vogel triumphierte am Samstag, 24 Stunden später schlug die Stunde von Sophie Hinners. Die 24 Jahre junge Deutsche Meisterin des Jahres 2021 gewann mit Churchill in fabelhaften 37,09 Sekunden die vierte Wertungsprüfung der BEMER Riders Tour im Großen Preis der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei beim „Fest der Pferde”. Für die junge Springreiterin der erste große Triumph in der internationalen Springsportserie und erstmals die Pole Position im Ranking.


Mit jetzt 33 Punkten hat Sophie Hinners die Spitzenposition im Ranking der BEMER Riders Tour übernommen und alle überflügelt. Bereits bei Horses & Dreams und bei der Pferd International sammelte die smarte Blondine 13 Zähler - in Donaueschingen glückte die optimale Ausbeute mit dem Sieg in der Hauptprüfung des internationalen „Fest der Pferde”.
 

Stolz auf Churchill
„Erstmal bin ich sehr stolz auf Churchill, er ist ein zehnjähriger Hengst vom Gestüt Marbach. Er kam Ende letzten Jahres zu uns und wir haben uns viel Zeit genommen, ihn aufzubauen”, erzählt Sophie Hinners über ihren vierbeinigen Sportpartner. Erst in Ommen (3. Etappe der BEMER Riders Tour), absolvierte Churchill sein erstes 1,50-Meter-Springen. „Dass er das jetzt schon so umsetzt, macht mich sehr stolz und ich hoffe, das geht weiter so,” strahlte eine sichtlich zufriedene Siegerin, die nun zwei weitere Tour-Etappen in ihren Turnierplan einbauen möchte.

Möglicherweise teilen Mathias Nørheden Johansen (Dänemark) und der Schweizer Werner Muff die Hoffnungen ihrer jungen Kollegin nicht ganz so intensiv, denn die Herren mussten sich klar hinter Sophie und Churchill einreihen.  „Ich bin ganz zufrieden, mein Pferd hat alles gegeben, aber Sophie war schon wieder richtig schnell heute”, fasst der zweitplatzierte Mathias Nørheden Johansen zusammen, der mit Camelot (v. Casall-Calato, Z.: Caren Rahlff) ein knappe Sekunde langsamer war. Der junge Däne eroberte dank seiner bisher erzielten Ergebnisse Rang zwei im Ranking der BEMER Riders Tour nach vier von acht Etappen.

Aktuell ist er Zehnter im Ranking: „Da ist ja noch Luft nach oben”, so kommentierte der Schweizer Werner Muff seinen dritten Platz mit Flying Rocky in der Wertungsprüfung. „Das war alles schon auch Glück, ich bin mit meinem selbst gezogenen Pferd glücklich und super-stolz wie er das macht”, resümierte Nationenpreisreiter Muff. Immerhin sei die Spitze der Tour vorher ziemlich weit weg gewesen.

Insgesamt elf Paaren gelang der Einzug in den zweiten Umlauf, neun Kombinationen waren fehlerfrei geblieben, zwei waren „Lucky Loser”, zogen mit Zeitfehlern in den zweiten Umlauf ein, was das Reglement ermöglicht. Insgesamt 45 Paare traten zur Wertungsprüfung an und ausgerechnet der Sieger des Vortages hatte Pech - Richard Vogel schied mit Codex aus, freute sich am Ende aber riesig mit seiner Freundin.
 
Die fünfte Etappe der BEMER Riders Tour führt nun ins westfälische Münster zum „Turnier der Sieger” und das findet vom 25. bis 28. August statt.
 

Hier geht es zu den Ergebnissen!

 

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