(Dinard) Bei strahlendem Sonnenschein und vor voll besetzten Tribünen im Stadion Val Porée bot der Rolex Grand Prix im französischen Dinard hochklassigen Springsport. Die begeisterten Zuschauer verfolgten gespannt das Turnierhighlight des Tages und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Am Ende durfte sich der US-Amerikaner Aaron Vale über den Sieg freuen – im Sattel seines Holsteiner Wallachs Carissimo.
Ursprünglich waren 41 Reiter für das Fünf-Sterne-Springen über 1,60 Meter mit anschließendem Stechen gemeldet, doch nur 38 traten letztlich an. Den Auftakt machte der Franzose Marc Dilasser, der mit zwei fehlerfreien Runden in 41,54 Sekunden die Messlatte gleich zu Beginn hoch ansetzte. José Antonio Chedraui Prom aus Mexiko blieb ebenfalls ohne Fehler, war mit 43,49 Sekunden jedoch langsamer. Für Begeisterungsstürme sorgte schließlich Nina Mallevaey (FRA): Sie wählte eine extrem enge Linie, verlor zwar am Ende einen Steigbügel, übernahm aber dennoch mit 40,64 Sekunden unter tosendem Applaus die Führung. Der Schwede Henrik von Eckermann blieb fehlerfrei und reihte sich mit 41,78 Sekunden vorerst auf Rang drei ein. Doch dann betrat Harrie Smolders (NED), derzeit die Nummer zwei der Weltrangliste, mit Mr Tac den Parcours. Mit vollem Risiko und einer beeindruckenden Zeit von 40,51 Sekunden übernahm er die Spitze. Erst der letzte Starter entschied das Springen endgültig: Aaron Vale (USA) zeigte mit Carissimo v. Cascadello I-Clinton I (Z.: SPORT A MEDIA S.R.0.) eine sensationelle Runde – fehlerfrei, in ganz schnellen 38,77 Sekunden. Ein Auftritt voller Tempo und Präzision, der dem Paar verdient den Sieg einbrachte.
Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden.