Maurice Tebbel ist Sieger der ersten BEMER Riders Tour-Etappe

Maurice Tebbel und Don Diarado (Foto: Stefan Lafrentz)

(Hagen a.T.W.) Maurice Tebbel und sein Hengst Don Diarado nutzten als letzte Starter im zweiten Umlauf der Wertungsprüfung der BEMER Riders Tour in Hagen a.T.W. jede Chance und verließen als Sieger den Parcours. Für den Emsbürener der erste Triumpf bei einer Etappe der internationalen Springsportserie, die zum 20. Mal seit 2001 stattfindet.


Spannendes Finish im Preis der BEMER Int. AG
Der Sieg im Preis der BEMER Int. AG war heftig umkämpft. Nur acht von 50 Paaren gelang es überhaupt den ersten Umlauf strafpunktfrei zu beenden, 13 Paare kamen gemäß Tour-Reglement in den zweiten Umlauf. Im zweiten Durchgang lieferten sich vor allem Tebbel und Patrick Stühlmeyer (Mühlen) einen spektakulären Run gegen die Uhr. „Am Ende hätte ich von Hindernis zwei zu drei vielleicht einen Galoppsprung weniger machen können”, grinste der zweitplatzierte Stühlmeyer, der in Osnabrück aufgewachsen ist und bei Horses & Dreams Sport Edition meets Japan praktisch ein „Heimspiel” hatte. Stühlmeyer war Dritter der BEMER Riders Tour 2019/20 und fuhr damals mit einem nagelneuen Land Rover aus Neumünsters Holstenhalle nach Hause. „Varihoka du Temple ist im Moment in einer bestechenden Form, das hat sich schon in den vergangenen Tagen gezeigt”, schloß ein sichtlich stolzer Patrick Stühlmeyer ab.


Froh über den Serienstart
Für den Springsport ist es von großer Bedeutung, dass die BEMER Riders Tour 2021 weitergeht. „Das ist sogar sehr wichtig, dass es weitergeht”, so Maurice Tebbel, „vor allem weil eben auch jüngere Reiter eine Chance bekommen, bei diesen Turnieren zu starten. Jetzt mit den ersten 20 Punkten ist man natürlich noch motivierter.” Respekt zollten die Springreiter den Veranstaltern Ullrich und Francois Kasselmann, die keine Mühen gescheut hatten, um Horses & Dreams Sports Edition meets Japan unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie überhaupt zu realisieren und tatsächlich eine Turnieratmosphäre schufen, obwohl das Publikum schmerzlich vermisst wurde.


Christopher Kläsener, der seit 2020 selbstständig auf der Anlage von Rene Tebbel in Emsbüren ist, jumpte mit Classic Man V auf den dritten Rang und war auf das angenehmste „überrascht”, dass gleich zum Auftakt der BEMER Riders Tour der Sprung auf das Podium gelang. „Das war eine knackige Aufgabe hier, der Parcours hat alles geboten, was man sehen möchte, es war ein langer und sehr technischer Parcours, da ging es am Ende auch um die Kondition.” Alle drei Reiter schauen nun erstmal in den Sportkalender, denn die zweite Etappe der BEMER Riders Tour beginnt bereits am 7. Mai und geht bis zum 9. Mai beim Pferdefestival Redefin.

 

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