Piaff-Förderpreis: Rose Oatley erfolgreich in Mannheim

Rose Oatley und Alive and Kicking platzierten sich im Piaff-Förderpreis auf dem dritten Platz. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Mannheim) Rose Oatley rückte in Mannheim besonders in den Fokus, als sie mit der Westfalenstute Alive and Kicking eine überzeugende Leistung im Piaff-Förderpreis zeigte. Obwohl die beiden erst seit wenigen Wochen ein Paar sind, präsentierten sie sich bereits erstaunlich eingespielt. Mit 70,308 Prozent kam Rose Oatley, amtierende U21-Mannschafts-Europameisterin, auf den dritten Platz – nur knapp hinter der Konkurrenz. Bereits am Vortag hatte sie ihr Talent im Dressursattel unter Beweis gestellt, als sie die Einlaufprüfung für sich entscheiden konnte.

Dass diese Partnerschaft so schnell funktioniert, ist bemerkenswert. Die kurzfristige Nachnominierung hielt Rose Oatley nicht davon ab, selbstbewusst aufzutreten und ihre Routine im Viereck zu zeigen. Ihre Darbietung zeichnete sich durch Sicherheit, Harmonie und Ausdrucksstärke aus – Eigenschaften, die sie seit Jahren im Nachwuchssport auszeichnen. Auch Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen hob Oatleys Leistung hervor. Er betonte, dass sie zu den Reiterinnen gehöre, die den Sport mit großer Leidenschaft betreiben, mental stark sind und ihre Leistungen zuverlässig abrufen können.

Den Sieg in der Prüfung sicherte sich Moritz Treffinger mit Morricone (71,128 Prozent), gefolgt von Lucie-Anouk Baumgürtel auf Zinq First Vienna FRH (70,359 Prozent). 

Über den Piaff-Förderpreis
Die Teilnehmer am Piaff-Förderpreis sind junge Dressurreiter bis 25 Jahre, die auf dem Weg sind, in den großen Sport hineinzuwachsen. Die jungen Grand-Prix-Reiter haben beim Piaff-Förderpreis die Chance, sich langsam mit den höchsten Anforderungen des Dressurreitens vertraut zu machen, ohne dabei gleich gegen Profis und aktuelle Topreiter antreten zu müssen. Geritten wird bei den Qualifikationen jeweils der Intermediaire II sowie der U25 Grand-Prix. Beim Finale reiten die Finalisten den U25 Grand-Prix sowie den aktuellen internationalen Grand Prix.

Benannt wurde der Piaff-Förderpreis nach dem berühmten Dressurpferd Piaff von Olympiasiegerin Liselott Schindling-Rheinberger, besser bekannt unter dem Namen Linsenhoff. Die Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports ist es auch, die diese Serie ermöglicht. Der Piaff-Förderpreis ist eine eigene Serie mit Stationen auf vier hochkarätigen Dressurturnieren in Deutschland und einem Finale.

Stationen 2026

- Maimarktturnier Mannheim vom 29. April bis 5. Mai 
- DM in Balve mit Kür vom 4. bis 7. Juni 
- Elmlohe vom 30. Juli bis 2. August 
- Pinneberg - Anakenenhof vom 4. bis 6. September
- Finale in Aachen vom 2 bis 6. Dezember 

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