Das Festhallen Reitturnier Frankfurt für die norddeutschen Athleten

Die Mannschafts-Weltmeisterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann sichert sich mit Cellagon Cascais Platz sieben im Großen Preis von Hessen. (Foto: Stefan Lafrentz)

Paula de Boer-Schwarz ist nach ihrer zweiten Schwangerschaft zurück im großen Sport. (Foto: Stefan Lafrentz)

Hannes Ahlmann und der erst achtjährige Hengst Madness konnten auch in Frankfurt von sich überzeugen. (Foto: Stefan Lafrentz)

Auch für Juliane Brunkhorst war es ein gelungenes Wochenende im Sattel ihrer beiden Youngster Bayside AK und DSP Diamante Negro. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Frankfurt) Das internationale Reitturnier in der Frankfurter Festhalle bot auch in diesem Jahr Spitzensport in einmaliger Atmosphäre – und aus norddeutscher Sicht zahlreiche bemerkenswerte Leistungen.

Janne-Friederike Meyer-Zimmermann aus Pinneberg stellte sich im Stechen des Großen Preises von Hessen, einer Springprüfung auf 1,55 Meter-Niveau, der Konkurrenz. Die Mannschafts-Weltmeisterin weiß, wie man in der Festhalle gewinnt – 2010 sicherte sie sich hier bereits den Sieg. In diesem Jahr musste sie mit Cellagon Cascais v. Colstus als erste Reiterin im entscheidenden Stechparcours antreten und leider einen Abwurf hinnehmen, was am Ende Rang sieben bei einer Zeit von 36,53 Sekunden bedeutete. Paula de Boer-Schwarz platzierte sich mit ihrer elfjährigen Oldenburger Stute My Miss Marpel OLD v. Mylord Carthago nach einem Abwurf im Umlauf auf Platz zwölf. Bereits am Freitag, im Championat von Frankfurt, zeigte sich das Paar in bestechender Form: Zwölf fehlerfreien Reiter zogen in die Siegerrunde ein, doch nur zwei blieben auch dort ohne Fehler. Bei de Boer-Schwarz und My Miss Marpel OLD fielen zwei Stangen, dennoch war die schnellen Runde am Ende Rang sieben wert.

Auch in den Prüfungen für den Springpferde-Nachwuchs waren Holsteiner Reiter überzeugend. In der Youngster Tour belegte Janne-Friederike Meyer-Zimmermann im Finale mit dem sechsjährigen Ogano Sitte-Sohn Ogan Rang zwölf. Am Vortag platzierte sich Hannes Ahlmann mit seinem siebenjährigen Holsteiner Cascalido v. Cascadello-Carry (Z.: Cay Ahlmann) auf einem starken fünften Platz. Im Champions Cup zeigte sich das hohe Niveau der Prüfung besonders deutlich: Nur vier der 45 internationalen Reiter blieben im Umlauf der 1,50 Meter-Prüfung fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen. Ahlmann erreichte mit dem achtjährigen Hengst Madness v. Kannan nach lediglich einem ärgerlichen Zeitfehler im Umlauf erneut einen hervorragenden fünften Rang.

Nicht minder erfolgreich präsentierte sich der Dressursport. Juliane Brunkhorst überzeugte im Nürnberger Burg-Pokal mit dem erst achtjährigen Hannoveraner Bayside AK. Mit 72,317 % belegte das Paar in der Einlaufprüfung Platz drei und wurde im Finale mit Rang neun belohnt. Der Burg-Pokal bildet zugleich die Grundlage für den Louisdor-Preis, die renommierte Serie für acht- bis zehnjährige Grand Prix-Nachwuchspferde. Im Louisdor-Preis-Finale treffen die zehn besten Nachwuchspferde Deutschlands aufeinander, die sich über fünf Qualifikationen empfohlen haben. Juliane Brunkhorst platzierte sich mit DSP Diamante Negro im Nachwuchspferde-Grand Prix in beiden Prüfungen auf Rang acht und rundete damit ein erfolgreiches Wochenende ab.

Alle Ergebnisse aus Frankfurt finden Sie hier.

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