Sie sind hier: Startseite/Archiv/Ausgaben 2008/April/Deutsches Spring- und Dressur Derby - Vorschau
  • Start
  • Sitemap
  • Suche
  • Impressum


  • Start
  • Aktuell
  • Abo-Service
  • Anzeigen
  • BHS TV
  • Newsletter
  • Termine
  • Links
  • Archiv
  • Kontakt
  • Ausgaben 2008
    • Januar
    • Februar
    • März
    • April
    • Mai
    • Juni
    • Juli
    • August
    • September
    • Oktober
    • November
    • Dezember
  • Ausgaben 2007
  • Olympia-Blog
  • Jahrbuch 2007

Brechen in Hamburg neue Zeiten an?


Ja und Nein - so lautet die Antwort, denn das Deutsche Spring- und Dressur Derby vom 1. bis 4. Mai kommt ganz selbstverständlich in vertrauter Form und Spannung daher, und die Entscheidung am Sonntag wird erneut den Auftakt der internationalen RIDERS TOUR bilden. Gleichwohl hat das Hamburger Traditionsereignis ein neues Glanzlicht zu bieten. Die erste und einzige deutsche Station der hoch dotierten Global Champions Tour gastiert in der Weltstadt.

Das ist ein Erfolg für den Derby-Macher Volker Wulff (Hagen b. Bremerhaven), der im Jahr 2000 erstmals gemeinsam mit Paul Schockemöhle antrat, um die älteste und mit Sicherheit ungewöhnlichste Reitsportveranstaltung in Deutschland zu organisieren. Schon damals traute sich das Duo viel zu und holte das arg ins Straucheln geratene Deutsche Dressur Derby zurück in den Derby-Park. Damit nicht genug, wurde aus dem zwischenzeitlich zum „gewöhnlichen“ Dressurturnier mutierten Derby wieder ein Wettbewerb mit besonderem Modus - dem Pferdewechsel. Und ganz gleich, was die Zweifler und Nörgler auch verlauten lassen über den Einsatz von Fremdpferden und ob dieses oder jenes so ist wie früher oder auch nicht, das Publikum überfüllt die Tribünen und Stehplätze am Dressurstadion ja nicht deshalb, weil der Modus so uninteressant ist...
Entschlossenheit und Cleverness von Wulff dürften auch dazu beigetragen haben, dass nun die beiden bedeutendsten Serien des internationalen Springsports in Hamburg gastieren. Anstelle von Konkurrenzgebaren - welches ohnehin bei den Seriengründern Paul Schockemöhle und Jan Tops so ausgeprägt nicht war - sucht und findet man die Synergie-Effekte. Und die sind leicht auszumachen.  Der Standort ist bestens eingeführt, schließlich ist Hamburg eine Weltstadt und wird umgeben von Hochzuchtgebieten mit Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Niemand muss sich „umgewöhnen“, denn das Glanzlicht, das Deutsche Spring-Derby setzt am Donnerstag und Freitag mit den Qualifikationen und am Sonntag die Maßstäbe, während dem Samstag der Große Preis als Station der Global Champions Tour richtig gut tut. Und schließlich schaffen alle drei Ereignisse zusätzliche Resonanz in den Medien generell, aber auch deutlich beim Fernsehen. Das wird auch bei der Stadt Hamburg nicht ungern gesehen werden, die in die Bodensanierung auf dem altehrwürdigen Platz kräftig investiert hat. Da kommt es ganz passend, wenn das Hauptereignis des Jahres im Derby-Park zulegt...

RIDERS TOUR

Die internationale Springsportserie wurde 2001 gegründet und schüttete erstmals ein schon für damalige Verhältnisse enorm hohes Preisgeld von fast als einer Million DM aus. Seither ist die Serie nicht mehr wegzudenken aus dem Sportkalender. Den Sprung in die beiden großen öffentlich-rechtlichen TV-Programm schaffte die RIDERS TOUR erstmals 2006 - alle Stationen wurden von ARD und/oder ZDF übertragen. Auch 2008 sind alle RIDERS TOUR-Etappen dort zu sehen. In sieben Jahren gewannen Ludger Beerbaum (dreimal), Meredith Michaels-Beerbaum (dreimal) und Thomas Frühmann (einmal).
www.riderstour.de

Global Champions Tour
Erst 2006 sorgte der Niederländer Jan Tops mit seiner Idee einer weltweiten Tour für Aufsehen. Tops suchte sich Turniere in Wellington (Florida), in Estoril (Portugal) oder Lanaken für seine Serienidee aus und ließ der Erstauflage 2007 die nächste Turnierreihe folgen. Dabei scheute der Kaufmann und Springreiter auch Konflikte mit der FEI nicht. Seit dem Herbst 2007 sind die jedoch beigelegt. Insgesamt acht Stationen von Doha in Qatar bis nach Sao Paulo in Brasilien umfasst die Serie, nur eine Station - Hamburg - gibt es in Deutschland. Jeder Große Preis (immer Samstags) ist mit 300.000 Euro dotiert. Insgesamt 5,5 Millionen Euro werden in dieser Saison in der Serie ausgeschüttet.    www.globalchampionstour.com

Das Deutsche Spring  und Dressur Derby - immer wieder ein Magnet
Jedes Jahr endet mit einer Bestmarke im Derby-Park. 57.000 Zuschauer eroberten 2007 an vier Tagen das Deutsche Spring und Dressur Derby, präsentiert von Tchibo, auch 2008 Presenting-Sponsor. Allein 22.000 kamen am Sonntag. Und die bekamen Top-Sport geboten:  Fünf fehlerfreie Ritte über den längsten Parcours der Welt und eine Art „mecklenburgischer Landesmeisterschaft“ mit Sieger Andre Thieme (Plau), dem zweitplatzierten Thomas Kleis (Gadebusch) und Richard Robinson (Sommerstorf) auf Platz drei. Aber auch höchst emotionale Momente gab es - die fehlerfreie Runde des Derby-Spezialisten Montanus Faro, der so großartige Leistungen in Hamburg vollbracht hat und nun auf seine letzten großen Ehrenrunde mit nicht enden wollendem Jubel ging, 18-jährig, gesund und frisch - so wie es sein soll.
Vom 1. bis 4. Mai geht es nun um die Frage, wer den 140. Null-Fehlerritt der Derbygeschichte vollbringt. Ob damit der Klassiker gewonnen ist oder ein Stechen erforderlich wird und wer die ersten 20 RIDERS TOUR-Punkte verbucht. Von einigen weiß man schon, dass sie dabei sind. So fragte der Brite Geoff Billington bereits im Februar bei EN GARDE Marketing nach, ob er wohl willkommen sei. Der Mann gewann 2007 mit dem Holsteiner Cassabachus das Hickstead-Derby, jene britische Institution, die dem Hamburger Vorbild nacheifert und nicht eben einfach ist.  Ein klares „Ja“ kommt auch, wenn man den Titelverteidiger Andre Thieme aus Plau fragt und vom Derby-Zweiten Thomas Kleis (Gadebusch). Nacorde und Zetor werden bereits konditionell auf die kommende Herausforderung vorbereitet.
Der Schweizer Markus Fuchs kündigt schon seit Wochen auf seiner website an, dass Hamburg für ihn im Kalender notiert ist, und in Schleswig-Holstein rüsten sich bereits Kandidaten. Carsten-Otto Nagel (Wedel) will das Unternehmen erneut mit Calle Cool angehen, und Jörg Kreutzmann (Kasseburg) „pumpte“ sich frühzeitig den braunen Wallach Cataro, den im vergangenen Jahr Takashi Haase durch den Derbykurs steuerte. Der soll seine Rehabiltationsphase nun beenden und für das Derby vorbereitet werden - aber nur wenn er hundertprozentig gesund ist. Sonst - das weiß der Profi Kreutzmann - muss man in Hamburg gar nicht erst antreten.
Gespannt sein darf man auch auf das Dressurfeld. Im vergangenen Jahr schaffte eine Newcomerin den Sieg. Gleich beim ersten Derbyfinale im Viereck gelang Ellen Schulten-Baumer der Sieg, und die Jüngste im Championats-Kader war bei aller Coolness denn doch einigermaßen überwältigt von diesem Start-Ziel-Sieg vor den beiden derby-erfahrenen Heike Kemmer und Kristy Oatley. Tausende säumten das Viereck, als die drei Damen fleißig die Pferde tauschten.



Vorläufiger Zeitplan des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys


Mittwoch, 30. April 2008
12.00 Uhr 
Vet Check Prfg. 1-11
 
15.00 Uhr  01 
Eröffnungsspringen
Springprüfung - international
Höhe: 1,40 m
 

Donnerstag, 01. Mai 2008
Springen

10.15 Uhr  02 
1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby
Springprüfung - international
RIDERS TOUR, 1. Qualifikation zur Wertungsprüfung
Höhe: 1,45 m
 
14.00 Uhr  03 
Championat von Hamburg
Springprüfung mit Stechen - international
GLOBAL CHAMPIONS TOUR,
1. Qualifikation zur Wertungsprüfung
Höhe: 1,55 m
 
17.00 Uhr 
Vet-Check SML Tour
 
17.30 Uhr  09 
Youngster Tour - 1. Qualifikation
Springprüfung - international
Höhe: 1,35 m
 
 
Freitag, 02. Mai 2008
Springen

09.00 Uhr  12 
SMALL Tour
Springprüfung nach Fehlern
+ Zeit Kl. L
Höhe: 1,20 m
 
anschl.  15 
MEDIUM Tour
Springprüfung nach Fehlern
+ Zeit Kl. M
Höhe: 1,30 m
 
anschl.  18 
LARGE Tour
Springprüfung nach Fehlern
+ Zeit Kl. S
Höhe: 1,40 m
 
13.00 Uhr  04 
Preis der Deutschen Kreditbank
2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby
Springprüfung mit Stechen
- international
RIDERS TOUR, 2. Qualifikation zur Wertungsprüfung
Höhe: 1,50 m
 
17.00 Uhr  05 
Punkte-Springprüfung
International
GLOBAL CHAMPIONS TOUR,
2. Qualifikation zur Wertungsprüfung
Höhe: 1,50 m
 
 
Freitag, 02. Mai 2008
Dressur

09.00 Uhr  21 
Grand Prix de Dressage
Dressurprüfung Kl. S
 
15.00 Uhr  25 
Prix St. Georges
Dressurprüfung Kl. S
 
 
Samstag, 03. Mai 2008
Springen


07.40 Uhr  13 
SMALL Tour
Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. L
Höhe: 1,20 m
 
anschl.  16 
MEDIUM Tour
Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. M
Höhe: 1,30 m

anschl.  19 
LARGE Tour
Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. S
Höhe: 1,40 m
 
11.30 Uhr  10 
Youngster Tour - 2. Qualifikation
Springprüfung - international
Höhe: 1,40 m
 
14.40 Uhr  07 
Großer Preis von Hamburg
Springprüfung mit Stechen - international
Wertungsprüfung zur GLOBAL CHAMPIONS TOUR
Höhe: 1,55 m
 
18.15 Uhr  06 
Speed-Derby
Zeitspringprüfung - international
Höhe: 1,40 m
 
 
Samstag, 03. Mai 2008
Dressur


09.30 Uhr  22 
Grand Prix Kür
Dressurprüfung Kl. S
 
12.45 Uhr  23 
Grand Prix Special
Dressurprüfung Kl. S
 
16.00 Uhr  26 
Intermediaire I
Dressurprüfung Kl. S
 
 
Sonntag, 4. Mai 2008
Springen


07.30 Uhr  14 
Wittinger Brauerei präsentiert: SMALL Tour
Springprüfung Kl. L mit Stechen
Höhe: 1,20 m
 
anschl.  17 
Wittinger Brauerei präsentiert:
MEDIUM Tour
Springprüfung Kl. M mit Stechen
Höhe: 1,30 m

anschl.  20 
Wittinger Brauerei präsentiert: LARGE Tour
Springprüfung Kl. S mit Stechen
Höhe: 1,40 m
 
11.30 Uhr  11 
Youngster Tour - Finale
Springprüfung mit Stechen
- international
Höhe: 1,40 m
 
14.00 Uhr  08 
Tchibo präsentiert:
79. Deutsches Spring-Derby
Wertungsprüfung zur RIDERS TOUR 2008
Springprüfung mit Stechen
- international
Höhe:1,55 m
 
 
Sonntag, 04. Mai 2008
Dressur


11.00 Uhr  24 
48. Deutsches Dressur-Derby
Dressurprüfung Kl. S mit
Pferdewechsel
 
 





Download dieser Leseprobe als PDF
Qualitäts-Einstreu für Pferde