2te Holsteiner Fohlenauktion auf Hof Waterkant: „Ein gewaltiges Ergebnis“

Die Preisspitze der Fohlen: Pina Tobaga v. Emerald van't Ruytershof-Mr. Blue (Foto: Jendrik Rehpennig)

(Pinneberg) Eine ganz besondere Auktion erlebten Publikum, Züchter und Aussteller gestern Abend auf Hof Waterkant von Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Christoph Zimmermann. Im Rahmen ihres CSI4* – dem einzigen derzeit in Schleswig-Holstein – kamen 14 Top-Fohlen und drei hochkarätige Embryonen zum Verkauf. Und das wussten die Kunden auch zu schätzen und boten fleißig bei herrlicher Atmosphäre.
Gleich drei Fohlen wurden für mehr als 30.000 Euro verauktioniert. Zur Preisspitze avancierte sogleich die Katalognummer 1, Pina Tobaga v. Emerald van’t Ruytershof-Mr.Blue. Für 35.000 Euro sicherten sich belgische Mäzene die Halbschwester zu Daniel Deusser Tobago Z. Bei 34.000 Euro fiel der Hammer von Hendrik Schulze-Rückamp bei Jaspers Way v. Jasper-Carinjo aus dem berühmten Holsteiner Stamm 1916. Auf die berühmte Lord-Stute Wodka geht dieser Hengstanwärter zurück. Gekörte Hengste wie Clearway oder aber Uricas van de Kattevennen (Harrie Smolders) sowie Chika’s Way (Janne Friederike Meyer-Zimmermann) und die Derby-Siegerin Carrassina (Thomas Kleis) kommen aus dieser direkten Mutterlinie. Kunden aus Dänemark sicherten sich dieses auffällige Fohlen. Der Dritte im Bunde, der mehr als 30.000 Euro kostete, ist die Katalognummer 10, Exklusive v. Emerald van’t Ruytershof-Quidam de Revel aus dem Stamm 741. VDL Cartello – kommende Woche für Irland in Herning am Start – und VDL Cardento entspringen unter anderem dieser besonderen Mutterlinie. 32.000 Euro kostete dieses Hengstfohlen. Im Schnitt kostete ein Fohlen 20.071 Euro. Die drei Embryonen weckten ebenfalls großes Interesse bei den Kunden. Gut 35.600 Euro kosteten sie im Schnitt. Am teuersten wurde erwartungsgemäß der Vollbruder oder die Vollschwester zu Christian Kukuks Sportpartner Mumbai. Der bereits verpflanzte Embryo wurde für 59.000 Euro zugeschlagen.
„Wir haben einen großartigen Abend auf Hof Waterkant erleben dürfen“, resümiert Vermarktungschef Roland Metz zufrieden. „Unheimliche viele Neukunden waren gestern Abend erfolgreich und besonders erfreulich ist, dass gleich drei Fohlen über 30.000 Euro und kein einziges unter 10.000 Euro gekostet haben“, so Metz weiter. Gestüte aus dem In- und Ausland und zahlreiche internationale Reiter interessierten sich für die Fohlen, die Embryonen erweckten besonders im Ausland viel Interesse. „Das Ergebnis der Embryoauktion war gewaltig“. Ebenso gewaltig ist der Erlös der Charity-Aktion: Zum Auftakt des Abends wurde ein künstlerisch von Udo Lindenberg gestaltetes Kunstpferd für 100.000 Euro zugunsten der Welthungerhilfe versteigert. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Plattform einen kleinen Beitrag leisten konnten, um etwas Gutes zu tun“, erklärte Roland Metz.

 

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