Emotionaler Abschied für Kristina Boe in Leipzig

Don de la Mar erhilet den Namenszusatz DSP (Foto: Lafrentz)

Emotionaler Abscheid für Kristina Boe (Foto: Lafrentz)

Die deutschen Voltigierer haben beim Weltcup in Leipzig erneut überzeugt und mit ihren Leistungen nahtlos an die Top-Ergebnisse der Weltreiterspiele angeschlossen. Janika Derks Jannik Heiland sowie Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs gewannen die dritte der vier Qualifikationsetappen der Winter-Saison 2018/19.


Rang drei bei den Damen ging an die amtierende Weltmeisterin Kristina Boe (Hamburg). Die 30-Jährige Unfall-Chirurgin, die vor zwei Jahren in Leipzig gewonnen hatte, verbuchte mit ihrem Don de la Mar und Longenführerin Winnie Schlüter nach einem Sturz im zweiten Durchgang 7,746 Punkte. Im Anschluss an den Weltcup in Leipzig wurde Boe offiziell aus dem Sport verabschiedet. In einer emotionalen Abschiedsrede rührte Wegbegleiter Kai Vorberg nicht nur die Hamburgerin selbst, die in den vergangenen Jahren alles gewinnen konnte, was es im Voltigiersport zu gewinnen gibt (EM-Gold 2017, WM-Gold 2018, Weltcup-Sieg 2018) zu Tränen. „Wir sind stolz, dich auf deinem Weg begleitet zu haben“, unterstrich der Co-Bundestrainer. Boe wird nun noch bei der Weltcup-Station in Offenburg und beim Finale in Saumur antreten. Das Turnier in Leipzig jedoch war ihr letzter Auftritt mit ihrem „Donny“, der in Leipzig von seinem Zuchtverband für seine Leistungen mit dem Namenszusatz DSP ausgezeichnet wurde.

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