Gelungenes Debüt für Ulrike Schmidt bei der Einspänner WM

Ulrike Schmidt mit Beifahrerin Yvonne Oos und dem Freiberger Nicolai. (Foto: Brigitte Gfeller)

Ulrike Schmidt mit Beifahrerin Yvonne Oos und dem Freiberger Nicolai. (Foto: Brigitte Gfeller)

(Le Pin/FRA) Das Abenteuer Weltmeisterschaft ist für die 45-jährige Plöner Amateurfahrerin Ulrike Schmidt schon wieder Geschichte. Der Rückblick auf die Turniertage in der Normandie kann sich aber für das "Team Schmidt", neben Chefin Ulrike bestehend aus den Beifahrerinnen und Helferinnen Yvonne Oos, Dagmar Sachau, Trainer Michael Swiezynski und dem 15 jährigen Freiberger Nicolai durchaus sehen lassen.

Nach der von einer gewissen Einstiegsnervosität seiner Fahrerin geprägten Dressurprüfung, die sich auf den sonst souveränen Braunen übertrug und auf Rang 57 endete, ging es an den folgenden Prüfungstagen deutlich, und nicht unerwartet nach oben. Schon am Turniersamstag spielte Ulrike Schmidt ihre Routine aus und steuerte Nicolai auf dem vom Morgentau noch recht glatten Boden ohne Hindernisfehler durch einen technisch anspruchsvollen Parcours. Alle 129 Bälle in den acht Hindernissen blieben in ihren Positionen. Belohnt wurde die Geländefahrt hier schon mit dem viertbesten Resultat aus Sicht des deutschen Teams und Platz 20 unter den insgesamt 75 Weltklassefahrern. Noch einmal volle Konzentration war am Abschlusstag gefragt. Auch im Kegelparcours waren aus den Erfahrungen der Vergangenheit noch einmal gute Leistungen zu erwarten. "Es waren alle Linien im Parcours, die wir im Vorfeld trainiert haben", strahlte ein zufriedener Trainer Michael Swiezynski, dessen Anteil an der gelungenen WM-Reise auch von Schmidt noch einmal ausdrücklich betont wurde. So standen am Ende nur 1,25 Zeitfehler auf der Anzeigetafel und bedeuteten innerhalb des deutschen Teams sogar Platz drei.

Bei der Endabrechnung stand Rang 28 im Protokoll. Nach der Leistungssteigerung eine verdiente Platzierung in der oberen Hälfte der Tabelle. Eine kleine Kritik konnte sich Swiezynski dann aber doch nicht verkneifen: "Es hätten ingesamt 11 Strafpunkte weniger sein können, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 2024 greifen wir hier bei der nächsten WM wieder an."

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