Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg und Hinrich Romeike beim LVM Cup Finaltag

Helen Langehanenberg (Foto: privat)

Hinrich Romeike (Foto: Stefan Lafrentz)

Spätestens seit ihren Weltcuperfolgen, dem Mannschaftseuropameistertitel und der olympischen Medaille in London mit Damon Hill NRW kennt sie jeder, doch Helen Langehanenberg gehört schon lange zu den Spitzenreitern des Landes.


Als Kind wollte sie nur ein Pony zum „Indianerspielen“ haben, aber sie entwickelte bald größeren Ehrgeiz: Mit ihrem Pony Flummi nahm sie an Deutschen Meisterschaften teil, mit seinem Nachfolger Princeton erritt sie sich das goldene Reitabzeichen. Ihren Durchbruch feierte sie mit Responsible OLD als Reservistin für die Olympischen Spiele 2008.  


Nach ihrer Ausbildung zur Pferdewirtin bei Ingrid Klimke und dem Training bei Klaus Balkenhol zog sie 2013 auf ihre neue Anlage nach Billerbeck in Westfalen. Dort soll jedes Pferd auch Pferd sein dürfen: „Denn auch Europameister wollen mal auf der Weide ausspannen“, so Langehanenberg.
Die Mannschaftsweltmeisterin wird nicht nur die Kommentierung der Ritte in der Dressur übernehmen, sondern auch ihr Wissen in der Ausbildungsdemonstration „Klassische Dressurausbildung – auf dem Weg in die Grand Prix Klasse“ exklusiv an die Teilnehmer und Gäste weitergeben.


Hinrich Romeike

Hinrich „Hinni“ Romeike ist ein echter Holsteiner Jung und hierzulande als Vertreter des Vielseitigkeitssports bekannt. Das hat er nicht zuletzt seinem Erfolgspferd Marius zu verdanken. Der Holsteiner Wallach von Condrieu xx – Laurin trug ihn unter anderem bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zu Einzel- und Teamgold. „Ich weiß, was ich Marius zu verdanken habe. Ich war einfach mit diesem Pferd an einem Wochenende der Beste von allen, beim wichtigsten Turnier, das es nur alle vier Jahre einmal gibt“, so Romeike. Auf ihrem Hof in Nübbel bei Rendsburg lebt nicht nur Marius, sondern auch die ganze Familie Romeike: Susanne und Hinrich mit ihren drei Kindern – und natürlich den Pferden.


Hinrich Romeike wird die Ritte der Finalteilnehmer im Springen kommentieren und den Anwesenden in einer Ausbildungseinheit „Vielseitige Winterarbeit für Pferd und Reiter“ wertvolle Tipps für das Training zuhause geben.

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