Ein Noten-Feuerwerk für Showtime

Toll in Form! Showtime und Dorothee Schneider (Foto: Sportfotos-Lafrentz.de)

München –  Sein Stern ging vor zwei Jahren bei den MUNICH INDOORS in der Olympiahalle auf und nun bei der 20. Auflage des Turnierhochkaräters erstrahlte Showtime zum Comeback nach einem Jahr Pause. Nach seinem deutlichen Sieg im Grand Prix, dem Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, dominierte der imposante dunkelbraune Wallach mit seiner Ausbilderin Dorothee Schneider (Framersheim) im Sattel auch den Grand Prix Special, den Deutsche Bank Preis.

Zu satten zehn Prozent Vorsprung zelebrierte das mit Team-Olympiagold dekorierte Paar Piaffen, Passagen und Pirouetten. „Dass ich jetzt hier gleich mit dem ersten Turnier nach der Verletzungspause über 80 Prozent komme, habe ich nicht erwartet, aber ich weiß, dass das Pferd das kann“, freute sich das 48-jährige Championatskadermitglied. „Er war heute nochmal mehr bei mir als im Grand Prix, hatte noch zwei, drei kleine Fehler, also es gibt sogar noch Luft nach oben. Das Gefühl ist einfach gigantisch auf diesem Pferd.“ Platz zwei ging an Catherine Haddad-Staller (USA) mit Semper Fidelis. Dritter wurde Uwe Schwanz (Miesbach) mit Hermes.
In der so genannten Large-Tour der SPOOKS-Amateur Trophy gab es riesigen Grund zur Freude für Turnierchef Volker Wulff, denn hier siegte seine Tochter Lesley mit Luigi. Zweiter wurde Stefan Unterlandstättner mit Conwell L vor Nora Läufer mit Cavallero P.

Am heutigen Sonntag steht noch die mit Hochspannung erwartete Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG und gleichzeitig entscheidende Etappe der DKB-Riders Tour an. Noch nie konnten so viele Reiter noch um den Titel Rider of the Year mitkämpfen.

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