Ponyspringreiter gewinnen Nationenpreis in Fontainebleau

Sowohl im Pferde- als auch im Ponysport hocherfolgreich: Johanna Beckmann (Foto: Stefan Lafrentz)

Die deutschen Ponyspringreiter haben im französischen Fontainebleau den Nationenpreis gewonnen. Teil des Teams und maßgeblich am Sieg beteiligt war auch Johanna Beckmann aus Brunsbüttel.

Fontainebleau scheint ein gutes Pflaster für den deutschen Springreiternachwuchs zu sein. Nachdem die U21-Springreiter im vergangenen Jahr dort Mannschaftsgold gewannen, haben jetzt die U16-Springreiter den Nationenpreis beim internationalen Ponyturnier auf dem Gelände "Le Grand Parquet" gewonnen.

Die Bundestrainer Peter Teeuwen und Karl Brocks haben ein championatserfahrenes Team in Fontainebleau an den Start geschickt: Bo Chiara Gröning aus Waltrop und Chessy haben den Auftakt für die deutsche Mannschaft gebildet. Das Paar war bereits 2018 bei der Pony-EM in Bishop Burton dabei und hat sich zudem an diesem Wochenende in Fontainebleau den Großen Preis der Ponyreiter gesichert. Im Nationenpreis unterliefen den beiden im ersten Umlauf zwei Hindernisfehler, doch ihre Teamkollegen blieben in der ersten Runde allesamt fehlerfrei - so ging das deutsche Team mit einer weißen Weste in den zweiten Umlauf. Liam Broich (Nettetal) und Nashvilles Son absolvierten den ersten Umlauf fehlerfrei, sie bildeten in der zweiten Runde das Streichergebnis mit 16 Punkten. Lara Tönnissen (Senden) und Clarissa NRW lieferten einen fehlerfreien ersten Umlauf ab, ein Hindernisfehler war das Ergebnis in der zweiten Runde. Schlussreiterin Johanna Beckmann aus Brunsbüttel behielt mit ihrem EM-Pony Karim von Orchids die Nerven - sie ritt Doppelnull und sicherte den deutschen Sieg.

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