(Balve) 34 Starter bewarben sich um den Sieg im Preis des Mittelstandes, präsentiert von der TRIO Lighting Group, der Drewke Baugesellschaft GmbH und Hohaus Mentoring – und somit um wertvolle Nullrunden im Kampf um die Deutsche Meisterschaft der Springreiter. Denn diese Prüfung mit zwei anspruchsvollen Umläufen ist zugleich auch die erste Wertungsprüfung der Deutschen Meisterschaft der Springreiter. Acht Reiter blieben fehlerfrei. Der schnellste von ihnen war Marco Kutscher mit dem Holsteiner Wallach Cool Fox.
Der zweifache Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Athen 2004, zweifacher Mannschafts-Europameister (2005 und 2011) sowie Einzel-Europameister von 2005 wurde bislang erst einmal Deutscher Meister: 2003 holte Kutscher Gold mit Contender.
Der elfjährige Cool Fox v. Colman-Sigulord Joter aus der Zucht von Jens Ritters wurde von Linn Hamann hoch erfolgreich in den internationalen Top-Sport gebracht, ehe Marco Kutscher im vergangenen Herbst Jahr die Zügel übernahm.
Noch keinen Deutschen Meistertitel hat bislang Christian Kukuk. Der Olympiasieger von Paris 2024, der als Kind zunächst Fußballer werden wollte, legte heute jedoch einen guten Grundstein für einen eventuellen ersten nationalen Titel. Mit Akarad Tivoli Z, zehnjähriger Wallach von Akarad Hero Z, benötigte 64,73 Sekunden: Das machte Platz zwei. Auf Rang drei folgte der dreifache Deutsche Meister Mario Stevens (2018, 2022 und 2025), der mit dem 13-jährigen Hannoveraner Starissa FRH v. Stakkato Gold in der heutigen Prüfung mehr auf Sicherheit, denn auf Tempo achtete. Der Molbergener ist normalerweise nämlich bekannt für seine schnellen Runden: 65,36 Sekunden.
Auf Rang fünf fand sich Clara Blau wieder, eine von zwei Amazonen, die in der Herrenwertung antreten. Marie Ligges ist die zweite Dame im Wettbewerb.
Die Entscheidung über die Deutsche Meisterschaft bei den Springreitern fällt am Sonntag ab 14.40 Uhr.
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