Harrie Smolders gewinnt den Großen Preis und die Mannschaftswertung in Chantilly

Harrie Smolders (Photo: LGCT / Stefano Grasso)

Es war ein Sieg mit Ansage des Niederländers Harrie Smolders bei der zehnten Etappe der weltweit höchstdotierten Serie für Springreiter – an einem für ihn ausgesprochen erfolgreichen Wochenende! Mit seinem 13 Jahre alten Hengst Emerald NOP gewann er den Longines Global Champions Tour Grand Prix von Chantilly, baute seine Führung in der Gesamtwertung aus – und wurde am Nachmittag Sieger in der Mannschaftswertung der Global Champions League mit seinem Team Hamburg Diamonds, gemeinsam mit seinem Partner John Whitaker. Außerdem führt nun sein Team auch die Gesamtwertung (196 Punkte) an vor Valkenswaard United (183 Punkte) und den Mexico Amigos (172 Punkte). Eine bessere Ausbeute an einem Tag kann es nicht geben, das Preisgeld für Harrie Smolders am Samstag: über 110 000 Euro.


„Ich bin sehr glücklich, hatte ein fantastisches Wochenende. Den Grand Prix und die Teamwertung am selben Tag mit demselben Pferd zu gewinnen, das ist schon besonders!“, sagte der glückliche Sieger.
 
Bereits am vergangenen Wochenende hatte er bei der neunten Etappe in Estoril angekündigt, mit Emerald seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen zu wollen. Dies ist ihm gelungen. Er führt nun mit 247 Punkten vor Alberto Zorzi (190 Punkte) und Maikel van der Vleuten (185 Punkte). 
 
Vier Pferde hatten sich für das abschließende Stechen qualifiziert. Hinter dem fliegenden Holländer (0/41.63) platzierte sich Scott Brash (GBR) mit Hello Forever auf dem zweiten Platz (0/42.82), vor Philippe Rozier (FRA) auf Rahotep de Toscane (0/44.80). Vierter wurde der Kolumbianer Carlos Lopez auf Cuplandra (4/42.63).
 
Der italienische Parcoursdesigner Ulliano Vezzani verlangte den 25 Paaren im Großen Preis einmal mehr höchste Leistung ab vor wunderschöner Kulisse, vollen Zuschauerrängen und unmittelbarer Nähe des Schlosses von Versailles. Der große Rasenplatz bot ihm einige Gestaltungsmöglichkeiten, sodass er einen Wassergraben, eine dreifache Kombination mit anschließendem überbauten Wassersprung, schwierige Wendungen und enorme Ausmaße bei den Oxern forderte. Er baute außerdem knifflige Distanzen, und somit Fehlerquellen, ein. Dies alles musste in engem Zeitrahmen absolviert werden, um zusätzliche Zeitfehler zu vermeiden.
 
Acht Reiter hatten jeweils einen Abwurf in dieser echten Fünf-Sterne-Prüfung, dies an verschiedenen Hindernissen, was ebenso ein Zeichen für einen ausgewogen schweren Parcours ist.
 

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